Erst wandern – dann feiern!

Erst wandern – dann feiern!

Am 13.07.2017 fand zum dritten Mal unser Sponsorenlauf EBGeht statt. Alle Klassen und Kurse legten eine 7km lange Strecke – zum Glück ohne Regen – wandernd zurück. Ein Teil der Sponsorengelder wird wieder für die Menschen – für – Menschen AG, welche die Stiftung von Karlheinz Böhm unterstützt, gespendet. Ein weiterer Teil fließt in die Renovierung unserer Bühne und die kleineren Klassen wünschen sich zwei weitere Fußballtore für den Schulhof. Die erwanderten Gelder werden erst nach den Sommerferien eingesammelt; wir hoffen natürlich, dass uns viele Sponsoren unterstützen. Ein Bericht folgt nach den Ferien.

Abends dann haben die zukünftigen Pensionäre Hr. Prösch, Hr. Tillmanns, Hr. Kunst und Hr. Pleuger, sowie Hr. Dirks, welcher nach den Sommerferien eine Stelle in seiner Heimat antritt, zu einem Abschiedsfest mit Würstchen, Brezeln und guter Musik geladen. Schülerinnern und Schüler, Eltern und Kollegen, sowie Ehemalige genossen kühle Getränke, die Musik der Schulband sowie der Band von Jaimi Faulkner. Ein rundum netter Abend in zwangloser Atmosphäre mit guten Gesprächen und leckeren Grillwürstchen. Einen lieben Dank an die Gastgeber für diesen gelungenen Abend.

Erdkunde und Schokolade

Erdkunde und Schokolade

SchülerInnen der Jahrgangsstufe 7 besuchen das Schokoladenmuseum

Am Mittwoch nach dem Pfingstwochenende besuchten die SuS der 7c/d zusammen mit vier LehrerInnen das Schokoladenmuseum Köln. Zuerst wussten wir nicht, was Schokolade mit Erdkunde zu tun hat. Doch später im Museum erkannten wir, dass Schokolade sehr viel mit Erdkunde zu tun hat.

Man konnte viele Sachen mit moderner Technik entdecken. Eine Verknüpfung zu dem Erdkundeunterricht war eine drehbare Erdkugel, auf der man sehen konnte in welchen Ländern Kakaobohnen angepflanzt werden. Im hinteren Teil des Schokoladenmuseums konnte man sich die Produktion genauer ansehen, wobei wir sehr genau den Inhalt der Schokolade erfahren haben. Wie wir feststellten, ist in Schokolade ein großer Teil Kakaobohnen verarbeitet. Zudem fanden wir sehr interessant zu erfahren, dass Kakaobohnen in sehr vielen Drogerieprodukten enthalten sind. Anschließend konnten die SuS sich ihre eigene Schokolade erstellen. Der Höhepunkt der Ausstellung war ein großer Schokoladenbrunnen, dessen Schokolade wir testen durften. Nachdem wir den Rest der Ausstellung besichtigt hatten, haben wir mit beiden Klassen den Dom besichtigt. Viele SuS waren wegen der überragenden Größe und des Aussehens überrascht, denn sie hatten ihn noch nie zuvor gesehen. Da das Wetter sehr schön war, gingen wir anschließend in kleinen Gruppen durch Köln und verließen glücklich die Stadt.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag, an dem wir mit viel neuem Wissen nach Hause fuhren.

Tabitha, Charlotte und Letizia

Wissenswertes rund um die Schokolade

In dem folgenden Text geht es um die Kakao-Bohnen. Woher kommen sie? Wie viele Kilogramm oder Tonnen werden von den verschiedenen Ländern produziert? Wie sieht ein Kakaobaum aus? Wie war es früher? Diese Fragen werde ich in diesem Sachtext beantworten.

In der Ausstellung des Schokoladenmuseums werden die Orte der Kakao-Bohnen aufgelistet, aber vor allem wachsen sie in den regenreichsten Tropen. Die ersten Kakao-Bohnen wurden sogar in Mittelamerika angebaut.

Es werden zwischen 57.000t und 1.650.000t Kakao-Bohnen in verschiedenen Ländern produziert.

Der Kakaobaum ist ein langer, dünner Unterholzbaum mit glatten, schwertartigen Blättern. Im Schatten wird er bis zu 6 Meter hoch und ohne Schatten sogar bis zu 15 Meter. Ab dem Alter von 5-6Jahren blüht er das erste Mal und mit 12 bringt er den vollen Ertrag. Er trägt 30cm lange rote Früchte und enthält im inneren ungefähr 50 Kakaobohnen. Der Kakaobaum wird zweimal pro Jahr geerntet.

Franziska, Klasse 7d

In Love with Rome – Kursfahrt einiger LateinschülerInnen der EF

In Love with Rome – Kursfahrt einiger LateinschülerInnen der EF

Auf das lange Wochenende rund um Christi Himmelfahrt haben sich wahrscheinlich die meisten SchülerInnen des EBG sehr gefreut. Doch ein Teil der SchülerInnen aus den drei Lateinkursen der Jahrgangsstufe 10 konnten sich besonders freuen – denn wir hatten uns für eine 5-tägige Kursfahrt nach Rom angemeldet. Die Fahrt fand unter Begleitung der Lehrerinnen Frau Schürholz und Frau Waldheim sowie deren Familien statt.

Ab in den Flieger nach Rom

Los ging es für uns am Donnerstag, also Christi Himmelfahrt, um ca. 16 Uhr, denn um 17:55 ging der Flieger ab Düsseldorf nach Rom. Obwohl einige Mitreisende unserer Gruppe etwas Flugangst hatten, verlief die Anreise nach Rom relativ ruhig, bis auf die Tatsache, dass der Koffer eines Schülers leider auf dem Weg verloren ging und nicht wie alle anderen im Rom auf dem Gepäckband landete. Am Abend des Anreisetages gab es dann kein offizielles Programm mehr, wir konnten uns in unseren Chalets im CAMPING ROMA selber Essen zubereiten und uns erst einmal in unsere, zugegebenermaßen relativ kleinen, Chalets „einleben“.

Wir erkunden Rom

Der zweite Tag begann mit einem schönen gemeinsamen Frühstück, genau wie die drei Tage danach auch. Nach dem Frühstück haben wir uns mit dem Bus und der Metro auf den Weg zum Treffpunkt mit unserem Stadtführer gemacht, am Piazza del Popolo. Von da aus begann die ca. 3-stündige sehr anstrengende, aber doch sehr interessante erste Führung durch Rom, vorbei zum Beispiel am Mausoleum des römischen Kaisers Augustus oder am Pantheon. Nach der allgemeinen Führung durch Rom haben wir uns am Nachmittag ROMA ANTIQUA genauer angesehen. Um in die Gegend um das Forum, quasi den Mittelpunkt des antiken Roms, zu gelangen, mussten wir wieder mit dem Bus fahren. Der war allerdings (für Rom ganz typisch) so voll, dass wir unsere Gruppe teilen mussten. Die erste Gruppe landete dann am Ticketschalter direkt beim Forum, die andere Gruppe neben dem Kolosseum. Da das Kolosseum näher am Hügel Palatin war, den wir als nächstes besuchen wollten, haben sich die beiden Gruppen dann dort getroffen. Auf dem Palatin lebten zu Zeiten der römischen Republik Senatoren sowie andere Mitglieder der Nobilität, zur Kaiserzeit hatte zum Beispiel Augustus dort oben seinen Palast. Vom Palatin aus hatte man einen tollen Blick auf das antike Forum Romanum, das wir aus unseren Lateinbüchern bereits gut kannten. Nach dem Rundgang durch das antike Rom haben wir uns komplett platt (es waren auch in Rom 30 Grad) auf den Rückweg zum Camping Roma gemacht, wo wir dann gemeinsam zu Abend gegessen haben.

shoppen – schwimmen – Rom bei Nacht

Am dritten Tag stand nach dem Frühstück zunächst das moderne Rom auf dem Plan. Über einige zum Teil sehr rutschige und lange Treppen sind wir hoch auf den Monte Pincio gegangen und auf einem Platz mit einer Aussichtsplattform gelandet, von der aus man einen wunderschönen Blick über Rom hatte. Direkt an den Platz angrenzend war der Park der Villa Borghese, ein riesiger Park, der genau wie der Ausblick zuvor unglaublich schön war. Nachdem wir einige Zeit durch diesen Park mit seinen antiken Skulpturen und dem Tempel des Asklepios geschlendert waren, hatten wir die Wahl: Entweder ein wenig Shopping auf der berühmten Einkaufsstraße „Via Condotti“ mit Läden wie Prada oder Gucci, oder wir konnten zurück zum Campingplatz fahren, auf dem es einen Pool gab, in den wir unbedingt im Laufe des Wochenendes wollten. Die Gruppe, die sich für den Pool entschieden hatte, hatte jedoch auf der Rückfahrt etwas Pech, denn die Busse in Rom kommen gerade am Wochenende nicht gerade regelmäßig, sodass die SchülerInnen ca. anderthalb Stunden in der prallen Sonne auf einen Bus warten mussten. Am Abend dann kam es zu einem der Highlights der ganzen Fahrt: Roma a la notte – eine Führung durch Rom bei Nacht. Wir liefen an Kaiserforen vorbei und gelangten durch einige kleinere Gassen direkt zum Trevi Brunnen, der gerade bei Nacht wunderschön ist. Nach der Besichtigung des Trevi Brunnens ging es dann weiter zum Piazza di Spagna, dem spanischen Platz mit der Spanischen Treppe, die, ähnlich wie der Trevi Brunnen, bei Nacht noch beeindruckender ist.

Hmmm, lecker! – original-italienische Pizza

Am vorletzten Tag unserer Romreise sind wir nach dem Frühstück zum Kapitol gefahren, um uns dort die Kapitolinischen Museen anzuschauen, in denen zum Beispiel eine antike Bronzestatue von Kaiser Marc Aurel oder die Lupa Romana mit den Zwillingen Romulus und Remus zu sehen ist, genau wie sehr viele andere alte Kunstschätze. Am späten Nachmittag  hat sich unsere Gruppe dann ein weiteres Mal aufgeteilt: ein Teil kleiner ging lieber zurück zum Campingplatz, denn wenn wir ehrlich sind, waren wir an diesem Punkt alle doch schon etwas erschöpft; ein anderer Teil konnte sich noch aufraffen, das berühmte Stadtviertel Trastevere zu besichtigen, wo wir dann alle zusammen in einem Straßen-Restaurant total relaxt original-italienische Pizza gegessen haben – was bei einem richtigen Italien-Urlaub eigentlich nicht fehlen darf. Und auf dem abendlichen Rückweg konnten einige dann endlich die gesuchten Rom-T-Shirts für sich selbst und die Familie erwerben.

Der verloren gegangene Koffer ist wieder da!

Den Abreisetag haben wir am Vormittag im Vatikan verbracht, wo wir zunächst gemeinsam die Vatikanischen Museen und die berühmte Sixtinische Kapelle besichtigt haben. Dort konnten wir so lange bleiben, wie wir wollten, solange wir nur pünktlich zum Bustransfer wieder am Campingplatz ankamen. Einige haben die zuerst als Freizeit gedachte Zeit noch weiter im Vatikan verbracht, andere sind shoppen gegangen, zum Beispiel ins Hard Rock Cafe. Am letzten Tag ist witziger weise auch der auf dem Hinflug verloren gegangene Koffer am Camping Roma angekommen. Gegen 17:30 sind wir dann mit einem Reisebus zum Flughafen Fiumicino gefahren, wo wir dann gegen 21:30 mit ca. 45 Minuten Verspätung (wegen eines Gipses, der aufgeschnitten werden musste) losgeflogen sind. Gegen 23:20 sind wir dann in Düsseldorf gelandet. In Düsseldorf hat diesmal auch jeder sein Gepäck bekommen J und alle haben sich auf den Weg nach Hause gemacht.

Mein Fazit ist, dass sich eine Reise nach Rom definitiv lohnt und es eine sehr angenehme, wenn auch anstrengende Kursfahrt mit wenigen Zwischenfällen war. Ein Dankeschön an dieser Stelle an die Begleitpersonen, die es fünf Tage mit uns Schülern ausgehalten haben und ganz besonders an alle, die diese Fahrt möglich gemacht haben (die ja eigentlich nicht so im Schulprogramm steht, weshalb sich da drum speziell gekümmert werden musste).

Timo Eismann, Jgst. 10

Wir mussten es eigentlich gar nicht mit euch „aushalten“. Es war eine sehr schöne und lebendige Fahrt mit euch, von der wir – und hoffentlich auch ihr – ganz viele besondere und schöne Erinnerungen mitgenommen haben. OK, man hätte bei 30 Grad vielleicht kein fast rohes Grillfleisch essen müssen 🙂 , aber auch das ist ja Dank einer kollektiven Medikamentenzufuhr gutgegangen. Und dann gilt noch ein ganz besonderer Gedanke den Kranken, die sich in Rom so tapfer durchgebissen haben!

Barbara Waldheim

Lehrerin am EBG

Norderney-Fahrt am EBG der Jahrgangsstufe 7

Norderney-Fahrt am EBG der Jahrgangsstufe 7

Am ersten Schultag nach den Osterferien trafen sich 122 SuS aus den Klassen 7a – 7e und deren 11 begleitende Lehrer, um die alljährliche Busfahrt nach Norderney anzutreten. Wie immer wimmelte es von zahllosen Eltern, die auf dem Parkplatz ihre Liebsten verabschiedeten und ihnen mit gemischten Gefühlen nachwinkten; denn alle nach Ostfriesland Reisenden hatten für die Woche Aufenthalt auf der schönen Nordseeinsel wenig verheißungsvolle Wetterprognosen im Gepäck. Von einigen Staus geplagt erreichten die drei Busse 10 Minuten vor Abfahrt der Inselfähre den Hafen in Norddeich-Mole. Punktlandung.

Kurz nach Ablegen des Schiffes verdunkelte sich der Himmel und es begann zu regnen. Es wurde erst wieder trockener, als die Castroper bereits auf der Insel die Zimmer in „Haus Detmold“ bezogen… Nach dem Abendessen gab`s dann sogar noch einen ersten Strandspaziergang mit einem Silberstreif am Horizont…

Kurz vor dem Schlafengehen prophezeiten einige Wetter-Apps der Mitreisenden sogar für die nächsten beiden Tage viel Sonne…

Der Dienstag und noch ausgeprägter der Mittwoch waren zwei Tage, die ein wenig „Sommerfeeling“ verbreiteten: Sonne pur – wenn nur die Temperaturen knapp dies- oder jenseits der 10° uns nicht an die meteorologische Realität erinnert hätten… Für die SuS und die betreuenden LuL standen eine Stadt- und die berüchtigte „Plattfußrally“ auf dem Programm, bei denen die Insel-Stadt und die Dünen spielerisch und auch sportlich erkundet wurden. Skulpturen aus Sand entstanden am Strand und Wanderungen zu Norderneys höchstem Bauwerk stellten den „Höhepunkt“ des Inselaufenthaltes dar: Die 252 Stufen des Leuchtturms stellten für die förderturmerprobten EBGler keine echte Herausforderung dar. Von oben hatte man bei ausgesprochen guter Fernsicht einen phantastischen Blick auf die unmittelbaren Nachbarinseln Baltrum und Juist und bis nach Langeoog und Borkum; sogar die Niederlande tauchten im Westen auf. Von oben ließen sich zu Füßen des 54 Meter hohen Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert startende und landende Flugzeuge besonders gut beobachten.

Zum Abschluss der Fahrt warteten noch zwei Wattwanderungen auf die Teilnehmer. In diesem Jahr mussten diese tiedebedingt in den frühen Abendstunden stattfinden und lagen in den bewährten Händen von Eduard, unserem urigen Wattführer. Die Gruppe vom Donnerstag hatte Pech: Kaum im Watt angekommen, bildeten das Watt, das Meer und der Himmel eine verhängnisvolle graue Einheit und es begann bei 8° in Strömen zu regnen. Es sollen sogar Geldscheine in den Portemonnaies nass geworden sein. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch und die Gruppe erreichte nach Aufwärmen während der Busfahrt gutgelaunt am Donnerstag Abend die Herberge.

Mit einer kurzen Siegerehrung und anschließenden Vorbereitungen für die Abfahrt am Freitag ging eine ereignisreiche und schöne Norderneyfahrt 2017 zu Ende….

Wissenschaft zum Anfassen – Zwei Neigungskurse, eine Menge Spinat und Mythen die widerlegt werden wollten.

Wissenschaft zum Anfassen – Zwei Neigungskurse, eine Menge Spinat und Mythen die widerlegt werden wollten.

Der Neigungskurs Angewandte Naturwissenschaften von Frau Grebien und der Neigungskurs Schulgarten von Frau Kuhlmann besuchen das Alfried-Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität Bochum.

Ist aufgewärmter Spinat giftig und macht Spinat stark, weil viel Eisen darin steckt?

Beides sind moderne Mythen, die wir mit den Mitteln der Naturwissenschaft überprüfen konnten. Und genau das haben die Schüler in Kleingruppen anhand von mehreren Experimenten gemacht. Zum einen prüften sie den Nitrit-Gehalt des Spinats, um zu ermitteln, ob dieser tatsächlich durch mehrmaliges Erwärmen ansteigt. Zum anderen wurde der Eisengehalt untersucht und mit dem Eisengehalt von anderen Lebensmitteln verglichen, um zu einer angemessenen Beurteilung über die Menge des Eisens zu gelangen. Der Clou war jedoch, dass die Schüler mithilfe von Tablets und einem speziellen Computerprogramm eine Versuchsanleitung für die andere Gruppe in Form eines Forschungs-Videos selbst erstellten. Das Video konnte mit Musik unterlegt, vertont oder mit Textelementen versehen werden. Anschließend führte die andere Gruppe die Experimentreihe mithilfe des erstellten Forschungs-Videos durch.

 

Fazit: Selbst Forschen, Experimentieren und Videos erstellen macht richtig viel Spaß und am Ende wissen wir – Spinat enthält nicht mehr Eisen als eine gleiche Menge Apfel und das Wiederaufwärmen ist nur giftig, wenn er zwischendurch nicht vollständig abgekühlt wurde

error: Content is protected !!