Einschulung am EBG bei Sonnenschein

Einschulung am EBG bei Sonnenschein

Am Mittwoch, den 29.08, wurden am Ernst-Barlach-Gymnasium insgesamt 102 Schülerinnen und Schüler feierlich in die vier Klassen 5a bis 5d eingeschult.

Vorher fand bereits ab 9.30 Uhr der Einschulungsgottesdienst unter dem Motto „Ich bin mehr … Wachsen unter Gottes Segen“ statt. Die Kinder der Klasse 6b haben den Gottesdienst mit großer Begeisterung und Freude im vergangenen Halbjahr zusammen mit Frau Nolting, ihrer Religionslehrerin, vorbereitet. In der Planungsphase haben sie überlegt, wie ihr Start am EBG war. Bei diesen Gesprächen sind sie darauf gekommen, dass sie als Viertklässler ja schon eine ganze Menge gelernt haben und darauf gut aufbauen konnten. Der Vergleich zu einem Samenkorn und der daraus wachsenden Pflanze lag da ganz nah.

Nachdem die Eltern und Kinder ihren Weg von der Kirche in die Schulaula gefunden hatten, begrüßte die Klasse 6a die neuen Fünftklässler um 10.45 Uhr zusammen mit Herrn Haller musikalisch. Darauf folgten die Grußworte durch die Schulleitung, die Elternpflegschaftsvorsitzende Frau Barg sowie durch Schüler aus der Jahrgangsstufe 6.

Im Hinblick auf die Einschulung sind zwei Neuerungen zu nennen: Die neuen Fünftklässler starten mit diesem Jahrgang wieder in G9 und werden deshalb nach 13 Jahren ihr Abitur ablegen. Weiterhin sind erstmalig zwei Profilklassen dabei – die 5a ist eine englisch-bilinguale Klasse und die 5b hat einen  naturwissenschaftlichen Schwerpunkt als MINT-Klasse.

Jedes Kind wurde einzeln durch den Schulleiter Herrn Dr. Mayer mit einer Sonnenblume begrüßt und konnte darauf mit seinen neuen Klassenkameraden, begleitet durch die Klassenlehrerinnen und -lehrer, in die Klassenräume gehen. Nach Informationen durch den Erprobungsstufenkoordinator Herr Reetz zur Einführungswoche, hatten die Eltern noch Gelegenheit, sich im Rahmen des durch die Schulpflegschaft und McBarlach organisierten Bistros bei Kaffee, Kuchen und Brötchen auszutauschen und einer weiteren musikalischen Darbietung zu lauschen, bevor dann bei Sonnenschein der 1. Schultag auch schon beendet war.

Herzlich bedanken für die gelungene Umsetzung möchten sich abschließend die Schulleitung und auch die Schulpflegschaft bei allen beteiligten Helfern und dabei insbesondere bei den mitwirkenden Schülerinnen und Schülern, den helfenden Eltern von McBarlach und dem Förderverein, bei der Elternpflegschaftsvorsitzenden Frau Barg, bei Frau Nolting und Herrn Haller sowie bei der Hausmeisterin Frau Ortelt.      

(B. Reetz, Erprobungsstufenkoordinator)

Was kreucht und fleucht im Fließgewässer ? – Biologie LKs führen Freilanduntersuchungen in der Gruga Essen durch

Was kreucht und fleucht im Fließgewässer ? – Biologie LKs führen Freilanduntersuchungen in der Gruga Essen durch

Am 3. Juli 2018 wurde der Unterricht für 28 Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Biologie nach draußen verlegt. Bei schönstem Wetter trafen sich die Biologen mit Lutz, einem Mitarbeiter der Schule Natur, in der Gruga Essen zu einer Freilandexkursion um den theoretischen Unterrichtsstoff endlich einmal anwenden zu können. Wie man die Gewässergüte eines Fließgewässers mit Hilfe des Saprobienindexes bestimmten kann, hatten die EBGler bereits erfolgreich im Unterricht gelernt. Doch wie kommt man an die nötigen Lebewesen?

Lutz erklärte, dass ein richtiger Biologe raus in die Natur muss – vor Ort arbeiten und die natürliche Gegebenheiten genau beobachten. Nach einem kurzen theoretischen Einstieg ging es also raus in die Gruga, zum kleinen Bach, welcher die Gruga durchfließt und zwei stehende Gewässer verbindet. Dieser Bach wurde naturnah nachempfunden und eignet sich hervorragend um Freilanduntersuchungen durchzuführen. Es wurde also gekeschert, gesiebt, die Schülerinnen und Schüler haben Substrate untersucht und das Fließgewässer und seine Umgebung genau analysiert.

Im Praxisraum wurden dann die gefangenen Lebewesen unter dem Binocular untersucht und bestimmt – gefunden wurden u. a. Kugelmuscheln, Eintagsfliegenlarven, Bachflohkrebse, Schlamm­röhrenwürmer, Köcherfliegenlarven und viele mehr. Eifrig haben die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Bestimmungsschlüsseln die einzelnen Tiere identifiziert und damit erfolgreich die Theorie in die Praxis umgewandelt. 

(U. Kuhlmann)

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Neue Fünftklässler mit Musik am Kennenlernabend begrüßt

Neue Fünftklässler mit Musik am Kennenlernabend begrüßt

Die zukünftigen 5. Klassen lernten am gestrigen Abend (Do, 6.07.18) ihre Mitschüler sowie ihre neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennen. Nach der musikalischen Begrüßung durch den Chor und den Grußworten des Schulleiters Dr. Friedrich Mayer sowie der Schulpflegschaftsvorsitzenden Frau Barg, wurden die Eltern umfassend über das neue Schuljahr in der Aula durch die Erprobungsstufenkoordination informiert, während die künftigen Klassen 5 a-d mit ihren Klassenleitungen sowie den Paten ihre Klassenräume besuchten und sich genauer kennenlernten. Der Abend endete mit einem offenen informativen Austausch.
(Bastian Reetz, Erprobungsstufenkoordinator)

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Unser Steingarten ist fertig!

Unser Steingarten ist fertig!

Puh, das war ganz schön viel Arbeit. Aber nun ist es geschafft – der alpine Steingarten ist vorerst (- warum vorerst? – das erzählen wir euch und Ihnen am Ende des Berichtes) fertig. Und wir sind stolz! Stolz, weil der Bau eine Menge Arbeit war, stolz, weil viele Schülerinnen und Schüler geholfen haben und schlussendlich stolz, weil wir einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen haben.

Die Planung des Steingartens begann bereits im letzten Jahr. Wir haben viel recherchiert – was muss vorbereitet werden? – welche Steine können wir nutzen, wie viele Tonnen davon benötigt man überhaupt und wo bekommen wir diese her? – welche Pflanzen gibt es in den Alpen und wo kann man diese kaufen? – was muss generell beim Bau eines alpinen Steingartens beachtet werden?

Das waren ganz schön viele Fragen und wir hatten glücklicherweise eine Menge Hilfe. Ein Vater eines Siebtklässlers hat uns vor Beginn allgemein beraten, das Grünflächenamt hat uns netterweise mit einem kleinen Bagger die Grundfläche ausgekoffert, unser HausmeisterInnen – Team hat ununterbrochen mit Rat und Tat zur Seite gestanden, Frau Grandi vom Steinbruch Grandi *klick in Herdecke hat uns bei der Auswahl der Steine geholfen und uns bei der benötigten Menge optimal beraten und Hr. Drippe von der Castroper Gärtnerei Drippe *klick hat uns bezüglich der Bepflanzung mit fachlichem Rat zur Seite gestanden. Dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

Bedanken möchten wir uns aber auch bei allen Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Jahrgangsstufen, welche einen Großteil der körperlichen Arbeit erledigt haben. So ein Stein kann eine ganze Menge wiegen und da haben die OberstufenschülerInnen uns wirklich tatkräftig unterstützt. Aber auch das Verteilen der kleineren Steine hätten wir Schulgartenkids nicht alleine geschafft. 14 Tonnen Steine sind doch ganz schön viel!!!

Nachdem jeder große Stein seinen finalen Platz gefunden hatte, konnten die kleineren Steine verteilt werden. Eimerweise wurden sie von SchülerInnen unterschiedlichster Jahrgangsstufen verteilt. Lücken zwischen den großen Steinen wurden gefüllt und die ganze Fläche mit Steinen unterschiedlicher Körnung aufgefüllt. Die Fläche ähnelte immer mehr einem alpinen Lebensraum.

Letzten Montag dann war es endlich soweit – die Pflanzen konnten gesetzt werden. Hr. Drippe hat bei der Auswahl der Pflanzen geholfen und uns erläutert, dass man am besten immer drei Pflanzen der gleichen Art in unmittelbarer Nähe pflanzt. Daran haben wir uns dann auch gehalten und die Pflanzen zunächst auf der Fläche verteilt. Nachdem die Anordnung für gut befunden wurde, konnten sie eingepflanzt werden. Dabei wurde ein wenig Erde verteilt, die Pflanze jeweils gut in die Spalte zwischen den Steinen gedrückt und mit kleineren Steinen aufgefüllt. Alpine Pflanzen sind Überlebenskünstler und kommen mit sehr wenig Erde aus. Beim Bepflanzen der Anlage haben wir schon einige Insekten gesehen, welche den Steingarten besuchten – Schmetterlinge und Bienen haben sich zum Beispiel bereits auf den Blüten niedergelassen. Auch eine Menge Ameisen und ein paar Spinnen wurden schon gesichtet.

Nun sind alle Pflanzen eingepflanzt und wachsen hoffentlich gut an. Bis zum nächsten Jahr haben sie sich dann sicherlich schon gut ausgebreitet. Unter den Pflanzen findet man übrigens auch Enzian und Edelweiß – diese alpinen Pflanzen kennen zwar viele SchülerInnen vom Namen her, aber ERKENNEN können sie die wenigsten. Jetzt kann man sich die Pflanzen in unserem alpinen Steingarten anschauen. (Memo an uns: Wir sollten noch Namensschilder basteln).

Zum Schluss noch ein paar Worte dazu, warum wir vorerst fertig sind. Wir haben mal wieder weitere Ideen. Ein kleiner Wasserlauf vom Steingarten zu unserem Teich wäre eine tolle Idee. Wir können uns gut vorstellen, dass dieser Bachlauf an der rechten Seite des Steingartens ergänzt und mit einer solarbetriebenen Pumpe versehen werden könnte. Das wäre echt toll. In diesem Jahr schaffen wir das nicht, zumal wir noch ordentliche Bänke bauen wollen, aber vielleicht nächstes Jahr? Es gibt also immer was zu tun im Schulgarten.

Und wer auf dem Laufenden bleiben möchte, klickt auf der EBG Homepage einfach mal auf die Biene am linken Bildrand und wird dann direkt auf den Schulgartenblog geleitet. Denn nebenbei haben wir natürlich unsere bestehenden Projekte gepflegt – hier und da Unkraut entfernt, Himbeeren geerntet, Möhren gepflanzt, eine Wildblumenwiese angelegt, unsere Schlauchkiste neu gestrichen und die Gartenanlage bewässert …

Ihre/eure Schulgarten – Kids

Energie sparen leicht gemacht – die Verbraucherzentrale am EBG

Energie sparen leicht gemacht – die Verbraucherzentrale am EBG

Der 19. und 20.4. stand am EBG ganz unter dem Motto „Energie sparen“. Wie in den Jahren zuvor gab es ganztägige Workshops für den sechsten Jahrgang, als Neuerung durften dieses Jahr auch die 9er am Programm der Verbraucherzentrale teilnehmen.

Für die 6er stand der erste Tag ganz unter dem Motto „Energie sparen spielerisch lernen“. Mit Hilfe von verschiedenen Brettspielen lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem auf welche Einstellung man die Heizung in verschiedenen Räumen der Wohnung stellen sollte, wieviel Energie beim Duschen mit unterschiedlichen Temperaturen verbraucht wird und warum man beim Zähne putzen das Wasser abstellen sollte. Weiterhin lernten die Schülerinnen und Schüler etwas über den anthropogenen Treibhauseffekt und bewerteten unterschiedliche Energieträger in Hinblick auf ihre Umweltfreundlichkeit.

Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Wettbewerb, in welchem das Gelernte spielerisch abgefragt wurde und als Geschenk erhielt jede/r Schüler/in eine Sanduhr für die Dusche – so hat man die eigene Duschzeit immer im Blick.

(Ulrike Kuhlmann)

Die Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Castrop-Rauxel kam am 19.4. und 20.4. in unsere Schule um die Schülerinnen und Schüler des Ernst-Barlachgymnasiums über effektive Methoden zum Energiesparen zu informieren. Die Verbraucherzentrale ist ein Verein, der Bewohner in vielen Dingen berät. Zum Beispiel hilft sie den Verbrauchern bei der Auswahl des Telefonanbieters oder berät in Geld- sowie Vorsorgefragen. Natürlich wird noch in weiteren Themen beraten.

Die neunten Klassen wurden am Donnerstag und Freitag jeweils zweistündig ausführlich über das Thema Energiesparen und Energieeffizienz beraten. Als erstes wurden uns zwei verschiedene Fernseher mit unterschiedlichen Preisen und einem unterschiedlichen Energieverbrauch vorgestellt. Anschließend war es unsere Aufgabe, uns für einen dieser beiden Fernseher zu entscheiden und unsere Wahl zu begründen. Danach hat uns die Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale mit Hilfe eines kleinen Experiments erklärt, was Energieeffizienz überhaupt ist. Kurz darauf wurden Tablets verteilt auf denen ein Kurzfilm, in welchem verschiede Faktoren veranschaulicht wurden, die einen hohen Stromverbrauch begünstigen und wie man diese Probleme lösen kann, zu sehen war. Zum Beispiel kann man LED Lampen benutzen oder den Fernseher aus der Steckdose ziehen. Parallel haben wir ein Arbeitsblatt ausgefüllt, welches zeigte, dass Energiesparen leicht ist. Anschließend gab es eine Gruppendiskussion, in welcher die Ergebnisse in der Klasse ausgetauscht wurden. Zum Schluss haben wir von der Verbraucherzentrale Steckdosen erhalten, an denen sich ein Schalter befindet, mit dem man die Stromzufuhr stoppen kann.

Das Projekt war sehr aufschlussreich, hat uns gezeigt wie einfach man Energie und Strom sparen kann und wieso man dies tun sollte.

(Marie Reese, 9d)

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Neue Rekorde beim Informatik-Biber

Neue Rekorde beim Informatik-Biber

Acht Schülerinnen und Schüler des EBG an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Ganze 341.241 Schülerinnen und Schüler nahmen am Wettbewerb Informatik-Biber 2017 teil. Rekord! Und auch das EBG verzeichnet mit 274 SuS neuen Teilnahmerekord. Bemerkenswert hierbei: Während ihrer Schnupperwoche am EBG nahmen auch 11 Viertklässler aus Castroper Grundschulen teil.

„Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am EBG mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir freuen uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler das siebte Jahr in Folge am Wettbewerb teilgenommen haben und sind besonders stolz darauf als MINT – freundliche Schule beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiter Dr. Friedrich Mayer.“

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schülerinnen und Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen“, so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen.

Die besten 2% der Gesamtteilnehmenden von 2017 erhalten einen ersten Preis. Vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer des EBG gehören zu diesem „erlauchten“ Kreis: Alina Michelis aus der 8a, Luca Jelinski aus der Klasse 9c sowie Maik Dieth und Lydia Gösmann aus der Jahrgangsstufe 12 erhielten am 15.02.2018, überreicht durch den Schulleiter Friedrich Mayer und Informatiklehrer M. Bachmann ihre Preise. Aus der Jahrgangsstufe 5 wurden Emily Greth und Safia Elbouzakri Elidrissi und aus der Jahrgangsstufe 10 wurden Maximilian Brozio und Peter Fandrich mit einem zweiten Preis geehrt. Sogar 2 Grundschüler, die während der Schnupperwochen am Unterricht des EBG teilnahmen, haben einen 2. Preis erhalten!

Alle Teilnehmer erhalten natürlich eine „Biber“-Teilnahmeurkunde.

(Rike Kuhlmann, Matthias Bachmann)

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