Schülerinnen und Schüler in Verantwortung

Ziel des Projekts „Schülerinnen und Schüler in Verantwortung“ ist es, die Schule als Lebensraum mit breitem Angebot zu erleben und aktiv mit zu entwickeln. Um dieses zu erreichen, ist es wichtig, dass jeder bereit sein muss, Verantwortung und soziales Engagement zu übernehmen.

Mit dem vollständigen Ausbau des Ganztagsbetriebs nehmen auch die Aufgaben in außerunterrichtlichen Arbeitsfeldern stetig zu. Schülerinnen und Schüler sollen – und tun das bereits – für ihren Lebensraum EBG Verantwortung übernehmen und das Schulleben stärker mitgestalten, sodass ein gut aufgebautes und von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommenes außerunterrichtliches Ganztagsangebot besteht. Dadurch wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Mitschüler profitieren maßgeblich vom vielfältigen Angebot. Um dies zu erhalten und im Rahmen der Gemeinschaftsförderung, findet das Projekt im gebundenen Ganztag einen festen Platz und wurde ins Schulprogramm aufgenommen.

Adressaten dieses Projekts sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9, die sich gemeinschaftspflegend in das Schulleben einbringen sollen. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen ihrer Schullaufbahn jeweils einmal über ein Halbjahr 20 Stunden zum Wohl der Schulgemeinschaft leisten. In der Regel sind die Einsätze einmal wöchentlich in einer Mittagspause zu absolvieren. Die Teilnahme an dem Projekt „Schüler in Verantwortung“ ist verpflichtend und soll, wenn möglich, an den Interessen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sein.

Folgende Angebote stehen für die Schülerinnen und Schüler zur Erbringung der sozialen Leistungen zur Wahl, die im Folgenden dargelegt werden:

Schülerbücherei:

Die Schülerinnen und Schüler des Büchereiteams haben im Wesentlichen drei Aufgaben:

  • Sie sorgen zuverlässig für den korrekten Ablauf bei der Ausleihe und Rückgabe von Büchern.
  • Sie führen während der Mittagspause Aufsicht in der Bücherei und sorgen dafür, dass die Büchereiregeln eingehalten werden.
  • Sie bedienen den Kopierer, falls Schüler etwas kopieren wollen.

Es ist wichtig, dass das Team der Bücherei seine Aufgaben verantwortungsbewusst und zuverlässig wahrnimmt, damit die Bücherei als Ruhe- und Arbeitsraum weiterhin funktionieren kann.

Druckerei:

Die schuleigene Druckerei arbeitet im Team an zwei Offset-Druckmaschinen. Im Auftrag des Sekretariats, der Schulleitung und der Fachlehrerinnen und Fachlehrer werden all die Formulare, Informations- und Arbeitsblätter gedruckt, die der Schüler- und Elternschaft zur Verfügung gestellt werden.

Vorwiegend handelt es sich um Arbeitsblätter, die zunächst eingescannt und dann in Klassenstärke ausgedruckt werden. Diese Drucke werden anschließend auf die Fächer der Lehrer verteilt. Wer ein wenig logisch denken kann, Interesse an der Bedienung solcher Gerätschaften hat und auch teamfähig ist, sollte die Mitarbeit in der Druckerei in Erwägung ziehen.

Pausenhelfer:

Die Pausenhelfer übernehmen in der Mittagspause den Dienst in der Ausleihe für den Schulhof und im Spielekeller. Gegen Vorlage des Schülerausweises oder eines vergleichbaren Pfandes (Schokoticket o.ä.) verleihen die Schülerinnen und Schüler die vorhandenen Spielmaterialien. Die ausgeliehenen Spielmaterialien werden in einer Liste eingetragen und bei Rückgabe auf Vollständigkeit überprüft. Zu den Aufgaben der Pausenhelfer gehört auch das Aufräumen der Spielmaterialien und Räumlichkeiten. Es können auch Freizeitangebote von den Pausenhelfern für jüngere Schülerinnen und Schüler angeboten werden, z. B. Tanzen, Spielen, Basteln.

Die Pausenhelfer können aber auch in der „Oase“, im „Schüler-Café“, im „Bastellraum“,  in der Mensa oder in den „Pausenhallen“ eingesetzt werden. Dort sollte in erster Linie für Ruhe und Ordnung gesorgt werden, damit diese Räume auch Rückzugs- und Wohlfühlräum bleiben.

Sporthelfer:

Die Förderung der motorischen, kognitiven und sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler ist Sinn und Zweck der „Bewegten Pause“. Um in unserer Schule mehr sportliche Aktionen zu ermöglichen und Gelegenheiten zur Bewegung zu schaffen, werden Schülerinnen und Schüler als Sporthelfern eingesetzt.

Ein Sporthelfer hilft und unterstützt bei der Organisation und beim Angebot von sportlichen Aktivitäten außerhalb des normalen Sportunterrichts. Die Sporthelferausbildung, die im Rahmen eines Neigungskurses in der Jahrgangstufe 8 stattfindet, ist der erste Schritt zum Trainer- oder Gruppenleiterschein. Sie qualifiziert Jugendliche (13-17 Jahre) für die sportliche und außersportliche Arbeit mit Kindern in Schule und Sportverein. Gruppenhelfer und Sporthelfer können somit gleichermaßen in Verein und Schule eingesetzt werden. Zudem umfasst die Ausbildung einen erweiterten Erste-Hilfe-Schein, welcher in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz erworben wird. Die Schülerinnen und Schüler die den Neigungskurs Sporthelfer belegen oder bereits erfolgreich absolviert haben, sollten nach Möglichkeit ihren Dienst als Sporthelfer wahrnehmen, indem sie in der Mittagspause – unter Anleitung einer Lehrperson –  Sportangebote anbieten, Sportmaterialien herausgeben und für Ordnung sorgen.

Schulsanitätsdienst:

Der Schulsanitätsdienst (SSD) am EBG sichert die Erste-Hilfe-Versorgung während unseres gesamten Schulalltags. Schülerinnen und Schüler, die in der Ersten Hilfe ausgebildet sind, stellen im Rahmen des Schulsanitätsdienstes die Erstversorgung im Fall von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder der Eltern sicher.

Grundlage für die Mitarbeit im SSD ist ein Erste-Hilfe-Kurs, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz kostenlos erworben wird. Diesen Schein können die Schülerinnen und Schüler zukünftig auch in anderen Tätigkeitsbereichen, wie zum Beispiel dem Trainer- oder Führerschein nutzen.

Darüber hinaus gehört zum Schulsanitätsdienst auch das regelmäßige gemeinsame Training in den hierfür vorgesehenen Trainingsstunden. Den Schulsanitätern wird sowohl theoretisch als auch praktisch durch Fallbeispiele beigebracht, sich in verschiedenen Notfallsituationen richtig zu verhalten.

Schüler in Verantwortung, die sich für diesen Tätigkeitsbereich entscheiden, müssen demnach einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren und verpflichten sich damit ein Jahr lang aktiv in der SSD-AG mit zu wirken.

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