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Datenschutz Tipps

 

Datenschutz – ist das wichtig?

Brauchen wir eigentlich den Datenschutz? Eigentlich haben wir doch nichts zu verbergen – eigentlich ….

Jeder von uns kennt aber die Situation, wo ein Bild oder eine Information ins Internet gelangt ist, welches man da irgendwie wieder raus haben möchte. Und das ist in der Regel nicht mehr oder sehr schwer möglich. Hast du das (vielleicht peinliche) Foto der letzten Party erst einmal veröffentlicht, so wurde es sicherlich nach ein paar Minuten sehr oft geteilt, weitergeleitet oder ein screenshot gemacht etc.. Du hast darauf dann keinen Einfluss mehr, auch wenn du das Foto nun von deinem Profil gelöscht hast. Rückgängig kann man dies nicht machen. Aber nicht nur in sozialen Netzwerken geben wir viel von uns preis.

Da wir viele digitale Medien nutzen, hinterlassen wir viele unserer Daten im Internet, welche dort gesammelt werden. Das passiert nicht immer bewusst, oft merkt man das gar nicht. Mit Hilfe dieser Daten kann man sehr viele persönliche Informationen herausfinden. Auch wenn wir „offline“ sind, stehen wir unter ständiger Beobachtung. Selbst wenn du nicht bei Facebook angemeldet bist, weiß die App etwas aus den Kontakten anderer Mitglieder.



Big Data

„Big Data“ ist ein allgemeiner Begriff, der für all die entstehenden Daten steht die wir hinterlassen, wenn wir in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Diese Daten werden mit speziellen Programmen ausgewertet. Mit einer intelligenten Auswertung für die großen Datenmengen kann zum Beispiel ein Konzern Schlussfolgerungen ziehen. Die ganzen Informationen, die gesammelt worden sind, stellen sich manchmal für die Konzerne als nützlich da.

Die gesammelten Daten der Nutzer werden meistens mit den Methoden Tracking und Scoring ausgewertet.

Tracking

Durch die verschiedenen Eigenschaften einer Person kann das Verhalten dieser Person verfolgt werden. Dies gelingt mit der Tracking-Methode. Meist genügen einfache Daten um etwas über das Privatleben zu erfahren. Mit dem Tracking im Internet meint man, dass z.B. unsere Recherchen im Internet beobachtet werden. Dies wird gemacht um auf jeweiligen Internetseiten den Nutzern eine passende Werbung bieten zu können.

Das schon Nutzer alleine nach dem Besuch von vier Internetseiten automatisch identifiziert werden können, beweist eine französische Studie.

Scoring

Beim Scoring erfolgt die Analyse von Daten und Erfahrungswerten aus der Vergangenheit. Damit kann man das zukünftige Verhalten von Personen vorhersagen, wie zum Beispiel zukünftige Arbeitsleistungen, das kriminelle Verhalten oder den Gesundheitszustand.

Aus unseren Daten lassen sich ebenfalls politische und religiöse Einstellungen, die sexuelle Ausrichtung, selbst Gefühle und Stimmungen ableiten.

Quelle: Auszüge aus der Informationsbroschüre „Die SCHÖNE NEUE WELT-von schülerVZ, facebook & CO“ des Landesbeauftragten für den Datenschutz Rheinland-Pfalz.

Datenschutz – Tipps


 

Warum du aufpassen musst:

Wenn du ein öffentliches Profil hast, kann jeder mitlesen was du postest, denn die meisten Netzwerke haben auch ihre Schattenseiten. Hast du zum Beispiel ein öffentliches Profil, kann jeder deine Beiträge lesen, versenden und auch speichern. Beitrage die du heute postest, können dir morgen schon peinlich sein oder ernsthafte Probleme verursachen. Auch wenn Netzwerke eine Funktion des Löschens bereitstellen, wirklich sicher sein, ob deine Daten wirklich gelöscht wurden, kannst du nie!

Werbeunternehmen profitieren von deinen Daten.

 

Gib nicht zu viel Persönliches preis!

Gehe sorgsam mit deinen Daten um! Privatanschriften, Telefonnummern, E-Mail Adressen und Passwörter gehören nicht in ein öffentliches Netzwerk. Auch solltest du dir überlegen, ob du deinen momentanen Aufenthaltsort öffentlich posten solltest. Wenn möglich, nutze Nicknames.

Auch Informationen bezüglich deiner politischen Einstellung, sexueller Interesse, deines Gesundheitszustandes oder religiöser Überzeugung solltest du lieber privat austauschen.

 

Wähle Bilder sorgsam aus!

Poste keine unangemessenen Bilder! Freizügige Bilder, zum Beispiel im Bikini gehören nicht an die Öffentlichkeit. Auch solltest du Acht geben, wer neben dir auf Bildern zu sehen ist. Ist diese Person mit der Veröffentlichung des Bildes einverstanden? Frage die Betroffenen, schließlich würdest du auch ungern ungefragt auf dem Account einer anderen Person auftauchen. Das Veröffentlichen von Bildern anderer Personen ohne Einverständnis ist sogar strafbar.

Denke immer daran: Das Internet vergisst nicht! Einmal online, haben deine Bilder ein Eigenleben. Sie werden kopiert, weitergereicht, sind in Suchmaschinen und Online Archiven gespeichert. Das kann nicht wieder rückgängig gemacht werden.

Ändere die Standardeinstellungen!

Bei den meisten Netzwerken kannst du bestimmte Angaben von dir schützen, sodass zum Beispiel nur deine Freunde deine Posts sehen können. Am besten prüfst du diese Einstellungen direkt nach deiner Registrierung.

 

Achte auf deinen Umgang!

Erstelle keine Hassgruppen und falls dich jemand in eine solche hinzufügen sollte, verlässt du sie am besten direkt. Die Teilnahme einer Hassgruppe kann sich zum Beispiel negativ auf dein späteres Berufsleben auswirken. Auch können Gruppennamen wie „Schule ist scheiße – blau machen ist toll“ ein falsches Bild von dir wiedergeben.

 

Gehe auf Nummer sicher!

Verwende nicht überall die selben Passwörter, dadurch haben es Angreifer sehr leicht Außerdem sollte dein Passwort sicher sein. Es muss sollte aus klein geschriebenen Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen.

 

Räum hinter dir auf!

Beende deine Mitgliedschaft, wenn du ein Netzwerk nicht mehr nutzen willst.

 

Wehr dich!

Du kannst der Weitergabe deiner Daten widersprechen und deren Löschung verlangen. Gehe bei Cybermobbing zur Polizei, Lehrern oder deinen Eltern und antworte nicht auf Beleidigungen.

 

Und am wichtigsten: Sei respektvoll zu anderen Nutzern!

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