Exkursion des Physik Grundkurs der Q2 zum Planetarium in Bochum

Exkursion des Physik Grundkurs der Q2 zum Planetarium in Bochum

Weit entfernte Galaxien, die Entdeckung der Planeten und ihrer Monde, Gravitationswellen und die Technik, mit der die Menschen das Universum entdecken, das alles begegnet einem im Physikunterricht normalerweise nur in Formeln und Zahlen. Am letzten Samstag, den 09.03., hatten die Schüler des Physik Grundkurses der Q2, einige weitere interessierte Mitschüler und Frau Kwiatek die Möglichkeit die Weiten des Universums mal etwas anschaulicher zu erkunden, nämlich im Planetarium in Bochum.
Im Bochumer Planetarium wird mittels eines Planetariumsprojektors der Nachthimmel an die Kuppel geworfen, unter der die Zuschauer zurückgelehnt sitzen können. So lassen sich fremde Galaxien, aber auch der eigene Mond per Computersimulation aus der Nähe bestaunen und das ist dann eben doch was ganz anderes als der normale Physikunterricht. In der Vorstellung reisten die Zuschauer zuerst durch unser Sonnensystem, dann zu den nächsten Sternen und Planeten durch die Milchstraße bis über ihre Grenzen hinaus zu schwarzen Löchern und weit entfernten Galaxien.

Lea Leidig

Es war atemberaubend. Wenn man die eigene Welt von so weit oben sieht, fühlt man sich selbst ganz klein.

Lara Altmann

EBG-Schüler kochen mit Obdachlosen – ein Projekt, das(s) (die) Schule macht

EBG-Schüler kochen mit Obdachlosen – ein Projekt, das(s) (die) Schule macht

Im Dezember verteilte der Religionskurs Decken an Bedürftige. Jetzt kam es zu einer weiteren Begegnung mit Obdachlosen.

Als die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Ernst-Barlach-Gymnasiums kurz vor Weihnachten Decken an Obdachlose in der Castroper Altstadt verteilt hatten (die RN berichteten darüber), waren sie sich sicher, dass sie ihre theoretische Beschäftigung mit dem Thema ‘Obdachlosigkeit’ im evangelischen Religionsunterricht weiterhin durch praktische Projekte erweitern wollten.

Es dauerte nicht lange, bis sich die nächste Gelegenheit dazu bot: am Donnerstag besuchte der Kurs mit seiner Lehrerin Angelika Nolting die Städtische Unterkunft an der Marienburger Straße, wo sie zusammen mit den Obdachlosen kochten und zu Mittag aßen.

Initiiert wurde das Treffen von Susanne Köhler, der kommissarischen Bereichsleiterin ‘Migration und Obdachlosenhilfe’ der Stadt, die von der “Deckenaktion” der EBG-Schüler in unserer Zeitung gelesen hatte. “Ich halte es für eine gute Idee, die Jugendlichen mit der Situation von Obdachlosen in Castrop-Rauxel in unserer Unterkunft vertraut zu machen. Schließlich haben wir es in unserer Stadt nicht mit den zahlreichen ‘klassischen’ Obdachlosen zu tun, wie man sie in den Fußgängerzonen von Großstädten antrifft”, erklärt Susanne Köhler. “In Not geratene Menschen, die kein zuhause haben, finden bei uns jederzeit eine Unterkunft.”

Bevor die Jugendlichen in Kontakt mit den Obdachlosen kamen, führte sie Sefer Osmani vom Bereich Migration und Obdachlosenhilfe durch die Räumlichkeiten der Städtischen Unterkunft. “Gegenwärtig sind ungefähr 50 Personen bei uns untergebracht, Familien und Einzelpersonen. Einige bleiben nur für einige Tage hier, andere aber auch mehrere Wochen”, berichtete er den Schülern, die sich vom Schicksal einer rumänischen Familie sehr beeindruckt zeigten. Die Eltern und ihre vier Kinder mussten ihre Wohnung verlassen, da sie nicht mehr bewohnbar war. Dazu Sefer Osmani: “Es gab keinen Strom und kein Wasser mehr, so stand die Familie von heute auf morgen auf der Straße.”

Nach der Führung durch die Unterkunft ging es dann für die EBG-Schüler an die Arbeit: die Vorbereitung des Mittagessens wartete auf sie. Beim Kartoffelschälen und  bei der Vorbereitung des Grillplatzes wurden erste Kontakte mit den Bewohnern der Unterkunft geknüpft.  Torben (14) assistierte dabei Issa aus Marokko am Grill. “Ich war überrascht, wie offen Issa mir gegenüber war. Die Kommunikation funktionierte auf jeden Fall!” Auch Melina (13) und Jelena (14) waren überrascht, wie problemlos die Verständigung verlief: “Die meisten Bewohner waren sprachlich gut zu verstehen und hatten auch Interessantes zu erzählen.”

Nach Aussage von Susanne Köhler wird Integration in der Städtischen Unterkunft ganz großgeschrieben: “Das geht am besten über den Sport. Einige unserer Bewohner haben schon Anschluss an heimische Sportvereine gefunden. Mohammed aus Guinea verstärkt die erste Mannschaft von Arminia Ickern.”

Kein Wunder, dass sich zwischendurch spontan sportliche Aktivitäten entwickelten. Beim Tischtennis, Fußball und Kicker kamen sich die Jugendlichen und die Heimbewohner näher. Nach anfänglicher Zurückhaltung kam es sogar zum Tischtennisduell zwischen der “EBG-Mannschaft” von Maxin (13) und Lil-Yana (14) gegen Issa und Mohammed. Das Ergebnis war unwichtig, das gemeinsame Erlebnis war entscheidend!

Lehrerin Angelika Nolting zeigt sich ebenfalls sehr angetan von den Begegnungen ihrer Schülerinnen und Schüler in der Städtischen Unterkunft: “Es ist sehr wichtig, das soziale Engagement der Jugendlichen nachhaltig zu beeinflussen und das Lernen in der Schule mit praktischen Erfahrungen anzureichern. Mit beiden Aktionen ist uns das sehr gut gelungen.” Angelika Nolting und Susanne Köhler waren sich einig, dass solche Kontakte und Aktionen fortgeführt werden sollten.

(Dieter Düwel)

Link zu den Ruhrnachrichten:

https://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/castrop-rauxel

Erster Laien – Reanimationskurs am EBG

Erster Laien – Reanimationskurs am EBG

Notfälle können immer eintreten. Zu jeder Zeit und bei jedem. Sollte es zu einer Notsituation kommen, ist es wichtig zu wissen, was man tun muss. Dieser Gedanke kam auch Frau Rudolf und ihren Schulsanitätern. Aus diesem Grund fand im Februar 2019 in der EBG – Turnhalle der erste schulinterne Laien-Reanimationskurs statt. Das EBG ist damit eine der 100 Pilotschulen in ganz NRW, die dies als ein verpflichtendes Projekt durchführen.

An einem Dienstag wurden die 8. Klassen im Doppelstundentakt von den Schulsanitätern in die Turnhalle gebeten. Zuerst wurde ein wenig Theorie behandelt, wofür Frau Rudolf Plakate vorbereitet hatte. Unter anderem wurde berichtet, dass das Laien – Reanimationsprojekt in Dänemark bereits seit 2005 verpflichtend durchgeführt wird und die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass sich in der BRD weit weniger Personen zutrauen würden im Ernstfall einzugreifen als in Dänemark.

 

In Vierergruppen begaben sich die 8er danach an eine Station, welche jeweils mit einer Reanimationspuppe ausgestattet war. Daraufhin erklärten die Schulsanitäter an diesen Puppen den genauen Ablauf einer Reanimation und führten die Wiederbelebung einmal korrekt vor, bevor dann die Achtklässler an der Reihe waren. Zur Hilfe liefen nebenbei als Taktgeber die Lieder „Stayin´Alive“ von den Bee Gees und „Atemlos“ von Helene Fischer. Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Fortbildung ernst und machten während des ganzen Projekts sehr gut mit.

Nach der erfolgreichen Wiederbelebung der Puppen wurden die Jugendlichen auch an die stabile Seitenlage herangeführt, welche ebenfalls zunächst von den Schulsanitätern präsentiert wurde. Auch die stabile Seitenlage wurde schnell begriffen, sodass jede Klasse zufrieden entlassen werden konnte. Zukünftig wird das Laien – Reanimationsprojekt jährlich mit den Achtklässlern durchgeführt werden.

(Jasmin Stasker, Schulsanitäterin EBG)

Lernerlebnis Energiewende

Lernerlebnis Energiewende

Am 26.02.2019 besuchten alle 5er und 6er die Veranstaltung „Lernerlebnis Energiewende“, einen durch die Gelsenwasser AG organisierten, interaktiven Vortrag zum Thema Energiewende und dem nachhaltigen Umgang mit Energie. In einem 90-minütigen Vortrag wurden die Schülerinnen und Schüler unter anderem über verschiedene Formen der Energiegewinnung und Möglichkeiten des Energiesparens informiert.

 

(Rike Kuhlmann)

error: Content is protected !!