Energie sparen leicht gemacht – die Verbraucherzentrale am EBG

Energie sparen leicht gemacht – die Verbraucherzentrale am EBG

Der 19. und 20.4. stand am EBG ganz unter dem Motto „Energie sparen“. Wie in den Jahren zuvor gab es ganztägige Workshops für den sechsten Jahrgang, als Neuerung durften dieses Jahr auch die 9er am Programm der Verbraucherzentrale teilnehmen.

Für die 6er stand der erste Tag ganz unter dem Motto „Energie sparen spielerisch lernen“. Mit Hilfe von verschiedenen Brettspielen lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem auf welche Einstellung man die Heizung in verschiedenen Räumen der Wohnung stellen sollte, wieviel Energie beim Duschen mit unterschiedlichen Temperaturen verbraucht wird und warum man beim Zähne putzen das Wasser abstellen sollte. Weiterhin lernten die Schülerinnen und Schüler etwas über den anthropogenen Treibhauseffekt und bewerteten unterschiedliche Energieträger in Hinblick auf ihre Umweltfreundlichkeit.

Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Wettbewerb, in welchem das Gelernte spielerisch abgefragt wurde und als Geschenk erhielt jede/r Schüler/in eine Sanduhr für die Dusche – so hat man die eigene Duschzeit immer im Blick.

(Ulrike Kuhlmann)

Die Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle Castrop-Rauxel kam am 19.4. und 20.4. in unsere Schule um die Schülerinnen und Schüler des Ernst-Barlachgymnasiums über effektive Methoden zum Energiesparen zu informieren. Die Verbraucherzentrale ist ein Verein, der Bewohner in vielen Dingen berät. Zum Beispiel hilft sie den Verbrauchern bei der Auswahl des Telefonanbieters oder berät in Geld- sowie Vorsorgefragen. Natürlich wird noch in weiteren Themen beraten.

Die neunten Klassen wurden am Donnerstag und Freitag jeweils zweistündig ausführlich über das Thema Energiesparen und Energieeffizienz beraten. Als erstes wurden uns zwei verschiedene Fernseher mit unterschiedlichen Preisen und einem unterschiedlichen Energieverbrauch vorgestellt. Anschließend war es unsere Aufgabe, uns für einen dieser beiden Fernseher zu entscheiden und unsere Wahl zu begründen. Danach hat uns die Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale mit Hilfe eines kleinen Experiments erklärt, was Energieeffizienz überhaupt ist. Kurz darauf wurden Tablets verteilt auf denen ein Kurzfilm, in welchem verschiede Faktoren veranschaulicht wurden, die einen hohen Stromverbrauch begünstigen und wie man diese Probleme lösen kann, zu sehen war. Zum Beispiel kann man LED Lampen benutzen oder den Fernseher aus der Steckdose ziehen. Parallel haben wir ein Arbeitsblatt ausgefüllt, welches zeigte, dass Energiesparen leicht ist. Anschließend gab es eine Gruppendiskussion, in welcher die Ergebnisse in der Klasse ausgetauscht wurden. Zum Schluss haben wir von der Verbraucherzentrale Steckdosen erhalten, an denen sich ein Schalter befindet, mit dem man die Stromzufuhr stoppen kann.

Das Projekt war sehr aufschlussreich, hat uns gezeigt wie einfach man Energie und Strom sparen kann und wieso man dies tun sollte.

(Marie Reese, 9d)

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Neue Rekorde beim Informatik-Biber

Neue Rekorde beim Informatik-Biber

Acht Schülerinnen und Schüler des EBG an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Ganze 341.241 Schülerinnen und Schüler nahmen am Wettbewerb Informatik-Biber 2017 teil. Rekord! Und auch das EBG verzeichnet mit 274 SuS neuen Teilnahmerekord. Bemerkenswert hierbei: Während ihrer Schnupperwoche am EBG nahmen auch 11 Viertklässler aus Castroper Grundschulen teil.

„Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am EBG mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir freuen uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler das siebte Jahr in Folge am Wettbewerb teilgenommen haben und sind besonders stolz darauf als MINT – freundliche Schule beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiter Dr. Friedrich Mayer.“

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schülerinnen und Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen“, so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen.

Die besten 2% der Gesamtteilnehmenden von 2017 erhalten einen ersten Preis. Vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer des EBG gehören zu diesem „erlauchten“ Kreis: Alina Michelis aus der 8a, Luca Jelinski aus der Klasse 9c sowie Maik Dieth und Lydia Gösmann aus der Jahrgangsstufe 12 erhielten am 15.02.2018, überreicht durch den Schulleiter Friedrich Mayer und Informatiklehrer M. Bachmann ihre Preise. Aus der Jahrgangsstufe 5 wurden Emily Greth und Safia Elbouzakri Elidrissi und aus der Jahrgangsstufe 10 wurden Maximilian Brozio und Peter Fandrich mit einem zweiten Preis geehrt. Sogar 2 Grundschüler, die während der Schnupperwochen am Unterricht des EBG teilnahmen, haben einen 2. Preis erhalten!

Alle Teilnehmer erhalten natürlich eine „Biber“-Teilnahmeurkunde.

(Rike Kuhlmann, Matthias Bachmann)

Ernst-Barlach-Gymnasium bringt sich auf Vordermann

Ernst-Barlach-Gymnasium bringt sich auf Vordermann

Am  EBG werden zurzeit diverse Umbau- und Renovierungsarbeiten durchgeführt. So werden unter anderem der Naturwissenschaftstrakt sowie der künstlerisch-musische Bereich neugestaltet.

Es ist viel zu tun für Herrn Msilekh (3.v.r.)  am EBG. Bereits nach den Herbstferien ist dort eine große Renovierungsaktion gestartet worden. Zurzeit werden alle Klassen-, Kurs- und Fachräume sowie die Flure neu gestrichen. Herr Dr. Mayer (SL des EBG) freut sich ebenfalls, dass seine Schule in naher Zukunft in neuem Glanz erstrahlen wird: „Schon in den vergangenen Jahren haben wir es mit freundlicher Unterstützung der Stadtverwaltung möglich machen können, die Klassenräume für die „Neuen Fünfer“ zu streichen. Leider konnten wir dies bei den Klassenräumen der älteren Jahrgänge und den Oberstufen- und Fachräumen nur in unregelmäßigen Abständen stemmen. Umso mehr freuen wir uns, dass uns die Stadtverwaltung Herrn Msilekh für eine umfangreiche Verschönerung der Schule geschickt hat.“

Neben diesen mehr der Ästhetik dienenden Arbeiten finden auch substanzielle Modernisierungen statt. So wird der Naturwissenschaftstrakt in essenziellen Bereichen modernisiert und modernen Unterrichtskonzepten angepasst. Vor allem die Chemie-Fachschaft kann von einem neuen Deckenliftsystem für Schülerversuche profitieren. Aber auch die Physik- und Biologie-Fachschaft kann sich über eine Teilmodernisierung ihrer Fachräume freuen.

Obwohl die naturwissenschaftliche Bildung einen immer größeren Stellenwert in Gesellschaft und Berufsleben einnimmt, fühlt sich das Ernst-Barlach-Gymnasium, auch auf Grund seines Namenspatrons verpflichtet, seinen Schülerinnen und Schülern zusätzlich eine gute künstlerisch-musische Bildung mit auf ihren Lebensweg zu geben. Aus diesem Grund werden diese Bereiche in einem der vier Klassenhäuser zusammengefasst und mit modernen Unterrichtsmedien ausgestattet. Abschließend äußerte sich Herr Dr. Mayer: „Wir hoffen mit diesen umfassenden Maßnahmen auch in Zukunft unseren Schülerinnen und Schülern eine hohe Unterrichts- und Lebensqualität an unserer Schule bieten zu können.“

(M. Rossetto)

EBG erhält MINT Zertifikat

EBG erhält MINT Zertifikat

Am 04.12.2017 erhielt das Ernst-Barlach-Gymnasium als erste Castrop-Rauxeler Schule das Prädikat „MINT-freundlich“ und bietet ab nächsten Schuljahr eine MINT-Profilklasse an.

Passend zum Umbaubeginn unseres Naturwissenschaftstraktes sind wir als erste Schule in Castrop-Rauxel mit dem Titel „MINT-freundliche Schule“ durch die Initiative „MINT Zukunft schaffen e.V.“ unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz geehrt worden. Nach der Aufnahme in das MINT-EC-Schulnetzwerk ist die Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ die zweithöchste Auszeichnung für das mathematisch-naturwissenschaftliche Angebot einer Schule in Deutschland.

Schulministerin Yvonne Gebauer nahm an der Auszeichnung der Schulen teil und sagte: „Eine umfassende Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen in den MINT-Fächern befähigt Jugendliche zu einer qualifizierten Teilhabe an Diskussionen zu naturwissenschaftlichen-technischen Themen. Der MINT-Sektor bietet Jugendlichen hervorragende Perspektiven – sowohl für eine berufliche als auch eine akademische Ausbildung. Deswegen gilt es, sie für diese Fächer zu begeistern. Die Förderung der MINT-Bildung in der Schule leistet einen bedeutenden Beitrag, Zukunftsperspektiven zu schaffen sowie den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken.“

Durch den seit Jahren kontinuierlichen Ausbau des Angebots in unseren MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie und Physik über den verpflichtenden Umfang hinaus, sind wir nun in der Lage eine MINT-Profilklasse mit einem qualitativ hochwertigen Angebot ab dem nächsten Schuljahr anzubieten. Wir sind stolz, dass uns die Qualität unserer Arbeit durch das renommierte Siegel „MINT-freundliche Schule“ bescheinigt wird.

Ein Baustein des Erfolgs ist die nun im zweiten Jahr stattfindende Ausbildung von rund 30 interessierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufe 8 zu Laborhelfern in den naturwissenschaftlichen Fächern. Diese Ausbildung wurde von Lehrkräften des EBG in einem Netzwerk von MINT- affinen Ganztagsgymnasien und der Universität Duisburg-Essen entwickelt und die Schülerinnen und Schüler werden am Ende der Ausbildung auch von der Universität Duisburg-Essen getestet und abschließend zertifiziert.

Die Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ ist neben der Ehrung für geleistetes natürlich zudem eine Verpflichtung auch weiterhin die Naturwissenschaften und die Mathematik und Informatik weiter zu stärken und Zusatzangebote zu entwickeln.

Am Montag konnte der MINT-Beauftrage des EBG Marcus Pelzing (2.v.r.) in Düsseldorf die Ehrung „MINT-freundliche Schule“ von Schulministerin Yvonne Gebauer und dem Vorstandsvorsitzenden der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Thomas Sattelberger (r.) in Empfang nehmen.

Weiterhin gratulierten Vertreter von Partnern der Initiative (v.l.n.r.): Marius Galuschka vom Lehrmittelanbieter Christiani, Markus Fleige von der World Robot Olympiad (WRO) und Thomas Michel von der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI).

Foto © „MINT Zukunft schaffen e.V.“

Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeiten schaffen richtig neugierig zu sein und ihren Fragen auf den Grund zu gehen. Im Regelunterricht fehlt in vielen Bereichen die Zeit um spannende Phänomene wirklich bis zum Grund zu analysieren und zu verstehen, man schafft es oft nur an der Oberfläche zu kratzen. Wem dies nicht genügt, den wollen wir einladen in unserem MINT-Profil auch mal richtig tief einzudringen.

Auszeichnung der ersten Laborhelfer am EBG

Auszeichnung der ersten Laborhelfer am EBG

Am Mittwoch vor den Sommerferien erhielten am Ernst-Barlach-Gymnasium die ersten 12 Laborhelfer in Castrop-Rauxel von den Universitäten Duisburg-Essen und Bochum ihre Zertifikate.

Am Rande der Projekttage zum Umwelt- und Klimaschutz am EBG wurden 12 Schülerinnen und Schülern aus dem Neigungskurs „Science Club“ der Jahrgangstufe 8 von Thomas Schlake, Vertreter des Lehrstuhls für Physikdidaktik der Universität Duisburg-Essen, die Zertifikate als Laborhelfer überreicht.

Die Laborhelferausbildung ist im Zuge des Projektes GanzIn der Physikdidaktik der Universität Duisburg-Essen und Bochum von einer handvoll nordrhein-westfälischen Gymnasien über einen Zeitraum von zwei Jahren entwickelt worden. „Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollen dabei neben experimentellen Fähigkeiten auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Durchführung von Experimenten in der Schule und didaktische Fähigkeiten zum Vermitteln der experimentellen Fähigkeiten erwerben,“ fasst der MINT-Koordinator des EBG Marcus Pelzing die Ziele der Ausbildung zusammen, bei deren Entwicklung er von Anfang an beteiligt war.

Die Laborhelferausbildung gliedert sich in verschiedene Module. Zunächst erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Kanons an Experimenten ihre experimentellen Fähigkeiten. Parallel dazu werden rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz und die Durchführung von Experimenten in der Schule thematisiert und an Fallbeispielen das richtige Verhalten eingeübt.

Thomas Schlake (links), der Vertreter des Lehrstuhls für Physikdidaktik der Universität Düsburg-Essen, überreicht den Mitgliedern des Neigungskurses „Science Club“ der Jahrgangstufe 8 ihre Laborhelferzertifikate im Beisein des Schulleiters Dr. Friedrich Mayer (rechts)

Danach werden an der Universität Duisburg-Essen die didaktischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler durch Beispiele und Rollenspiele ausgebaut. Zuletzt müssen die Laborhelfer einen Erst-Hilfe-Kurs erfolgreich absolvieren.

Neben einer Urkunde, die immerhin gleich von zwei Universitäten ausgestellt wurde und somit nach der Schullaufbahn bei Bewerbungen gut verwendet werden kann, erhalten die Laborhelfer auch die Erlaubnis im Schulbetrieb innerhalb der gesetzlichen Einschränkungen eingesetzt zu werden. Sie können zum Beispiel in der Pausenbetreuung mit naturwissenschaftlichen Experimenten eingebunden werden, bei denen sie jüngere Schülerinnen und Schülern anleiten und betreuen dürfen. 

Herzlichen Glückwunsch!

Und das sagen die Laborhelfer …

Heute haben wir, der Science-Neigungskurs der Jahrgangsstufe 8, von Frau Grebien und Herr Pelzing unsere Laborhelferzertifikate erhalten. Diese haben wir uns im Rahmen unserer Laborhelferausbildung erarbeitet. Dort haben wir viele verschiedene Experimente durchgeführt, wie man zum Beispiel die richtige Limonadenmischung erhält und waren an der Universität in Essen. Da haben wir gelernt, wie man jüngere Kinder beim Experimentieren richtig beaufsichtigt. Danach haben wir an einem Schultag mit Fünftklässlern Experimente vor laufender Kamera durchgeführt, um zu sehen was wir bei unserem Seminar an der Uni gelernt haben.

Abschließend haben wir letzte Woche unseren Erste-Hilfe-Kurs absolviert, was wirklich spannend war.

Jetzt sind wir ausgebildete Laborhelfer 🙂

Umwelt- und Klimaschutztage am EBG

Umwelt- und Klimaschutztage am EBG

Die Schülerinnen und Schüler des Ernst-Barlach-Gymnasiums nutzen die Saure-Gurken-Zeit zwischen der Notenvergabe und den Sommerferien, um sich intensiv mit dem Thema Umwelt- und Klimaschutz zu beschäftigen.

In den ersten drei Tagen der letzten Schulwoche gab es am EBG nur ein Thema: Umweltschutz! In 31 Projektgruppen arbeiteten sich die rund 600 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen in Themen wie z.B. Artenschutz in Amazonien, Energieeffizienz im Alltag, nachhaltiger Konsum und Müllvermeidung oder Geothermie ein. „Wenn wir als Gesellschaft erfolgreich gegen den Klimawandel angehen und nachhaltig unsere Umwelt schützen wollen, müssen wir unsere Lebensweise und unser alltägliches Verhalten überdenken und ändern“, erläutert Dr. Mayer, der Schulleiter des Ernst-Barlach-Gymnasiums. „Da das EBG sich auf den Weg gemacht hat, die erste klimaneutrale Schule in Castrop-Rauxel zu werden, ist es wichtig, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich über alle Aspekte des Umwelt- und Klimamschutzes informieren und sie unterstützen.“

„Grundsätzlich sollten sich die Schülerinnen und Schüler am Montag in die Themen ihrer Projektgruppen einarbeiten und die Exkursionen am Dienstag vorbereiten,“ erläutert Ines Grebien, die Organisatorin der Projekttage. „Am Mittwoch wurden die Ergebnisse zu aussagekräftigen Plakaten zusammengestellt und in der Aula und Pausenhalle des EBG ausgestellt, so dass sich jeder die Ergebnisse der anderen Gruppen intensiv anschauen konnte.“

Am Exkusions-Dienstag waren die meisten Gruppen in der ganzen Region unterwegs. Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen besuchten die Zoos in Bochum, Dortmund und Gelsenkirchen und haben sich über den Artenschutz informiert.

Die siebten Klassen erarbeiteten das Thema Nachhaltigkeit und besuchten dazu unter anderem das Wildgehege im Grutholz, einen Lernbauernhof oder das AGARD Naturschutzhaus im Westfalenpark und haben sich die Arbeit vom Repair Café Castrop-Rauxel und DoCas Blinker erklären lassen.

Die achten Klassen beschäftigten sich mit Energieeffizienz und Müllvermeidung/Mülltrennung und trafen sich in diesem Zusammenhang mit Naturschutzverbänden wie Greenpeace oder dem WWF und der Verbraucherzentrale NRW. Außerdem besuchten sie den Umweltbus der EnergieAgentur NRW, der an diesem Dienstag am EBG Station machte.

Die Oberstufe untersuchte die erneuerbaren Energien, energieeffiziente Technologien und Recycling und besuchte dazu mehrere Lehrstühle an den Universitäten und Fachhochschulen in Bochum und Dortmund, Schülerlabore, eine Photovoltaikgroßanlage oder das Museum Strom und Leben im Umspannwerk Recklinghausen.

Bei der Planung der Projekttage waren neben einem Team aus dem Kollegium des EBG rund um Ines Grebien auch die GERTEC Ingenieurgesellschaft, welche den Auftrag hat, das Projekt klimaneutrale Schule zu betreuen, und der Bereich Umwelt- und Klimaschutz beim EUV Stadtbetrieb beteiligt.

Bericht der Projektgruppe Photovoltaik

Die Projektgruppe Photovoltaik besuchte am Dienstag, den 11.7.2017 eine 20.000 qm großflächige Photovoltaikanlage auf dem Deusenberg, einer rekultivierten Altdeponie in Dortmund-Huckarde. Auf dem Hügel hat die Firma Entegro aus Fröndenberg eine Anlage errichtet, die aus 12.725 Solarmodulen besteht und für bis zu 1000 Haushalte Strom erzeugt. Drei Trafohäuschen stehen neben den langen Solarpaneelen, eines hat der Firmeninhaber Herr Röttger den Schülern vom EBG geöffnet und erklärt. Ganze dreizehn Sattelschlepper waren für die Anlieferung der Paneele erforderlich. Die Aufständerung und die Befestigung der Solarmodule erforderte viele Stunden Arbeit. Ein Zaun und eine Alarmanlage sichern das Solarkraftwerk. 8,5 Cent kostet eine produzierte Kilowattstunde regenerativer Energie, also ein Drittel weniger als Mischstrom aus Atom-, Kohle- und Wasserkraftwerken.

Am Montag, den 10.7.2017 hielt Herr Werkle von Bürger-Solar aus Castrop-Rauxel einen Vortrag über die Nutzung und Entwicklung der Solar- und Windenergie in Castrop-Rauxel. 6 Windräder gibt es mittlerweile in Castrop-Rauxel und etliche Photovoltaikanlagen auf privaten und öffentlichen Dächern, unter anderem auf dem Dach unserer Schule.

Die Projektgruppe hat sich mit vielen Fragen beschäftigt, die den folgenden Plakaten zu entnehmen sind. Warum soll man Solarstrom nutzen? Was kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus? Wie sieht es mit der Rentabilität von Solaranlagen aus?

Bericht der Projektgruppe Klimatologie

Am Dienstag, den 11.07.2017, durften wir im Rahmen der Projekttage zum Umwelt- und Klimaschutz die Wetterstation an der Ruhruniversität Bochum besuchen. Ein Teil der EF-Stufe und der Q1 hatten die Möglichkeit vieles über Klimaerwärmung, Klimawandel und Klimaschutz zu lernen.

Begleitet wurden wir von Prof. Dr. Katja Trachte und einem Doktoranden. Sie führten uns die Wetterstation vor und erklärten Aufbau und Funktion. Diese lag zur bestmöglichen Bestimmung der Wetterverhältnisse außerhalb des Campus, 50 m von den Gebäuden entfernt. Dort wurden uns verschiedenste Instrumente zur Messung des Niederschlags, der Temperatur, des Luftdrucks und der UV-Strahlung gezeigt. Uns wurde auch die historischen Messweisen der Klimatologie vorgeführt, denn es gab an der Klimastation verschiedenste, auch alte Instrumente, die immer noch benutzt werden.

Insgesamt fanden wir den Besuch der Wetterstation sehr informativ und es war ein sehr schöner Abschluss des Schuljahres für uns.

Jolina und Ioanna

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