Q1 Bio LK führen genetische Untersuchungen an der Ruhruni Bochum durch

Q1 Bio LK führen genetische Untersuchungen an der Ruhruni Bochum durch

Am 07.11.2022 um 9 Uhr waren wir, der Q1 Bio LK von Frau Kuhlmann und Herrn Tönnes, an der Ruhr-Universität Bochum im Alfried Krupp-Schülerlabor um praktisch mit PCR und Gelelektrophorese zu experimentieren. Unser Experiment hieß „Schwein oder nicht Schwein – Das ist hier die Frage“. Wir haben Lebensmittelproben auf den Inhalt von Schweinefleisch untersucht.

Zu Beginn wurden wir freundlich vom Team begrüßt und sind thematisch einige Aspekte durchgegangen. Nachdem wir einige Fachmethoden besprochen haben, durften wir in Zweiergruppen anfangen zu experimentieren. Als erstes haben wir mit den Mikroliterpipetten geübt, um dann mit der PCR anfangen zu können. Nachdem wir die PCR durchgeführt haben, ging es direkt los mit der Herstellung des Gels für die Gelelektrophorese. Während des Prozesses der PCR und des Trocknens des Gels hatten wir eine Mittagspause und konnten in der Mensa essen. Nach ca. einer Stunde haben wir die Proben in die Taschen pipettiert und auf die Ergebnisse gewartet. Als unsere Ergebnisse fertig waren haben wir diese analysiert und festgestellt, dass in der einen Probe Schweinefleisch enthalten, obwohl dies auf dem Lebensmittel nicht ausgewiesen war.

Es war sehr interessant zu sehen, wie so ein Vorgang abläuft und ich finde es war auch eine hilfreiche Erfahrung, da man selbstständig die Experimente durchführt und somit die theoretisch im Unterricht erarbeiteten Methoden besser verstehen kann.

Melike, Q1

Besuch des WPII-Kurses „Daily Science“, 9.Klasse“ im Alfried-Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität Bochum

Besuch des WPII-Kurses „Daily Science“, 9.Klasse“ im Alfried-Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität Bochum

Nachhaltigkeit – Wieso? Weshalb? Warum?

 

Mit diesem Thema beschäftigen wir uns, der WPII-Kurs „Daily Science“ bei Frau Grebien, und sammelten bisher Erkenntnisse zur Verschmutzung der Meere durch Plastik, vor allem Microplastik.

Am 20.9.22 besuchten zehn SchülerInnen unseres Kurses das Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum von 9 bis 15 Uhr. Unser Tagesthema dort war „Kleine Ursache, große Wirkung“; wir wollten dabei Feinstaub in der Umwelt messen und uns damit auseinandersetzen, warum und in welcher Menge Feinstaub ein Problem für die Umwelt und die menschliche Gesundheit darstellt.

Zuerst haben wir ein Messgerät zusammengebaut und mit einer SENSEBOX, Laptop und Anweisungen am Ipad  Do-It-Yourself programmiert – eine spannende IT-Aufgabe! Anschließend haben wir in verschiedenen Situationen Feinstaub im Innenraum, aber vor allem draußen gemessen. Dabei haben wir den Feinstaubgehalt von aufgewirbeltem Mehl, einer brennenden Öllampe und an einer viel befahrenen Straße gemessen. Auch haben wir untersucht, wie stark eine FFP2-Maske und eine OP-Maske den Feinstaub einer Öllampe wegfiltern können.

Nach einer längeren Mittagspause, in der wir das Universitätsgelände erkunden und auch andere Labore ansehen konnten, haben wir Feinstaub auch noch im Botanischen Garten gemessen.

Bei der Auswertung fiel auf, dass durch den Regen, der leider fast durchgängig fiel, der Unterschied zwischen dem gemessenen Feinstaub an der Straße und im Botanischen Garten nicht so groß war wie erwartet, da die Regentropfen den Feinstaub aus der Luft schnell zu Boden bringen.

Die als Feinstaub (PM2,5) bezeichnete Staubfraktion enthält hauptsächlich sehr kleine Teilchen mit einem Durchmesser von 2,5 µm, die bis in die Lungenbläschen gelangen können und dort gesundheitliche Schäden verursachen können. Größere Feinstaub-Partikel (PM10) sind hingegen nicht so gesundheitsgefährdend. Unsere Messgeräte konnten beide Partikelgrößen messen.

Ca. 60 % der Feinstaubemissionen in Deutschland resultieren aus Verbrennungsvorgängen, die größten Anteile haben die Haushalte und Kleinverbraucher sowie der Straßenverkehr (einschließlich des Reifenabriebs). Weitere relevante Mengen an Feinstaub PM2,5 stammen aus der industriellen Produktion, Emissionen von Gewerbe und Handel, Schüttgutumschlägen sowie aus der Landwirtschaft. Seit 1995 ist die Feinstaubbelastung in Deutschland aber kontinuierlich gesunken.

Das Projekt hat Spaß gemacht, da es so abwechslungsreich gestaltet war. Wir haben in einem Vortrag gelernt, warum Feinstaub, vor allem PM2,5 problematisch ist, haben selbst programmiert, gemessen, Messdaten dokumentieren und ausgewertet.

Bericht von: Lennart Rüssmann, Luca Brandt, Milot Dishica, Bohdan Synhaivskyi und Ines Grebien

Hier geht es zur Bildergalerie

Der WPII-Kurs „Daily Science“ unterstützt das Projekt  ,,PlasticPirates – Go Europe!‘‘ und sammelt Plastikmüll und Microplastik am Deininghauser Bach

Der WPII-Kurs „Daily Science“ unterstützt das Projekt ,,PlasticPirates – Go Europe!‘‘ und sammelt Plastikmüll und Microplastik am Deininghauser Bach

Am 29. September 2022 haben wir, der WPII-Kurs „Daily Science“, Klasse 9; in der Leitung von Frau Grebien eine Exkursion zum Deinighauser Bach unternommen und das Projekt ,,PlasticPirates“, eine Europaweite Aktion, bei der an unterschiedlichsten Gewässern in ganz Europa Schulklassen und freiwillige Umweltschutzgruppen den Plastik-Gehalt an einem Bach/Fluss überprüfen, unterstützt. Unsere gesammelten Ergebnisse werden wie die von allen anderen Gruppen von Forschungspartnern wissenschaftlich ausgewertet und in einer groß angelegten Studie später veröffentlicht. Unsere Daten wird ein Labor der Universität Kiel auswerten.

Frau Grebien hatte organisiert, dass wir bei dieser Exkursion von Herrn Ciechanowski, einem Mitarbeiter der Emschergenossenschaft, begleitet wurden. Nachdem wir eine passende Stelle gefunden haben, teilten wir uns eigenständig in vier Arbeitsgruppen eingeteilt (A,B,C,D). Gruppe A (Alexander, Bohdan, Dimitrios, Deniz) sammelten in einem Radius von 20m Müll. Neben leeren PET-Flaschen und Einwegverpackungen fanden sie auch eine Plastik-Schippe und ein zwei Meter langes Kunststoff-Rohr.

Gruppe B (Lennart, Luca, Milot) suchten am Ufer nach Müll und sortierten diesen nach dem Recycling-Code (PET, PVC, PS, etc.) In verschiedene Behältnisse. Überraschenderweise haben sie mehr Metall als Plastik gefunden.

Die dritte Gruppe C (Claudia, Julian, Moritz) hängte ein spezielles Mikroplastik-Netz, das uns die Organisation dafür zugeschickt hatte, für eine Stunde ins Wasser, um so das Mikroplastik aufzufangen. Außerdem maßen sie die Geschwindigkeit des Bachwassers. Trotz der niedrigen Wassergeschwindigkeit wurde viel Mikroplastik gefunden, wie wir später bei der Auswertung im Bioraum unter dem Binokular sehen konnten.

Wir, Reporterteam D machten viele Fotos, dokumentierten die Ergebnisse und schrieben diesen Bericht. Unser Eindruck war, dass alle Gruppen Spaß an dem Projekt hatten und nur Gruppe C beim Warten am Bach auf das Herausnehmen des Netzes etwas langweilig war.

Bericht von: Ines Ladberg, Romy Smolka und Frau Grebien

Hier geht es zur Bildergalerie

Känguru 2022

Känguru 2022

Die Schüler und Schülerinnen des EBG haben auch dieses Jahr wieder fleißig geknobelt, kombiniert und mathematische Probleme gelöst. Jetzt gab es für alle Urkunden und ein Baumeisterspiel.

Zu den deutschlandweit Besten gehört Boris Gutkin aus der 5d. Er erhält einen ersten Preis. Den weitesten Kängurusprung der Schule schaffte dieses Jahr Nika Viktoria Bartelt aus der Klasse 6b. Dafür wird traditionell ein Känguru-T-Shirt verliehen. Besondere Preise erhalten außerdem Elias Uselding, Lina Stiehler, Lea Sophie Aschenbach und Maya Smolka für hohe Punktzahlen.

Das Känguru-Team bedankt sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bei allen, die den Wettbewerb begleitet und unterstützt haben.

Stefanie Hengst & Katrin Frommelt

6b MINT Klasse fertigt eigene Herbarien an

6b MINT Klasse fertigt eigene Herbarien an

Im Unterricht der 6b wurde vor den Ferien nochmal praktisch gearbeitet. Als waschechte Biologen versteht es sich von selbst, dass unsere MINTler die Natur aus erster Hand erleben wollen. Daher haben wir uns kurzerhand vor drei Wochen entschlossen im Rahmen der Unterrichtsreihe zur Fotosynthese einen Unterrichtsgang ins nähere Umfeld der Schule zu machen. Ziel war es, die Natur genauer unter die Lupe zu nehmen und Pflanzen des Umfeldes zu sammeln. Eifrig wurden an verschiedenen Stellen rund um die Schule Pflanzen entdeckt und gesammelt, welche die Schüler*innen anschließend zuhause pressen und archivieren mussten. Die fertig gepressten und aufgeklebten Pflanzen wurden dann am letzten Donnerstag zur Bestimmung mit in die Schule gebracht. Im Biologieunterricht nutzen die 6er dann die App ID-Logics zur Bestimmung der Pflanzen und konnten so ihr Herbarium mit fachlichem Hintergrundwissen füllen. Welche Pflanze habe ich überhaupt gesammelt und was sind ihre Eigenschaften? Schlussendlich haben die Schüler*innen der MINT 6b mithilfe der iPads und der App alle Pflanzen bestimmen und ihre Herbarien vervollständigen können. Eine Fachmethode, die sogar Biologiestudenten lernen und anwenden müssen. Auf ihre eigenen Herbarien können die MNTLer nun sehr stolz sein.

Rike Kuhlmann

Endlich praktischer Unterricht im Freien – Biologie LK besucht die Gruga in Essen

Endlich praktischer Unterricht im Freien – Biologie LK besucht die Gruga in Essen

Am 1. Juni 2022 wurde der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler des Q1 LK Biologie nach draußen verlegt. Ziel der Exkursion war die Gruga in Essen, denn dort gibt es die Schule Natur, welche spannende Themen rund um die Biologie anbietet.

Unser Biologie LK freute sich auf eine Freilandexkursion unter der Leitung von Lutz, um den theoretischen Unterrichtsstoff endlich einmal anwenden zu können. So ging es raus an den Bach, welcher die beiden stehenden Gewässer Margarethen- und Waldsee verbindet.

Nach einem kurzen theoretischen Einstieg folgte die eigentliche Freilanduntersuchung – gesammelt wurden unterschiedliche, im Bach lebende Zeigerorganismen. Mit Hilfe dieser Tiere kann man die Gewässergüte eines fließenden Gewässers bestimmen. Auf dem Rückweg zur Schule Natur machte die Exkursionsgruppe noch am Waldsee halt. Dort zeigte Lutz den Schülerinnen und Schülern, dass auch im eher lebensfeindlichen Faulschlamm des Sees Organismen leben können, indem er große Muscheln aus dem Schlamm angelte. Beeindruckend erweise können sie im sonst eher giftig einzustufenden Schlamm überleben. Im Praxisraum wurden die gesammelten Organismen dann genauer untersucht. Eifrig haben die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Bestimmungsschlüsseln die einzelnen Tiere identifiziert und damit erfolgreich die Theorie in die Praxis umgewandelt. Unter den Tieren waren viele Köcherfliegenlarven, Bachflohkrebse und Eintagsfliegenlarven zu finden. Im Anschluss wurden die Tiere in ihr ursprüngliches Habitat entlassen und der Biologie LK ließ die Exkursion mit einem gemütlichen Picknick auf einer der schönen Wiesen des Grugaparks ausklingen.

Rike Kuhlmann

Hier geht es zur Bildergalerie
error: Content is protected !!