Die Mittelstufe am EBG

Koordinator der Mittelstufe: Rainer Prösch

stellv. Koordinator der Mittelstufe: Arndt Bentzen

In der Mittelstufe (Jahrgangsstufen 7, 8, 9) des Ernst-Barlach-Gymnasiums wird die pädagogische Arbeit der Erprobungsstufe fortgesetzt. Ein Wechsel der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer wird zu Beginn der Jahrgangsstufe 7 vorgenommen. Ab der Jahrgangsstufe 8 haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit individuelle Schwerpunkte im Bereich des vierstündigen Wahlpflichtunterrichtes zu setzen. Der Unterricht findet kursgebunden außerhalb der Klassengemeinschaft statt und bereitet somit auch auf die differenzierte Oberstufe vor. Voraussetzung für den Eintritt in die Oberstufe des Gymnasiums ist die Versetzung in die Jahrgangsstufe 10. Auch wenn die Versetzung den Regelfall darstellt, müssen doch immer die fachlichen Standards gewahrt bleiben und erreicht werden. Auch das Konzept zur individuellen Förderung am EBG soll dazu beitragen dies für möglichst alle Schülerinnen und Schüler  zu gewährleisten,

Für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe hat die Schule neben dem fachlichen Lernen auch die Persönlichkeitsentwicklung in den Blick zu nehmen, um den Zusammenhang von z. B. sozialen Beziehungen und Lernerfolg zu berücksichtigen.

Die ab dem 01. Juni 2015 gültige Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Sekundarstufe I (APO SI) findet sich hier.

Wahlpflichtbereich II

Zentrale Lernstandserhebung in der Jahrgangsstufe 8

Nach der Versetzung in die Klasse 8 wird Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Möglichkeiten der Schule eine Schwerpunktbildung ermöglicht, die persönlichen Neigungen und Interessen entspricht. Dies ist die Aufgabe des Differenzierungsbereichs (Wahlpflichtbereich II, kurz WP II) in den Klassen 8 und 9 des Gymnasiums. Zur Auswahl stehen Wahlangebote aus dem sprachlichen (dritte Fremdsprache), dem gesellschaftswissenschaftlichen, dem künstlerischen sowie dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

Die zentralen Lernstandserhebungen werden am EBG in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik zeitgleich mit allen anderen Schulen in ganz NRW durchgeführt Die Ergebnisse werden nicht als Klassenarbeit gewertet und auch nicht benotet!

Ausführliche Informationen zu Sinn und Zweck der zentralen Lernstandserhebungen sind auf den Seiten des Schulministeriums zu finden. Insbesondere der Flyer Elterninformation sowie die Handreichung zur Interpretation und zum Umgang mit den Ergebnissen sind zu beachten.

Versetzungsbestimmungen, Schulabschlüsse und Berechtigungen

Die Ausbildungs-und Prüfungsordnung der Sekundarstufe I (APO S I) gibt grundsätzlich Auskunft über alle Regelungen und Fragen. Häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet

Die Regeldauer der Ausbildung in der Sekundarstufe I beträgt sechs Jahre, im Gymnasium fünf Jahre. Die Schülerin oder der Schüler kann sie um zwei Jahre überschreiten. Die Versetzungskonferenz kann sie um ein weiteres Jahr verlängern, wenn besondere Gründe dies rechtfertigen. Dies schließt die Höchstdauer der Ausbildung in der Erprobungsstufe (§ 10 Abs. 2) ein.

Die Versetzungsbestimmungen in der Übersicht finden sich auch hier

Mit der Versetzung am Ende der Klasse 9 erwerben die Schülerinnen und Schüler die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife; APO SI § 42) wird am Ende der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Klasse 10) mit der Versetzung in die Jahrgangsstufe 11 (Q1) erreicht. Der mittlere Schulabschluss kann auch zuerkannt werden, wenn am Ende der Jahrgangsstufe 10 die Versetzungsanforderungen der Realschule erfüllt werden. Nach Maßgabe der Ausbildungs- und Prüfungsordnung kann im Falle der Nichtversetzung ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss (APO SI § 41) zuerkannt werden.

Im Falle der Nichtversetzung am Ende der Klasse 9 erwirbt eine Schülerin oder ein Schüler des Gymnasiums den Hauptschulabschluss, wenn sie oder er die Versetzungsanforderungen der Hauptschule (§ 22 Abs. 1, § 25 Abs. 1 und 2) erfüllt. Schülerinnen und Schüler, die das Gymnasium am Ende der Sekundarstufe I verlassen möchten, können in einen Bildungsgang des Berufskollegs wechseln. Sollte die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreicht worden sein, so ist der Übergang in das Berufliche Gymnasium möglich. Grundsätzlich können Schülerinnen und Schüler mit der Berechtigung  zum Besuch der gymnasialen Oberstufe am Ende der Klasse 9 die Schule wechseln, um in die Einführungsphase an einer anderen Schule mit gymnasialer Oberstufe überzugehen. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung der aufnehmenden Schule. Ein Anspruch auf Aufnahme an einer anderen Schule ist allerdings nicht gegeben, da beide Schulformen einen Bildungsgang in der Oberstufe anbieten. Sollte ein Ausbildungsvertrag vorliegen, so kann auch der duale Ausbildungsweg eingeschlagen werden.

Für Schülerinnen und Schüler, die aktuell in die gymnasiale Oberstufe eintreten, finden sich auf der Seite Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW aktuelle Informationsbroschüren mit ausführlichen Hinweise und Regelungen zur gymnasialen Oberstufe. Dort finden Sie unter dem Punkt Service/Publikationen die Broschüre “Die gymnasiale Oberstufe an Gymnasien und Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen”.

 

Individuelle Förderung

In den Jahrgangsstufen 7 und 8 werden zwei wöchentliche Ergänzungsstunden für die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler genutzt. Für die Schülerinnen und Schüler mit Förderbrdarf werden in der Jahrhgangsstufe 7 in den Fächern Deutsch, Mathematik,  1.   und   2.   Fremdsprache zweistündige Basiskurse als Pflichtkurse eingerichtet. Für alle anderen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 werden zweistündige Neigungskurse als Wahlkurse von der Schule angeboten. In der Jahrgangsstufe 8 werden für alle SuS zweistündige Neigungskurse angeboten. Auch aufgrund der im 2. Halbjahr für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf zu erstellenden Förderpläne, erfolgt die fachliche Förderung und Unterstützung in den vier Lernzeiten der Jahrgangsstufe 8 durch die Fachlehrerin/den Fachlehrer.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links

Konzept zur individuellen Förderung in der Jahrgangsstufe 7

Informationen zu den Basis- und Neigungskursen in den Jahrgangsstufen 7 und 8

Tutorenprogramm: Schüler helfen Schülern

 

Mädchen und Jungen in der Mittelstufe

Fahrten

Für die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen ist der Umgang mit dem anderen Geschlecht von zentraler Bedeutung. Deshalb wird am EBG in der Jahrgangsstufe 8 das Projekt “Sexualität, Liebe und Partnerschaft” durchgeführt.
Als Einführung in die Projekttage wird das Theaterstück “Liebe Love and the Sexperts” aufgeführt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

In der ersten Woche nach den Osterferien fährt die gesamte Jahrgangsstufe 7 auf die Nordseeinsel Norderney.  Im Freizeitheim des Kreise Lippe verbringen die Schülerinnen und Schüler eine Freizeit, in der sie gemeinsame sportliche Aktivitäten durchführen und die Naturlandschaft der Insel sowie des Wattenmeeres kennenlernen. Außerdem  erleben die Schülerinnen und Schüler die Fahrt als Gemeinschaftserlebnis, in der die Gemeinschaft gestärkt wird, aber auch Regeln beachtet werden müssen.  

Die Klassen der Jgsst. 9 haben die Möglichkeit für 3 Unterrichtstage ein Reiseziel in Deutschland oder im benachbarten Ausland zu suchen.

Weiter Informationen zu den Klassenfahrten finden Sie hier.

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