Sozialer Tag 2018 – das EBG macht mit!

Sozialer Tag 2018 – das EBG macht mit!

Liebe Eltern,

gerade in der heutigen Zeit sind soziales Engagement und gesellschaftliche Partizipation wichtige Bestandteile der Entwicklung von Jugendlichen. Aus diesem Grund führt unsere Schule am 26.06.2018 den Sozialen Tag durch. Gemeinsam mit rund 700 anderen Schulen rufen wir zu Solidarität und gegen Diskriminierung auf!

Am Sozialen Tag tauschen die Schülerinnen und Schüler einen Tag lang die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz. Mit den erarbeiteten Geldern werden Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in Südosteuropa und im Kontext des Syrien-Konflikts finanziert. Die Schülerinnen und Schüler können sich somit für Gleichaltrige einsetzen und bekommen nebenbei die Möglichkeit, in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern.

Der Soziale Tag wird von der Jugendinitiative Schüler Helfen Leben organisiert. Die gemeinnützige Organisation wurde 1992 als Reaktion auf den Jugoslawienkrieg von Schülerinnen und Schülern gegründet. Neben der Förderung von Jugend- und Bildungsprojekten in Südosteuropa werden seit 2013 auch Hilfsprojekte für syrische Geflüchtete in Jordanien gefördert. So unterstützte die Organisation im letzten Jahr die Projekte „Gemeinsam neu beginnen“ der Partnerorganisation Pomoć Deci in Serbien, in dem sich junge Geflüchtete gegenseitig unterstützen, sowie das Kinder- und Jugendzentrum Al Shajara an der jordanisch-syrischen Grenze. Genauere Informationen zu den Projekten finden Sie unter: projekte.sozialertag.de.

Unsere Schülerinnen und Schüler werden durch verschiedene Info-Materialien sowie unser SV-Team ausführlich über den Ablauf und die Hintergründe des Sozialen Tages informiert. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter sozialertag.de.

Helfen Sie dabei, dass der Soziale Tag an unserer Schule ein voller Erfolg wird, indem Sie Ihr Kind bei der Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützen. Ob beim Bäcker, im Büro oder beim Nachbarn – jede dem Alter angemessene Arbeit ist erlaubt. Auch Sie selbst können Arbeitgeber*in am Sozialen Tag sein – für Ihr eigenes Kind oder andere teilnehmende Schüler*innen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Das SV-Team des EBG

Bundesjugendspiele 2018

Bundesjugendspiele 2018

Am 12. Juni 2018 fanden für das EBG die diesjährigen Bundesjugendspiele statt. Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite und die Temperaturen waren um einiges angenehmer als im vorherigen Jahr, so dass die Motivation unserer Schülerinnen und Schüler dementsprechend hoch war. Daher ging es während des ganzen Vormittags an den einzelnen Stationen relativ zügig voran, der Zeitplan konnte gut eingehalten werden. Unsere OberstufenschülerInnen haben das SportlehrerInnen – Team tatkräftig unterstützt, Klassen wurden begleitet, Abläufe erklärt, Zeiten genommen, Längen gemessen und Urkunden ausgestellt. Für mögliche Sportverletzungen stand das Sanitätsteam des EBG am Sportplatzrand bereit.

Allgemein herrschte eine fröhliche Stimmung, sowohl unter den TeilnehmerInnen als auch unter den MithelferInnen. Es wurde gejubelt, geschwitzt und angefeuert, gelacht und über tolle Leistungen gestaunt. Insgesamt verliefen die Bundesjugendspiele reibungslos und wir hoffen, dass alle TeilnehmerInnen mit ihren Leistungen zufrieden sind und vor allem Spaß hatten.

(R.Kuhlmann)

Schwedenaustausch 2018 – Teil 2

Schwedenaustausch 2018 – Teil 2

Am Donnerstag, den 3. Mai 2018 machten wir uns auf den Weg nach Schweden. Unsere Reise begann um 3 Uhr nachts am Castrop-Rauxeler Hauptbahnhof. Pünktlich um 7 Uhr startete unser Flugzeug von Düsseldorf nach Stockholm. Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, fuhren wir in die Innenstadt. Dort angekommen, konnten wir unsere Jungendherberge fußläufig erreichen. Hierbei handelte es sich um ein altes umgebautes Dreimaster-Schiff mit einer wunderschönen Aussicht auf Stockholm. Trotz des etwas wechselhaften Wetters machten wir uns mit den ersten schwedischen Gewohnheiten bekannt. Zuerst besuchten wir das Freilichtmuseum Skansen, in dem man einiges über  schwedische Geschichte und über schwedische Tiere lernen konnte. Als nächstes ging es zu einem der berühmtesten Museen in Stockholm, dem Vasa-Museum. Den Abend ließen wir beim Essen in der Jugendherberge ausklingen.

Am Freitag zeigte sich die Stadt bei strahlendem Sonnenschein von ihrer schönsten Seite. Zunächst machten wir eine Tour durch Stockholm, bei der wir alle wichtigen Sightseeing-Spots besuchten, wie zum Beispiel das Schloss und das Rathaus. Danach konnten wir die Stadt auf eigene Faust weiter erkunden. Am Abend traten wir die Busfahrt nach Falun an und freuten uns schon auf das Wiedersehen mit unseren Austauschschülern.

Der nächste Morgen begann mit einem Besuch in der Knäckebrotfabrik Leksand. Mit einigen Knäckebrotpackungen mehr im Gepäck machten wir uns auf den Weg zur Dala-Pferd-Fabrik. Dort wurde uns die Herstellung des berühmten Souvenirs gezeigt. Unser nächstes Ziel war ein großer Markt in Rättvik am Siljan-See. Vor Ort konnten wir sowohl die schwedische Kultur  als auch die wunderschöne Landschaft genießen. Zurück in Falun trafen sich alle zum Bowlen.

Der Sonntag startete mit einer Führung durch das Haus des schwedischen Künstlers Carl Larsson. Gegen Mittag wurde es sportlich, da eine Kajaktour auf dem Plan stand. Nachdem alle sicher aber erschöpft wieder „an Land“ waren, beendeten wir den Tag mit einem Grillabend.

Am Montag begleiteten wir unsere Austauschschüler in das Falufri-Gymnasium. Zuvor zeigte uns ein Einheimischer die Stadt und erzählte uns einiges zur Geschichte von Falun. Das Highlight war der Besuch der Kupfermine, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Nach einer Stärkung in der Schulmensa ging es auf den Golfplatz. Den letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir in der Schule und aßen Taccos.

Am Dienstagmorgen hieß es dann endgültig Abschied nehmen von den Gastfamilien. Wir legten einen Zwischenstopp in der Universitätsstadt Uppsala ein. Dort genossen wir unsere letzten Stunden in Schweden. Wieder in Castrop-Rauxel angekommen, schauen wir auf einen gelungenen Austausch und wunderschöne Tage in Schweden zurück.

(Sarah Nauber)

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EBG Bühne – Elftklässler begeisterten mit dem Stück „Yellow Line“

EBG Bühne – Elftklässler begeisterten mit dem Stück „Yellow Line“

„Danke Fr. Richter und Fr. Kühn, dass Sie beide uns eine Satire zugetraut haben“, bedankt sich Jana Brem im Namen des ganzen Literaturkurses des Ernst-Barlach-Gymnasiums am letzten Mittwoch nach der ersten Aufführung von „Yellow Line“. 26 Schülerinnen und 3 Schüler probten ein Dreivierteljahr lang im Zuge des Literaturkurses der Jahrgangsstufe 11. Aufgrund der großen Anzahl wurde in zwei verschiedenen Besetzungen geprobt, viele Schauspielerinnen und Schauspieler lernten dadurch zwei oder mehr unterschiedliche Rollen. Aber nicht nur das Schauspiel und das Bühnenbild mussten erlernt und umgesetzt werden, auch hinter der Bühne muss alles passen, sonst stimmen die Umbauten nicht und alles gerät ins Wanken. Das Zusammenspiel von Helfern mit kleinen Rollen an einem Abend, den großen Rollen eines Abends, den Souffleuren und der Technik ist eine ebenso genau eingeübte Choreographie wie das Spiel auf der Bühne selbst, das der Zuschauer genießt. „Hier lernt man punktgenau und aufmerksam zu handeln ohne im Mittelpunkt zu stehen, der Zuschauer will ja nicht bei 19 Szenen 19x5 Minuten Umbau anschauen“, erklären die Lehrerinnen. Dafür muss auch hinter der Bühne immer alles wieder an einen bestimmten Platz, denn dort ist es während der Aufführungen stockdunkel.

Das Stück von Juli Zeh und Charlotte Roos kombiniert drei zuerst zusammenhangslos erscheinende Handlungsstränge zu einem zentralen Thema: Ist in der heutigen Zeit überhaupt noch Selbstbestimmung gewollt, oder sehnt sich die Gesellschaft nicht doch nach einem geregelten Leben, in welchem einem Entscheidungen abgenommen werden und die öffentliche Ordnung durch gelbe Linien, welche nicht übertreten werden dürfen, geregelt ist?

Das Stück beginnt temporeich mit dem Verhör des in Schiffbruch geratenen libyschen Fischer Asch-Schamich, mit Quatscharabisch herrlich komisch gespielt von Laura Hoßfeld und Pascal Ulrich, welcher von Frontex aus dem Wasser gerettet und in ein Auffanglager für Flüchtlinge in Europa gebracht wird. Asch – Schamich behauptet vehement, dass eine vom Himmel geflogene Kuh sein Fischerboot zerstört habe und er keinesfalls nach Europa fliehen wollte, was Grenzbeamte, Dolmetscherin, überzeugend verzweifelt dargestellt von Inga Bluhm und Zaineb Aissat, und der gelangweilte Hippiemenschenrechtler (Lara Altmann) auf keinen Fall glauben können und wollen, denn wer möchte denn bitte nicht nach Europa fliehen?

An anderer Stelle des Kontinents lässt sich die Künstlerin Helene, herrlich zickig und überzogen dargestellt von Elena Bragin und Joana Seidl für den guten Zweck versteigern, was Lebensgefährte Paul (mit herausragender Leistung gespielt von Umut Kösecik und Jana Brem) sichtlich auf die Palme bringt. Nach einem gemeinsamen Pauschalurlaub, welcher Paul absolut gegen den Strich geht, übertritt dieser auf der Heimreise am Flughafen verbotenerweiseeine gelbe Linie und wird daraufhin verhaftet.

In weiteren Szenen preist Herdenmanagerin Carina Böker überzeugend und gekonnt das moderne Kuhherdenmanagement an, welches die Kuh durch Konditionierung im täglichen Ablauf zur Melkstation, der Nahrungsaufnahme, der Körperpflege-Station etc. leitet, wobei die Kuh natürlich nicht gezwungen wird, sondern ihr nur Möglichkeiten aufgezeigt werden, welche sie all zu gerne annimmt. Da stellt sich die Frage, ob hier ein Vergleich zur modernen menschlichen Gesellschaft geschaffen wird, denn Paul regt sich während seines Pauschalurlaubs unglaublich über vorgegebene Essenszeiten, geschwungene Wege, welche dadurch nur noch grader werden als grade Wege es ohnehin schon sind und Zäune, welche den All – inclusive – Bereich begrenzen, auf. Sein Freiheitsbestreben endet damit, dass er die entlaufene Kuh Yvonne, (mit unglaublicher schauspielerischer und clownesker Leistung verkörpert von Kopika Kesavan) mit einem ausgeklügelten Plan in ein Flugzeug verfrachtet, um sie in ihre Freiheit zu bringen. Doch wie es das Schicksal will, muss die Kuh aufgrund einiger Turbulenzen von Bord geschubst werden und trifft so das Fischerboot von Asch – Schamich. Der Kreis schließt sich und schlussendlich wird auch diesem nach endlosen Verhören endlich abgenommen, dass er gar nicht fliehen wollte, sondern nur einen einzigen Wunsch hat: Nach Hause zu seiner Familie zu reisen.

Unter der Regie von Maya Kühn und Ute Richter überzeugte das Ensemble beider Aufführungen das Publikum mit viel Witz, Situationskomik und schauspielerischen Höchstleistungen. Zwei gelungene Abende, an denen die Elftklässler des EBG ihr Können und ihre Begeisterung für die Schauspielerei zeigen konnten und das Publikum, darunter zahlreiche Ehemalige aus den Literaturkursen seit 2010,  mit Standing Ovation die Leistung würdigte.

„Dass auch Schüler*innen aus den letzten Jahren immer wieder kommen und sich ansehen, was der aktuelle Kurs auf die Beine stellt, finden wir unglaublich schön und bestärkt uns, dass sich die unglaubliche Kraftanstrengung jedes Mal wieder lohnt!“, freuen sich die beiden Lehrer*innen.

(Rike Kuhlmann)

Kunstunterricht im Graphikkabinett im Kunstmuseum Gelsenkirchen

Kunstunterricht im Graphikkabinett im Kunstmuseum Gelsenkirchen

Im Rahmen des Kunstunterrichts hat die Klasse 6d die Ernst Barlach Ausstellung im Kunstmuseum Gelsenkirchen besucht.
Franziska hat uns einen Überblick über Ernst Barlachs Lebenslauf gegeben. Gesehen haben wir Lithographien, Holzschnitte und eine Plastik, die Ernst Barlach im Zusammenhang mit seinen Dramen „Der tote Tag“ und „Der arme Vetter“ angefertigt hat. Die Werke geben einen guten Einblick in Barlachs Auseinandersetzung mit den Menschen, mit menschlichen Sorgen und Nöten, mit menschlichen Befindlichkeiten. Aufgefallen ist, dass der Hintergrund keine große Bedeutung hat, sondern die Darstellung der Personen mit ihrer Mimik und Gestik. Unterstützt wird die Wirkung durch Hell-Dunkel-Kontraste.
Im Kunstunterricht werden wir gestaltungspraktische Arbeiten zu Ernst Barlachs Werken anfertigen. Im Anschluss an den Besuch der Ernst Barlach Ausstellung haben wir noch einen Rundgang durch die Dauerausstellung und die Abteilung mit kinetischen Exponaten des Kunstmuseums Gelsenkirchen gemacht. Für die kinetischen Kunstobjekte haben sich die Kinder besonders interessiert und sie haben direkt Ideen für den Kunstunterricht entwickelt.

(Fotos und Text von A. Nolting)

Cybermobbing – Nein danke!

Cybermobbing – Nein danke!

Drei Tage intensiver Beschäftigung mit dem Thema Cybermobbing liegen hinter den Schülerinnen und Schülern der fünften und siebten Klassen, denn in der letzten Woche vor den Osterferien fand unser alljährliches Cybermobbing-Präventionsprojekt statt.

Zwei Tage lang wurde intensiv in der Jahrgangsstufe 5 zum Thema gearbeitet. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler zum einen was Cybermobbing überhaupt ist und wie es sich auf das Opfer auswirkt. Zum anderen lernten die Kinder wie sie im Akutfall reagieren können – egal ob sie selbst betroffen sind oder das digitale Mobben als Außenstehende/r mitbekommen. Der richtige Umgang mit solchen Situationen wurde zum Beispiel durch realitätsnahe Rollenspiele geübt. Auch der rechtliche Hintergrund wurde altersgerecht beleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichten zum Beispiel verschiedene Gesetze in Form von Warnschildern und lernten so, welche Gesetze sie zum Beispiel beim Nutzen sozialer Netzwerke beachten müssen.

Während des Aufbauprojektes der Jahrgangsstufe 7 wurde das vorhandene Wissen nochmals aktiviert und durch neue Themen ergänzt. Die 7er beschäftigten sich intensiv mit dem Umgang mit persönlichen Daten im Internet und dem Phänomen des Cyber-Grooming. Anschließend wurde in den Klassen gemeinschaftlich ein Medien-Knigge entwickelt.

(Rike Kuhlmann)

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