Q1 Bio LK führen genetische Untersuchungen an der Ruhruni Bochum durch

Q1 Bio LK führen genetische Untersuchungen an der Ruhruni Bochum durch

Am 07.11.2022 um 9 Uhr waren wir, der Q1 Bio LK von Frau Kuhlmann und Herrn Tönnes, an der Ruhr-Universität Bochum im Alfried Krupp-Schülerlabor um praktisch mit PCR und Gelelektrophorese zu experimentieren. Unser Experiment hieß „Schwein oder nicht Schwein – Das ist hier die Frage“. Wir haben Lebensmittelproben auf den Inhalt von Schweinefleisch untersucht.

Zu Beginn wurden wir freundlich vom Team begrüßt und sind thematisch einige Aspekte durchgegangen. Nachdem wir einige Fachmethoden besprochen haben, durften wir in Zweiergruppen anfangen zu experimentieren. Als erstes haben wir mit den Mikroliterpipetten geübt, um dann mit der PCR anfangen zu können. Nachdem wir die PCR durchgeführt haben, ging es direkt los mit der Herstellung des Gels für die Gelelektrophorese. Während des Prozesses der PCR und des Trocknens des Gels hatten wir eine Mittagspause und konnten in der Mensa essen. Nach ca. einer Stunde haben wir die Proben in die Taschen pipettiert und auf die Ergebnisse gewartet. Als unsere Ergebnisse fertig waren haben wir diese analysiert und festgestellt, dass in der einen Probe Schweinefleisch enthalten, obwohl dies auf dem Lebensmittel nicht ausgewiesen war.

Es war sehr interessant zu sehen, wie so ein Vorgang abläuft und ich finde es war auch eine hilfreiche Erfahrung, da man selbstständig die Experimente durchführt und somit die theoretisch im Unterricht erarbeiteten Methoden besser verstehen kann.

Melike, Q1

Klasse 6a zu Besuch bei Bürgermeister Rajko Kravanja zum Thema: „Politik in der Gemeinde: Was habe ich damit zu tun?“

Klasse 6a zu Besuch bei Bürgermeister Rajko Kravanja zum Thema: „Politik in der Gemeinde: Was habe ich damit zu tun?“

Am 16.11.2022 machte sich die Klasse 6a auf den Weg zum Rathaus, um im Ratssaal Bürgermeister Rajko Kravanja im Rahmen der aktuellen Unterrichtsreihe zum Thema „Politik in der Gemeinde: Was habe ich damit zu tun?“ zu befragen.

Nachdem sich die Klasse im Unterricht im Fach Wirtschaft-Politik mit verschiedenen Formen der demokratischen Partizipation in Familie, Schule und Gemeinde auseinandergesetzt hatte und dabei z.B. die Rolle der SV, des Kinder- und Jugendparlaments und der Schulkonferenz erörtert hatte, stand nun das Treffen mit Bürgermeister Rajko Kravanja auf der Agenda. Im Rahmen der Schnupperwochen am EBG war es für die 6a selbstverständlich, dass auch die Gäste von verschiedenen Castroper Grundschulen mitkommen sollten.

So erreichte die erweiterte Klasse 6a in Begleitung von Herrn Unger nach kurzem Fußweg den Ratssaal, um dort dem Bürgermeister möglichst viele der vorbereiteten Fragen zu stellen. Nach einer herzlichen Begrüßung stellte der Bürgermeister kurz seine Biografie, seine Aufgabenbereiche und seine Arbeitsschwerpunkte vor. Diese wurden von den Schüler*innen gerne aufgegriffen und als Anlass für eine Vielzahl interessierter Fragen genutzt. Dabei ging es u.a. um die Beweggründe Kravanjas, Bürgermeister zu werden, seinen Arbeitstag, seine Einkünfte und um seine Pläne für die Stadt Castrop-Rauxel und die Zusammenarbeit mit anderen Bürgermeister*innen z.B. mit dem Oberbürgermister der Stadt Herne. Kravanja betonte dabei u.a. die Bedeutung seiner eigenen Zeit in der SV am EBG für sein späteres Engagement in der Politik, das nicht von Beginn geprägt war vom Wunsch, einmal Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel zu werden. Außerdem ging es um die Fußball-WM in Katar und deren Problemhaftigkeit.

Anschließend folgte unmittelbar ein zweiter thematischer Block. Auch hier konnte eine Vielzahl der im Unterricht erarbeiteten Fragen gestellt und beantwortet werden. So ging es zum Beispiel um den problematischen Zustand von Spielplätzen (u.a. von Rutschen), geplante neue Sport- und Spielmöglichkeiten für Jugendliche (v.a. am Hallenbad), die Reparatur des Reiterbrunnens, die Wiederbefüllung des Gondelteichs, die Möglichkeit, ein neues Kino in Castrop-Rauxel zu bauen, die Situation der Sportplätze (hier v.a. kleinere Bolzplätze und Kunstrasenplätze), eine zusätzliche Bibliothek in Ickern, die Situation von Geflüchteten in Castrop-Rauxel, Probleme mit Bushaltestellen sowie die Toilettensituation an unserer Schule. Der Bürgermeister notierte sich dabei einige Anliegen (und Lösungsvorschläge) der Schüler*innen und versprach, sich um diese zu kümmern bzw. offene Fragen zu klären. Er stellte dabei auch die Verantwortung des Einzelnen in den Vordergrund, wenn von der Stadt renovierte Toiletten am EBG nach kurzer Zeit zum Ziel von Vandalismus werden.

Neben der sehr freundlichen und zugewandten Gesprächsatmosphäre wirkte sich die authentische Ratssituation positiv auf das durchgehend engagierte und disziplinierte Diskussionsverhalten der Schüler*innen aus, so dass Herr Unger mit der Moderation leichtes Spiel hatte und alle viele Möglichkeiten bekamen, sich einzubringen und Fragen zu stellen. Auch die Grundschüler*innen nutzten diese Möglichkeit auf sehr aktive Weise.

Nach einer Stunde ging es dann zu Fuß zurück zum EBG. Auf dem Weg wurde über viele der angesprochenen Themenbereiche diskutiert und die Antworten des Bürgermeisters eingeordnet. Aus Sicht aller Beteiligten war es eine gelungene Veranstaltung, die viele neue Erkenntnisse zur Frage „Politik in der Gemeinde: Was habe ich damit zu tun?“ ermöglicht hat. Auch die Grundschüler*innen haben viele Eindrücke mitgenommen, Ideen für demokratisches Engagement in der Gemeinde entwickelt und sich als aktiver Teil der Gemeinschaft am EBG miteingebracht.

Tim Unger, StD

Xantenfahrt  vom 21.10.2022

Xantenfahrt vom 21.10.2022

Am 21.10.2022 sind die Lateinkurse der neunten Klasse des Ernst-Barlach-Gymnasiums unter Aufsicht von Herrn Bentzen und Frau Puls zum Römermuseum nach Xanten gefahren. Wir sind um 8 Uhr mit dem Zug nach Wesel gefahren. Dort hatten wir ca. 1h Aufenthaltszeit, da der Zug viel Verspätung hatte. Anschließend sind wir mit Zug und Bus weiter nach Xanten gefahren. Nachdem wir im APX (Archeologiepark Xanten) angekommen waren hatten wir eine Führung, welche sehr interessant war. Es hat zwar geregnet, aber trotzdem haben wir das Beste aus der Zeit gemacht. Wir haben uns nicht nur das Amphitheater, sondern auch eine römische Herberge angeguckt. Die Herberge war sehr spannend und groß. Zudem haben wir auch viel Neues über das römische Alltagsleben gelernt. Nach der Führung durften wir uns noch selbst im APX umsehen. Auf dem Rückweg hatten die Busse und Züge leider wieder viel Verspätung, so dass wir erst eine Stunde später nach Hause gekommen sind als geplant.

Lennart Rüssmann

Wir sind ein Team – unsere 5er besuchten die Gruga in Essen

Wir sind ein Team – unsere 5er besuchten die Gruga in Essen

In der letzten Woche verbrachten unsere 5er im Klassenverband einen Vormittag in der Gruga Essen. Der unter dem Motto „Wissen und Bewegung“ stehende Tag versprach viel Spaß beim Lösen kniffliger Teamaufgaben. Bei einigen Übungen ging es um das Vertrauen zu seinen Mitschüler*innen, andere Aufgaben konnte man nur lösen, wenn man im Team gut zusammen gearbeitet hat. Mit Hölzern bauten die Teams zum Beispiel ein Minitipi und in einer weiteren Aufgabe stapelten die Teams mit Hilfe eines an Schnüren befestigten Krans einen Holzturm – eine wackelige und gar nicht so einfache Aufgabe, die ein gute Kommunikation innerhalb des Teams voraussetzte.

Auch das Wissen kam am Ausflugstag nicht zu kurz: Die Kinder lernten einiges über die heimische Tier- und Pflanzenwelt, durften sich einen Fuchs, Feldhasen, Maulwurf und Kaninchen anschauen und etwas über ihren Lebensraum kennenlernen. Im Park selbst wurden Mammutbäume bestaunt und eine Zitterspinne gerettet.

Rike Kuhlmann

Die natürliche Umgebung, das Grün und die Atmosphäre des Parks waren sehr schön. Wir haben eine gute Zeit mit unserer Klasse verbracht. Richtig Spaß gemacht haben auch die Spiele. Mein Favorit war das Vertrauensspiel, wo die Augen zugebunden waren.

Emir, 5e

Der Ausflug in den Gruga-Park war ein tolles Erlebnis, denn dort haben wir uns viel bewegt und viel gelernt. Außerdem hat mir besonders das Spiel mit der Maske gefallen, wo man geführt wurde!

Raphael, 5e

Wir, die Klasse 5e, waren gemeinsam mit der Klasse 5b im Gruga-Park. Das fand ich richtig gut, denn so haben wir auf der Fahrt die Parallelklasse besser kennengelernt. Besonders gut fand ich die Spiele, wie z.B. Zelte aus Stöcken bauen und das Klettergerüstspiel.

Younes, 5e

Besuch des WPII-Kurses „Daily Science“, 9.Klasse“ im Alfried-Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität Bochum

Besuch des WPII-Kurses „Daily Science“, 9.Klasse“ im Alfried-Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität Bochum

Nachhaltigkeit – Wieso? Weshalb? Warum?

 

Mit diesem Thema beschäftigen wir uns, der WPII-Kurs „Daily Science“ bei Frau Grebien, und sammelten bisher Erkenntnisse zur Verschmutzung der Meere durch Plastik, vor allem Microplastik.

Am 20.9.22 besuchten zehn SchülerInnen unseres Kurses das Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum von 9 bis 15 Uhr. Unser Tagesthema dort war „Kleine Ursache, große Wirkung“; wir wollten dabei Feinstaub in der Umwelt messen und uns damit auseinandersetzen, warum und in welcher Menge Feinstaub ein Problem für die Umwelt und die menschliche Gesundheit darstellt.

Zuerst haben wir ein Messgerät zusammengebaut und mit einer SENSEBOX, Laptop und Anweisungen am Ipad  Do-It-Yourself programmiert – eine spannende IT-Aufgabe! Anschließend haben wir in verschiedenen Situationen Feinstaub im Innenraum, aber vor allem draußen gemessen. Dabei haben wir den Feinstaubgehalt von aufgewirbeltem Mehl, einer brennenden Öllampe und an einer viel befahrenen Straße gemessen. Auch haben wir untersucht, wie stark eine FFP2-Maske und eine OP-Maske den Feinstaub einer Öllampe wegfiltern können.

Nach einer längeren Mittagspause, in der wir das Universitätsgelände erkunden und auch andere Labore ansehen konnten, haben wir Feinstaub auch noch im Botanischen Garten gemessen.

Bei der Auswertung fiel auf, dass durch den Regen, der leider fast durchgängig fiel, der Unterschied zwischen dem gemessenen Feinstaub an der Straße und im Botanischen Garten nicht so groß war wie erwartet, da die Regentropfen den Feinstaub aus der Luft schnell zu Boden bringen.

Die als Feinstaub (PM2,5) bezeichnete Staubfraktion enthält hauptsächlich sehr kleine Teilchen mit einem Durchmesser von 2,5 µm, die bis in die Lungenbläschen gelangen können und dort gesundheitliche Schäden verursachen können. Größere Feinstaub-Partikel (PM10) sind hingegen nicht so gesundheitsgefährdend. Unsere Messgeräte konnten beide Partikelgrößen messen.

Ca. 60 % der Feinstaubemissionen in Deutschland resultieren aus Verbrennungsvorgängen, die größten Anteile haben die Haushalte und Kleinverbraucher sowie der Straßenverkehr (einschließlich des Reifenabriebs). Weitere relevante Mengen an Feinstaub PM2,5 stammen aus der industriellen Produktion, Emissionen von Gewerbe und Handel, Schüttgutumschlägen sowie aus der Landwirtschaft. Seit 1995 ist die Feinstaubbelastung in Deutschland aber kontinuierlich gesunken.

Das Projekt hat Spaß gemacht, da es so abwechslungsreich gestaltet war. Wir haben in einem Vortrag gelernt, warum Feinstaub, vor allem PM2,5 problematisch ist, haben selbst programmiert, gemessen, Messdaten dokumentieren und ausgewertet.

Bericht von: Lennart Rüssmann, Luca Brandt, Milot Dishica, Bohdan Synhaivskyi und Ines Grebien

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Der WPII-Kurs „Daily Science“ unterstützt das Projekt  ,,PlasticPirates – Go Europe!‘‘ und sammelt Plastikmüll und Microplastik am Deininghauser Bach

Der WPII-Kurs „Daily Science“ unterstützt das Projekt ,,PlasticPirates – Go Europe!‘‘ und sammelt Plastikmüll und Microplastik am Deininghauser Bach

Am 29. September 2022 haben wir, der WPII-Kurs „Daily Science“, Klasse 9; in der Leitung von Frau Grebien eine Exkursion zum Deinighauser Bach unternommen und das Projekt ,,PlasticPirates“, eine Europaweite Aktion, bei der an unterschiedlichsten Gewässern in ganz Europa Schulklassen und freiwillige Umweltschutzgruppen den Plastik-Gehalt an einem Bach/Fluss überprüfen, unterstützt. Unsere gesammelten Ergebnisse werden wie die von allen anderen Gruppen von Forschungspartnern wissenschaftlich ausgewertet und in einer groß angelegten Studie später veröffentlicht. Unsere Daten wird ein Labor der Universität Kiel auswerten.

Frau Grebien hatte organisiert, dass wir bei dieser Exkursion von Herrn Ciechanowski, einem Mitarbeiter der Emschergenossenschaft, begleitet wurden. Nachdem wir eine passende Stelle gefunden haben, teilten wir uns eigenständig in vier Arbeitsgruppen eingeteilt (A,B,C,D). Gruppe A (Alexander, Bohdan, Dimitrios, Deniz) sammelten in einem Radius von 20m Müll. Neben leeren PET-Flaschen und Einwegverpackungen fanden sie auch eine Plastik-Schippe und ein zwei Meter langes Kunststoff-Rohr.

Gruppe B (Lennart, Luca, Milot) suchten am Ufer nach Müll und sortierten diesen nach dem Recycling-Code (PET, PVC, PS, etc.) In verschiedene Behältnisse. Überraschenderweise haben sie mehr Metall als Plastik gefunden.

Die dritte Gruppe C (Claudia, Julian, Moritz) hängte ein spezielles Mikroplastik-Netz, das uns die Organisation dafür zugeschickt hatte, für eine Stunde ins Wasser, um so das Mikroplastik aufzufangen. Außerdem maßen sie die Geschwindigkeit des Bachwassers. Trotz der niedrigen Wassergeschwindigkeit wurde viel Mikroplastik gefunden, wie wir später bei der Auswertung im Bioraum unter dem Binokular sehen konnten.

Wir, Reporterteam D machten viele Fotos, dokumentierten die Ergebnisse und schrieben diesen Bericht. Unser Eindruck war, dass alle Gruppen Spaß an dem Projekt hatten und nur Gruppe C beim Warten am Bach auf das Herausnehmen des Netzes etwas langweilig war.

Bericht von: Ines Ladberg, Romy Smolka und Frau Grebien

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