Rassismus – die alltägliche Gefahr

Rassismus – die alltägliche Gefahr

München: Wachmann zeigt israelischen Sportlern den HitlergrußEin Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma ist am Rande der European Championships in München festgenommen worden, weil er einer Delegation aus Israel den Hitlergruß gezeigt haben soll. Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. (Quelle: www.br.de, Aufgerufen am 05.11.2022)

Artjom Sewerjuchin wurde bei der Europameisterschaft im Kart-Rennfahren nach seiner Siegerehrung aufgrund eines Rassismusvorfalls disqualifiziert (Quelle: www.welt.de, Aufgerufen: 05.11.2022)Diese beiden Vorfälle zeigen, wie präsent Rassismus auch noch im Jahre 2022 ist. Doch was ist Rassismus? Diese Frage stellen sich viele – vor allem auch jüngere Menschen. Laut der Bundeszentrale für Politische Bildung bedeutet Rassismus die Ausgrenzung und Diskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen (Ethnien) aufgrund verschiedenster Merkmale wie etwa die Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Namen, Religion oder Haare.

Wie kann man Rassismus im Alltag erkennen, und was kann man dagegen tun?

Ein einfaches Beispiel für Rassismus im Alltag ist folgendes:
Eine Person, welche ein anderes Äußeres hat, sitzt in einem vollen Bus. Es kommt ein Jugendlicher in den Bus herein und sagt zu der Person: „Mach Platz, dieser Sitzplatz ist nur für uns reserviert! Geh dahin, wo du herkommst!!!!“. Bei solch einem Vorfall gilt es als erstes Ruhe zu bewahren und den Jugendlichen damit zu konfrontieren, dass sein Verhalten nicht richtig ist, auch wenn dieses Gespräch Überwindung kostet. Wenn man sich nicht traut, sollte man sich Aussehen, Kleidung usw. merken und damit zur Polizei gehen und auf jeden Fall den Busfahrer auf diese Situation aufmerksam machen.

Es gilt stets zu beachten, dass es mehrere Arten von Rassismus gibt. Es gibt institutionellen- und strukturellen Rassismus. Institutioneller Rassismus meint die Abwertung von bestimmten Institutionen wie z.B der Polizei von Individuen (z.B Menschen mit anderer Hautfarbe). Eine vom Mediendienst für Integration erstellte Statistik (aufgerufen am 06.11.2022) zeigt wie unauffällig Institutioneller Rassismus in der Gesellschaft ist. Als Strukturellen Rassismus bezeichnet man die Ausgrenzung/Abwertung von bestimmten Bevölkerungsgruppen innerhalb der Gesellschaft. Ein gutes und aktuelles Beispiel ist George Floyd welcher am 25.05.2020 durch Polizeikräfte in den USA getötet wurde. Durch seinen berühmten Satz: „I can´t breathe“ kommt es immer mal wieder zu Protestbewegungen gegen Rassismus. Protest zeigen und über Rassismus aufklären macht auch die Anti-Diskriminierungs AG (Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) des Ernst-Barlach-Gymnasiums. Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen um solch ein sensibles und aktuelles Thema zu besprechen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. In den nächsten Wochen wird es einen Workshop (geleitet von Frau Lücke) geben, bei dem wir unter anderem die Begriffe „weiß“, „schwarz“, und „People of Colour“ genauer beleuchten.

Interessierte Jugendliche unserer Schule sind herzlich zum Mitmachen eingeladen. Meldet euch gerne bei Fr. Nolting.

Luis Deichmüller

Erste Schulpflegschaftssitzung

Erste Schulpflegschaftssitzung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
aus Gründen, die ich hier nicht erläuterm kann und will, gibt es offensichtlich Unsicherheiten hinsichtlich des Termins der 1. Schulpflegschaftssitzung des EBG. Diese ist jedoch – wie bereits auf den Einladungen zu den Klassen- und Jahrgangstufenpflegschaftssitzungen vermerkt – nach wie vor  für kommenden Donnerstag, 25.08.2022, um 19 Uhr in der Aula terminiert. Zuvor soll nach meinem Kenntnisstand mutmaßlich noch die auf Wunsch von Herrn Sobik verschobene Q2-Jahrgangsstufenpflegschaftssitzung stattfinden. Sicheres kann ich dazu jedoch nicht sagen, da Herr Sobik die Einladung und Organisation dieser Jahrgangsstufenpflegschaftssitzung übernehmen wollte.
Ich bedauere die Irritationen und verbleibe mit freundlichen Grüßen!
Dr. Friedrich Mayer und Silja Senge
5a simuliert eine Bürgerversammlung

5a simuliert eine Bürgerversammlung

Nicht mehr lange, dann sind endlich Ferien und viele Familien fahren in den Urlaub. Wo man seine Ferien verbringen kann und welche Auswirkungen der Tourismus auf verschiedenste Gebiete Deutschlands hat, wird im Erdkundeunterricht der 5a zurzeit beleuchtet. Die Nord- und Ostseeinseln sind ein beliebtes Ferienziel der Deutschen – doch ist der Tourismus immer nur positiv oder gibt es auch Schattenseiten? Die 5b stellte am 11.05.2022 eine Bürgerversammlung auf Sylt nach. Dort ging um die Frage, ob aufgrund der hohen Touristenströme zu den Hauptferienzeiten ein neuer Autodamm vom Festland nach Sylt gebaut werden soll oder nicht.

Rike Kuhlmann

Soll ein Autodamm gebaut werden oder nicht?

Am 11.05.2022 hat um 15 Uhr im Rathaus eine Bürgerversammlung stattgefunden. Soll ein Autodamm gebaut werden oder nicht, hieß es heute. Es gab verschiedene Meinungen.

Die Postbotin durfte als erstes ihre Argumente äußern. Sie ist dafür, weil dann mehr Leute auf die Insel kommen, erzählte sie. Danach erzählte die Hotelbesitzerin, dass sie auch dafür sei. Es würden mehr Touristen kommen und ihre Einnahmen würden steigen. Sie könnte dann ihr Hotel vergrößern. Der Fischer war anderer Meinung. Er ist dagegen, denn wichtige, große Priele werden abgeschnitten. Außerdem würde die Schollenpopulation leiden. Der Meinung war auch der Naturschützer. Die Austernfischer wären dann weg und es gäbe keine Gezeiten mehr in diesem Bereich, sagt er. Die Rentnerin sagte, dass sie gerne auch andere Rentner kennenlernen würde und sie mit ihnen am Strand Schach spielen könnte. Der Bauarbeite war arbeitslos und sagte, wenn der Autodamm gebaut wird könnte er arbeiten gehen. Der Bürgermeister sagte zu all dem erst mal nichts und nach der Diskussion wurde abgestimmt. Am Ende stand es dann 16:9 für den Autodamm. Dies waren die Nachrichten über den Autodamm.

Josephine H.

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News von der Norderneyfahrt

News von der Norderneyfahrt

Norderney 2022 – der Anreisetag

Nachdem wir ungefähr 4h 30 min mit dem Bus gefahren sind, sind wir endlich in Norddeich am Hafen angekommen. Alle hatten Spaß und haben auch mit den anderen Klassen gespielt und gelacht.

Nach zwei Stunden Fahrt haben wir 20 min Pause gemacht. Nach weiteren 2-3 Stunden Fahrt sind wir an der Fähre angekommen. Nachdem wir nochmals 45 min mit der Fähre gefahren sind, waren wir endlich an der Jugendherberge Detmold auf Norderney angekommen. Alle haben erstmal ihre Zimmer bezogen und sich umgeschaut. Um 18 Uhr gab es dann endlich Essen. Nach dem Essen waren manche von uns, die Lust dazu hatten, am Strand. Der Strand war sehr schön. Als wir dann vom Strand wieder gekommen sind, hatten wir noch Zeit für uns.

Laura Ludwig, Alia und Zahra Idrissi sowie Halima Tanjic, 7a

 

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Kunstausstellung in der Bürgerhausgalerie öffnet bald

Kunstausstellung in der Bürgerhausgalerie öffnet bald

Liebe Schulgemeinschaft!

Wir laden alle Interessierte herzlich zu unserer Kunstausstellung in der Bürgerhausgalerie ein.

Es werden dort Arbeiten von der 5. Klasse bis zur Q2 zu sehen sein.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!I

In der Ausstellung gilt die 3G-Regel. Wir bitten alle Besucher, ihre Zertifikate mitzubringen, diese müssen beim Einlass vorgezeigt werden. Schülerinnen und Schüler sind von dieser Regel ausgenommen, da sie bereits in der Schule getestet wurden.

 

Maya Kühn

Nicht wie im Fernsehen  Polizei zu Gast bei den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5

Nicht wie im Fernsehen Polizei zu Gast bei den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5

In den letzten Wochen hat Hauptkommissar B. Steingaß des Bezirks- und Schwerpunktdienstes der Polizei Castrop-Rauxel die 5ten Klassen des Ernst-Barlach-Gymnasiums besucht. Alle Schülerinnen und Schüler hatten Fragen vorbereitet. Nachdem Herr Steingaß sich vorgestellt hat und von seinem Werdegang und der Ausbildung für den Polizeidienst berichtet hat, haben die Kinder ihre Fragen gestellt. “Ist der Beruf gefährlich?“, „Tragen Sie immer eine Waffe?“, „Haben Sie schon mal einen Verbrecher gejagt?“, „Welchen Polizeiwagen finden Sie am besten?“, „Haben Sie schon mal auf jemanden geschossen?“, „Was gehört zur Ausrüstung eines Polizisten?“, “Macht Ihnen Ihr Beruf Spaß?“, „Arbeiten Sie mit einem Polizeihund?“, „Arbeiten Sie viel im Büro oder sind Sie mehr unterwegs?“, Haben Sie schon mal jemanden ins Gefängnis gebracht?“, „Sind Sie auch bei Fußballspielen?“, … So lauteten einige der Frage

Alle Fragen sind beantwortet worden und Herr Steingaß hat die Schülerinnen und Schüler auch noch über rechtliche Fragen zur Handynutzung, WhatsApp, Instgram, TikTok u.ä. aufgeklärt. Den Kindern ist aufgefallen, dass das Bild des Polizisten im Fernsehen nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Die Kinder zeigten großes Interesse und hatten viel Freude an der Begegnung. Zum Abschluss gab es Applaus für Herrn Steingaß.

A. Nolting

Hier einige Kinderstimmen:

„Ich fand den Besuch von Herrn Steingaß sehr gut, weil er uns unsere Fragen beantwortet hat. Blöd fand ich, dass wir unsere Handys ausschalten mussten und auf den hintersten Tisch legen sollten. Trotzdem war es cool und aufregend.“, Sema

„Die Begegnung war cool, weil er uns seine Geschichte erzählt hat und weil wir viel gelernt haben.“, Jaron

„Er hat uns viele Informationen gegeben. Toll, dass ein Polizist so was macht und Fragen von Kindern beantwortet.“, Zahra

„Interessante Lebensgeschichte. Schön, dass Herr Steingaß sich so viel Zeit für uns genommen hat.“, Lasse

„Es war schön, dass wir Fragen stellen durften. Er hat auch viel Interessantes z.B. über WhatsApp erzählt.“, Mayra

„Ich wusste gar nicht, dass die Voraussetzungen, die Ausbildung und die Prüfungen so hart sind. Trotzdem ist das ein echt cooler Job.“, Dominik

„Ich wusste nicht, dass Facebook auf unsere Daten zugreifen kann. Ich fand das sehr spannend.“, Elif

„Cool, dass er einen Verbrecher durch eine “Grätsche“ erwischt hat.“, Angelo

„Ich finde es gut, dass ein Polizist zur Schule kommt.“, Yara

„Die Begegnung mit Herrn Steingaß war cool, weil es viel Spaß gemacht hat und ich aus seinen Geschichten neue Sachen gelernt habe.“, Boran

„Ich habe erfahren, was ein Polizist so im Dienst macht und auch was Herr Steingaß so in seiner Freizeit macht.“, Valentina

„Er war streng, aber nett und cool! Er hat viele Fragen beantwortet. Ich fand es cool.“, Corvin

„Mir hat es sehr, sehr gut gefallen.“, Mia

„Ich wusste nicht, dass Bengalos so gefährlich sind und so heiß werden, dass Sand zu Glas wird, wenn man versucht sie im Sand auszumachen.“, Elias

„Vielen Dank für Ihren Besuch, Herr Steingaß.“, Alia

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