Mikroskopierführerschein bestanden!

Mikroskopierführerschein bestanden!

Die Schülerinnen und Schüler der MINT Klasse des EBG haben es geschafft – endlich halten sie ihre Mikroskopierführer-scheine stolz in den Händen. Im Unterricht wurde der Aufbau und Umgang mit dem Mikroskop, sowie die Anfertigung eines Frischpräparates und einer korrekten mikroskopischen Zeichnung geübt.

Nach den Osterferien dann war es endlich soweit. Die Prüfung zum Mikroskopierführerschein umfasste einen theoretischen und praktischen Teil. Neben der Abfrage von Aufbau und Funktion des Mikroskops wurden auch Mikroskopierregeln geprüft. Im praktischen Teil mussten zum Beispiel ein Dauerpräparat nach bekannten Regeln fokussiert und Zeichenfehler bei mikroskopischen Zeichnungen gefunden werden.

Alle Schülerinnen und Schüler der MINT Klasse haben die Prüfung bestanden. Herausragende Leistungen konnten Romy Smolka mit 50 von 50 Punkten sowie Mia Scholz und Lennart Rüssmann mit 47 von 50 Punkten verzeichnen.

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern der MINT Klasse ganz herzlich zur bestandenen Prüfung.

Rike Kuhlmann

Exkursion des Physik Grundkurs der Q2 zum Planetarium in Bochum

Exkursion des Physik Grundkurs der Q2 zum Planetarium in Bochum

Weit entfernte Galaxien, die Entdeckung der Planeten und ihrer Monde, Gravitationswellen und die Technik, mit der die Menschen das Universum entdecken, das alles begegnet einem im Physikunterricht normalerweise nur in Formeln und Zahlen. Am letzten Samstag, den 09.03., hatten die Schüler des Physik Grundkurses der Q2, einige weitere interessierte Mitschüler und Frau Kwiatek die Möglichkeit die Weiten des Universums mal etwas anschaulicher zu erkunden, nämlich im Planetarium in Bochum.
Im Bochumer Planetarium wird mittels eines Planetariumsprojektors der Nachthimmel an die Kuppel geworfen, unter der die Zuschauer zurückgelehnt sitzen können. So lassen sich fremde Galaxien, aber auch der eigene Mond per Computersimulation aus der Nähe bestaunen und das ist dann eben doch was ganz anderes als der normale Physikunterricht. In der Vorstellung reisten die Zuschauer zuerst durch unser Sonnensystem, dann zu den nächsten Sternen und Planeten durch die Milchstraße bis über ihre Grenzen hinaus zu schwarzen Löchern und weit entfernten Galaxien.

Lea Leidig

Es war atemberaubend. Wenn man die eigene Welt von so weit oben sieht, fühlt man sich selbst ganz klein.

Lara Altmann

5b besucht das Alfried – Krupp – Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum

5b besucht das Alfried – Krupp – Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum

Am 06.02.2019 sind wir (die Klasse 5b) erst mit dem Zug und dann mit der U-Bahn gefahren, um zur Ruhruniversität Bochum zu gelangen. Als wir angekommen sind, haben wir viele sehr große Gebäude gesehen und erst mal das Alfried – Krupp – Schülerlabor gesucht. Nachdem wir unsere Sachen eingeschlossen hatten, sind wir in einen Nebenraum gegangen. Der Raum sah aus wie ein Klassenzimmer, wo auf jedem Tisch ein Experiment stand. Jeder konnte alle Experimente ausprobieren, die alle mit Mathematik zu tun hatten. Man musste zum Beispiel eine Brücke bauen, was wir gut geschafft haben.  Viele Experimente hatten mit Geometrie und Winkel zu tun. Und wir mussten viele Experimente mit Logik lösen und unser Betreuer Michael hat uns ein paar Tipps gegeben. Am Ende haben wir einige Experimente zusammen besprochen. Am Ende haben wir eine Seifenblasenmaschine probiert. Es war sehr cool in einer Seifenblase zu stehen.

Gegen Mittag sind wir in die Mensa gegangen. Diese ist gefühlt 500-mal so groß wie unsere und es gab viele Gerichte. Einige haben sich einen Dönerteller oder Nudeln gekauft. Wir haben alle zusammen gegessen und nachdem alle fertig waren, sind wir wieder mit der U-Bahn zurückgefahren. In der Schule haben wir dann besprochen, was wir gemacht haben.

 

Romy, Rosaria, Schukri, Luca, Svenja, Louis, Joel, Daris

“Ich fand es interessant, dass es einen Verschlüsselungszylinder gab. Es war sehr spannend Wörter zu schreiben und dem Nachbarn zu übertragen.”

Daris

“Gelernt haben wir, dass Mathe vielseitig ist”

Louis

Der Neandertaler in uns!

Der Neandertaler in uns!

Am 16.01.2019 besuchten wir, die beiden Biologie LKs des Ernst-Barlach-Gymnasiums, das Neanderthal Museum in Mettmann.

Das Museum liegt im Neandertal bei Düsseldorf ganz in der Nähe des Fundortes des „Fossil Neandertal 1“. Es behandelt die Ur- und Frühgeschichte der Menschheit mit Schwerpunkt auf dem Leben und Aussehen des Neandertalers.

Ein großer Themenkomplex der Oberstufe ist die Evolution und somit auch die Evolution des Menschen. Aus diesem Grund entschieden wir uns eine Exkursion dorthin zu machen, um weitere Eindrücke und Wissen zu sammeln und um die Evolution des Menschen greifbarer für uns zu machen. Vorab wurde die Führung „Projekt Menschwerdung“ gebucht, welche extra für Abiturienten zusammengestellt worden ist.

Wir reisten mit Autos an und trafen uns am Museum, in welchem wir sofort begrüßt wurden. Als nächstes wurden wir mit Kopfhörern ausgestattet, wodurch wir die in ein Mikrofon redende Leiterin, hören konnten. Dadurch war das Museum trotz einiger anwesenden Schulklassen angenehm leise.

Obwohl wir das Thema schon im Unterricht behandelt haben, haben wir noch einiges gelernt. Anfangs wurden uns anhand eines Modells die aufeinanderfolgenden Prozesse, die ein Knochen durchläuft bevor er als Fossil gefunden werden kann, erläutert. Daraufhin haben wir mit Hilfe von ausgestellten Gebissen gelernt, welche Nahrung der homo neanderthalensis zu sich nahm und welche Auswirkungen die jeweilige Nahrung auf das Gebiss und insbesondere auf die Gehirnentwicklung hatte. Durch die Entdeckung des Feuers und durch die fortschreitende Entwicklung der Werkzeuge war es möglich tierische Nahrung zu sich zunehmen. Das Protein im Fleisch förderte das Gehirnwachstum und die Umstrukturierung des Gehirns, so dass die Hominiden immer mehr Fähigkeiten entwickelten.

Eine Abbildung an einer Wand war für uns ganz neu. Nicht wie in den Biologiebüchern beschrieben, handelt es sich bei der Menschwerdung um einen Stammbaum mit einzelnen Ästen, sondern vielmehr um einen Stammfluss. So wie bei einem Fluss gibt es einen Ursprung bzw. eine Quelle. Aus dieser entspringt der Fluss und teilt sich in viele Äste und Verzweigungen, welche wieder miteinander verschmelzen können, irgendwo enden oder sich weiter schlängeln. So wird dargestellt, dass die Hominidenentwicklung nicht gradlinig erfolgte, sondern es durchaus Vermischungen zwischen den einzelnen Hominidenformen gab. Wissenschaftlich gesehen hat dieses Modell aufgrund neuer Erkenntnisse also das alte Modell vom einfachen Stammbaum abgelöst. Eine Erkenntnis, die hoffentlich auch bald in den Schulbüchern der Biologie übernommen wird.

Wir hatten einen erlebnis- und lehrreichen Tag und können sagen, dass es immer wieder etwas Neues zu lernen gibt, denn die Evolution des Menschen ist lange nicht zu Ende erforscht.

Silvana Kancev und Laura Chansiraphet, Q2 Biologie LK

Schwein oder nicht Schwein? – Bio LK besucht das Schülerlabor der Ruhruni Bochum

Schwein oder nicht Schwein? – Bio LK besucht das Schülerlabor der Ruhruni Bochum

Die Exkursion hat um 8 Uhr am Hauptbahnhof in Castrop – Rauxel begonnen. Als wir, der Bio LK der Q1 von Frau Kramer, um 9 Uhr an der RUB ankamen, begrüßte uns ein nettes Mitarbeiterteam. Unsere Themen waren PCR und Gelelektrophorese unter der Frage: „Schwein oder nicht Schwein? Das ist hier die Frage“.

Um für den weiteren Tagesablauf gewappnet zu sein, haben wir zu Beginn den Umgang mit der Mikroliterpipette geübt. Die bereits isolierte DNA der verschiedenen Produkte haben wir dann mit Hilfe der PCR vervielfältigt. Daraufhin haben wir das Gel für die Gelelektrophorese produziert und gegossen. Während des Prozesses der PCR und des Trocknens des Gels hatten wir eine Stunde Mittagspause. In dieser Zeit haben wir die Uni erkundet und sind in der Mensa essen gegangen.

Nach der Mittagspause haben wir die vervielfältigte DNA in die Taschen des bereits getrockneten Gels pipettiert und sie so auf die 45-minütige Gelelektrophorese vorbereitet. Diese 45 Minuten haben wir damit verbracht, an einer interaktiven Ausstellung über Insekten teilzunehmen. Unter anderem konnte man Fauchschaben aus Madagaskar, Grillen und Ameisen beobachten.

Pünktlich nach 45 Minuten, nachdem die Gelelektrophorese abgeschlossen war, kehrten wir zu unserem ursprünglichen Experiment zurück. Zum Abschluss des Experiments analysierten wir unsere Proben und konnten nun die Ausgangsfrage beantworten. Tatsächlich war in zwei der Proben Schweinefleisch enthalten. Danach machten wir uns auf den Rückweg und kamen gegen 15.15 Uhr wieder in Castrop – Rauxel am Bahnhof an.

Marie-Lena Kölker, Mona Kapteinat

5er stärken ihre Teamfähigkeit

5er stärken ihre Teamfähigkeit

Am 6.11.2018 waren die Klassen 5b und 5c im Grugapark in Essen. Alle haben sich um 7.50 Uhr am Eingang vom Castroper Hauptbahnhof getroffen. Von dort aus sind wir mit dem Zug nach Altenessen gefahren, danach sind alle mit der U-Bahn zum Grugapark. Dort haben die verschiedenen Klassen eine Betreuerin zugeteilt bekommen. Frau Sandmann hat uns, die Klasse 5b, betreut. Das Thema des Ausflugs war „Wissen und Bewegung“. Als erstes mussten wir die Klasse in zwei Gruppen teilen, dann haben wir gruppenweise eine Aufgabe bekommen. Jedes Kind hatte zwei Schnüre in der Hand. Alle Schnüre führten zu einer Holzplatte zusammen, an der eine dünne Metallstange befestigt war. Frau Sandmann hat zu jedem Team Holzfiguren mit einem Schlitz gestellt. Die Holzfiguren musste man aufeinander stapeln und das ging nur, wenn man als Team zusammengearbeitet hat. Beide Gruppen haben das gut gemacht und konnten 4 Figuren aufeinander stapeln.

Danach sind wir in ein Klassenzimmer der Schule Natur gegangen und haben über einheimische Wildtiere gesprochen. In dem Klassenzimmer gab es ausgestopfte und lebendige Tiere, z.B. Gespenstschrecken.

Später dann haben wir ein Vertrauensspiel gespielt. Es wurden immer Zweierteams gebildet und ein Partner konnte nichts sehen. Man ist dann einen bestimmten Weg zusammen gelaufen und der eine Partner musste dem „Blinden“ über Steine und Stufen helfen.

Anschließend haben wir in verschiedenen Teams Minitipis aus Hölzern gebaut. Und am Schluss sind wir zum Tropenhaus gegangen und mussten Tierlaute erraten. Danach ging es wieder nach Hause. Es war ein toller Ausflug.

Romy Smolka, 5b

Unsere Klasse hat am Dienstag zusammen mit der 5b einen Ausflug in den Grugapark nach Essen gemacht. Wir trafen uns am Hauptbahnhof in Castrop – Rauxel. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug und der U-Bahn nach Essen. Im Park bekamen wir eine Frau zugeteilt, die mit uns das Programm machte. Wir gingen in ein Haus, wo uns lebende und ausgestopfte Tiere gezeigt wurden. Dort gab es auch Tierschädel und tote Insekten, die es bei uns nicht gibt. Schließlich gingen wir wieder hinaus und wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Dann mussten wir in den Gruppen mit einer Art Seilkran Bauklötze übereinander stapeln.

Danach machten wir eine Frühstückspause und wurden zum nächsten Spiel geführt. Im Spiel wurde man in fünf Gruppen eingeteilt und man musste aus Holzstäben ein Indianerzelt bauen. Dieses musste ohne menschliche Unterstützung stehen bleiben. Als nächstes musste man die Holzstäbe vorsichtig und einzeln wieder wegnehmen. Wir zählten bei jedem Team wie viele Stäbe weggenommen werden konnten, ohne dass alles zusammenbrach.

Nach diesem Spiel machten wir ein Vertrauensspiel. Jeder musste sich einen Partner suchen. Einer von beiden musste eine Augenbinde aufsetzen und der andere führte ihn durch einen Parcours. Am Ende des Parcours wurde gewechselt und man führte den Partner durch einen anderen Parcours. Als letztes machten wir ein Quiz. Dazu wurden drei Bäume ausgewählt. Jeder Baum stand für eine andere Antwort. Uns wurden Fragen gestellt und dann musste man zum Baum laufen, wo man dachte oder wusste, es sei richtig.

Danach gingen wir Richtung Ausgang und warteten auf die 5b, fuhren mit der U-Bahn und schließlich mit dem Zug nach Castrop – Rauxel. Die Klasse wurde gefragt, wie es war. Alle fanden es super toll.

Johanna Dörffer und Sophia Bresina, 5c

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