Auszeichnung der ersten Laborhelfer am EBG

Auszeichnung der ersten Laborhelfer am EBG

Am Mittwoch vor den Sommerferien erhielten am Ernst-Barlach-Gymnasium die ersten 12 Laborhelfer in Castrop-Rauxel von den Universitäten Duisburg-Essen und Bochum ihre Zertifikate.

Am Rande der Projekttage zum Umwelt- und Klimaschutz am EBG wurden 12 Schülerinnen und Schülern aus dem Neigungskurs „Science Club“ der Jahrgangstufe 8 von Thomas Schlake, Vertreter des Lehrstuhls für Physikdidaktik der Universität Duisburg-Essen, die Zertifikate als Laborhelfer überreicht.

Die Laborhelferausbildung ist im Zuge des Projektes GanzIn der Physikdidaktik der Universität Duisburg-Essen und Bochum von einer handvoll nordrhein-westfälischen Gymnasien über einen Zeitraum von zwei Jahren entwickelt worden. „Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollen dabei neben experimentellen Fähigkeiten auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Durchführung von Experimenten in der Schule und didaktische Fähigkeiten zum Vermitteln der experimentellen Fähigkeiten erwerben,“ fasst der MINT-Koordinator des EBG Marcus Pelzing die Ziele der Ausbildung zusammen, bei deren Entwicklung er von Anfang an beteiligt war.

Die Laborhelferausbildung gliedert sich in verschiedene Module. Zunächst erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Kanons an Experimenten ihre experimentellen Fähigkeiten. Parallel dazu werden rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz und die Durchführung von Experimenten in der Schule thematisiert und an Fallbeispielen das richtige Verhalten eingeübt.

Thomas Schlake (links), der Vertreter des Lehrstuhls für Physikdidaktik der Universität Düsburg-Essen, überreicht den Mitgliedern des Neigungskurses „Science Club“ der Jahrgangstufe 8 ihre Laborhelferzertifikate im Beisein des Schulleiters Dr. Friedrich Mayer (rechts)

Danach werden an der Universität Duisburg-Essen die didaktischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler durch Beispiele und Rollenspiele ausgebaut. Zuletzt müssen die Laborhelfer einen Erst-Hilfe-Kurs erfolgreich absolvieren.

Neben einer Urkunde, die immerhin gleich von zwei Universitäten ausgestellt wurde und somit nach der Schullaufbahn bei Bewerbungen gut verwendet werden kann, erhalten die Laborhelfer auch die Erlaubnis im Schulbetrieb innerhalb der gesetzlichen Einschränkungen eingesetzt zu werden. Sie können zum Beispiel in der Pausenbetreuung mit naturwissenschaftlichen Experimenten eingebunden werden, bei denen sie jüngere Schülerinnen und Schülern anleiten und betreuen dürfen. 

Herzlichen Glückwunsch!

Und das sagen die Laborhelfer …

Heute haben wir, der Science-Neigungskurs der Jahrgangsstufe 8, von Frau Grebien und Herr Pelzing unsere Laborhelferzertifikate erhalten. Diese haben wir uns im Rahmen unserer Laborhelferausbildung erarbeitet. Dort haben wir viele verschiedene Experimente durchgeführt, wie man zum Beispiel die richtige Limonadenmischung erhält und waren an der Universität in Essen. Da haben wir gelernt, wie man jüngere Kinder beim Experimentieren richtig beaufsichtigt. Danach haben wir an einem Schultag mit Fünftklässlern Experimente vor laufender Kamera durchgeführt, um zu sehen was wir bei unserem Seminar an der Uni gelernt haben.

Abschließend haben wir letzte Woche unseren Erste-Hilfe-Kurs absolviert, was wirklich spannend war.

Jetzt sind wir ausgebildete Laborhelfer 🙂

Erst wandern – dann feiern!

Erst wandern – dann feiern!

Am 13.07.2017 fand zum dritten Mal unser Sponsorenlauf EBGeht statt. Alle Klassen und Kurse legten eine 7km lange Strecke – zum Glück ohne Regen – wandernd zurück. Ein Teil der Sponsorengelder wird wieder für die Menschen – für – Menschen AG, welche die Stiftung von Karlheinz Böhm unterstützt, gespendet. Ein weiterer Teil fließt in die Renovierung unserer Bühne und die kleineren Klassen wünschen sich zwei weitere Fußballtore für den Schulhof. Die erwanderten Gelder werden erst nach den Sommerferien eingesammelt; wir hoffen natürlich, dass uns viele Sponsoren unterstützen. Ein Bericht folgt nach den Ferien.

Abends dann haben die zukünftigen Pensionäre Hr. Prösch, Hr. Tillmanns, Hr. Kunst und Hr. Pleuger, sowie Hr. Dirks, welcher nach den Sommerferien eine Stelle in seiner Heimat antritt, zu einem Abschiedsfest mit Würstchen, Brezeln und guter Musik geladen. Schülerinnern und Schüler, Eltern und Kollegen, sowie Ehemalige genossen kühle Getränke, die Musik der Schulband sowie der Band von Jaimi Faulkner. Ein rundum netter Abend in zwangloser Atmosphäre mit guten Gesprächen und leckeren Grillwürstchen. Einen lieben Dank an die Gastgeber für diesen gelungenen Abend.

Sani-Projekttage 10.07.2017-12.07.2017

Sani-Projekttage 10.07.2017-12.07.2017

Der erste Projekttag startete damit, dass wir uns um 9 Uhr im Sanitätsraum trafen und die Aufgaben für die nächsten Tage besprachen und einteilten. An diesem Tag erledigten wir Aufgaben wie die Anbringung unseres Logos, das von dem Neigungskurs Greiling gestaltet wurde und die Gestaltung unseres Sanitäsraumes. Zum Beispiel brachten wir eine Uhr und ein Bilderrahmen an und strichen die Fliesen. Außerdem stellten wir die Informationsmappen für die neuen SanitäterInnen fertig.

Am 2. und nächsten Tag schossen wir Fotos von uns für den Bilderrahmen im Saniraum und erledigten Schreibarbeit, wie zum Beispiel die Erstellung von Briefen an die SchülerInnen und LehrerInnen über Krankenfahrten, die wir ab dem nächsten Schuljahr begleiten werden. Außerdem erstellten wir Flyer für unsere Sponsoren: die Castroper Leselust, die Stadtwerke Castrop – Rauxel und das Sanitätshaus Frick.

Am letzten Tag besuchten wir unsere Sponsoren und bedankten uns bei Ihnen für ihre Unterstützung. Zum Abschluss weihten wir den neu gestalteten Saniraum ein und feierten den erfolgreichen und produktiven Abschluss unserer Projekttage.

Alles in allem kann man sagen, dass die Projekttage sehr schön waren und uns Spaß gemacht haben.

Projekttage Umwelt – und Klimaschutz – Zoobesuche

Projekttage Umwelt – und Klimaschutz – Zoobesuche

Vom 10. Juli bis zum 12 Juli fanden die Projekttage zum Umwelt- und Klimaschutz am EBG statt. Es gab viele verschiedene Projektgruppen zu unterschiedlichsten Themen. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 beschäftigten sich mit dem Thema Artenschutz und Biodiversität.

Am Montag wurde ein kurzer Informationsfilm gezeigt, welcher schon einige Fragen aufwarf. Danach haben die Projektgruppen zu verschiedenen Themen recherchiert. Da gab es Gruppen, welche sich mit dem Wildern von Elfenbein oder Tierfellen und – häuten beschäftigt haben, andere wollten sich über die Massentierhaltung, Schmuggeln von bedrohten Tierarten oder dem Lebensraumschwund beschäftigen.

Am Dienstag dann ging es für fünf Projektgruppen in verschiedene Zoos, unter anderem in den ZOOM Gelsenkirchen und den Tierpark Bochum. In der Zooschule erfuhren wir, welche Tiere besonders oft und warum geschmuggelt werden. Auch wurde die Nutzung von Tierhäuten und –fellen erkärt. Oft wird zum Beispiel Krokodilsleder für Kleidung, wie Gürtel oder Schuhe, aber auch für Geldbörsen und Taschen genutzt. Viele Wilderer schneiden Nashörnern oder Elefanten das Horn bzw. die Stoßzähne ab um daraus dann Schmuck oder Heilmittel zu machen. Auch werden oft Schlangen zur Herstellung von Heilmitteln genutzt. Allerdings haben diese Mittelchen keinen nachweisbaren medizinischen Nutzen und unsere Zoopädagogin sagte aber, dass viele diese Mittelchen trotzdem nehmen. So lange die Nachfrage da ist, werden weiter Tiere dafür sterben. Das hat uns sehr traurig gemacht. Viele Urlauber nehmen auch bedrohte Tiere als Andenken mit, z.B. Seepferdchen oder Korallen. Das sollte man auf keinen Fall machen und lieber ein anderes Andenken auswählen.

Im ZOOM sind wir dann zu den Sibirischen Tigern gegangen. In der freien Wildbahn gibt es nur noch wenige hundert Tiere dieser Art. Sie wurden gejagt und ihr Lebensraum wird immer kleiner. Man kann die Tiger im Zoo relativ einfach nachzüchten, jedoch ist die Auswilderung nicht möglich, da die Tiger von der Mutter das Jagen und Leben in der freien Natur lernen müssen und dies natürlich im Zoo nicht möglich ist. Am Gehege konnten wir zwei Tiger beobachten und durften uns dann einen Tigerschädel und ein Tasthaar anschauen und anfassen.

Wir sind dann weiter zum Stall der Giraffen gegangen und durften ihn uns von innen anschauen. Dort wurde uns erklärt, dass jeder Zoo eine Tierart betreut und deren Zuchtbücher überwacht. Der ZOOM ist für die Giraffen zuständig und hat so ein Zuchtbuch, in dem alle Giraffen der europäischen Zoos vermerkt sind. So kann geplant werden, welche Tiere sich verpaaren und Nachwuchs bekommen sollen. Das ist wichtig, damit die genetische Vielfalt erhalten bleibt und es keine Inzucht gibt. Zoos haben viele Aufgaben, die Erhaltung von bedrohten Tierarten ist da besonders wichtig. Aber auch die Forschung ist wichtig. So kann man viel über die einzelnen Tierarten herausfinden und damit den Naturschutz voran treiben. Da Giraffen sehr schreckhaft sind, muss mit ihnen die tierärztliche Untersuchung geübt werden. Das machen die Pfleger und Pflegerinnen regelmäßig. Interessant war auch, dass die Zoopädagogin uns erzählte, dass die Tierärzte den Giraffen nicht so wie wir es kennen Blut abnehmen. Damit die Giraffen nicht so unter Stress geraten, nutzt man Raubwanzen. Diese setzt man auf die Giraffe und lässt sie Blut saugen. Wenn die Raubwanze genug Blut gesaugt hat, sammelt man sie ein und kann so das Blut untersuchen, ohne dass man die Giraffe pieksen muss. Wie praktisch.

Nach dem Besuch des Giraffenhauses durften wir den Zoo noch in Kleingruppen erkunden. Ganz witzig waren die Binturongs. Sie werden auch Popcornkatzen genannt, da das Sekret, mit welchem sie ihr Revier markieren, nach Popcorn riecht. Das fanden wir schon recht lustig.

Ein ausführlicher Bericht über die ganzen Projekttage inklusive der restlichen Projekte wird am Wochenende folgen. Seien Sie gespannt!

Einladung zur 17. Elternuniversität

Einladung zur 17. Elternuniversität

Am 14. Oktober 2017 findet in Castrop – Rauxel die 7. Elternuniversität mit vielen interessanten Workshops statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen laufen ab sofort über die VHS.

Workshops gibt es unter anderem zu folgenden Themen:

  • Grenzen setzen, aber wie?
  • Snapchat?! Instagram?! Facebook?!
  • Übergang Schule und Beruf
  • Sprachförderung
  • Entspannung für Kinder
  • Wie Kinder lernen
  • u.v.m.

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Berufsinformationsmesse in Dortmund

Berufsinformationsmesse in Dortmund

Am 4. Juli findet auf auf dem Dortmunder Friedensplatz die JOBfit statt – dies ist die größte Berufsinformationsmesse in NRW. Von 8.30 bis 14.00 Uhr können sich dort Schülerinnen und Schüler über verschiedenste Ausbildungsberufe informieren, Workshops besuchen und zum Beispiel Tipps für das Bewerbungsgespräch erhalten. Wer an mindestens zwei Angeboten der JOBfit teilgenommen hat, bekommt ein Zertifikat, welches er/sie den eigenen Bewerbungsunterlagen beilegen kann.

 

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