5er und 11er besuchen Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg Essen

5er und 11er besuchen Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg Essen

In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien haben die 5er MINT Klasse und der Biologie LK der Jahrgangsstufe 11 die Universität Duisburg – Essen besucht und dabei ein wenig Uni-Luft geschnuppert. Da das EBG seit dem letzten Schuljahr eine Kooperation mit dem vom Lehrstuhl Didaktik der Biologie organisierten Lehr-Lern-Labor eingegangen ist, können in jedem Schulhalbjahr zum Unterricht passende Exkursionen gebucht werden.

Die Kids der 5er MINT Klasse haben sich besonders auf den Besuch der Universität gefreut, denn angekündigt war forschendes Lernen in einem echten Universitätslabor. Unter der fachkundigen Anleitung von StudentInnen der Biologie haben die SchülerInnen verschiedene Versuch zum Verhalten von Tieren im Winter durchgeführt und dabei großes Lob der Mitarbeiter des Lehr-Lern-Labors erhalten. Wissenschaftlich untersucht wurden mit Hilfe von Modellexperimenten die Ohrenlänge verschiedener Hasenarten, das Winter- und Sommerfell eines Fuchses und das Verhalten von Pinguinen in Kolonien. Um 14 Uhr war der lehrreiche und spannende Unterrichtsgang dann leider schon vorbei und die 5er machten sich um einige Erfahrungen reicher zurück auf den Weg nach Castrop – Rauxel.

Nicht weniger spannend war der Besuch des 11er Biologie LKs im Lehr-Lern-Labor. Er untersuchte mit Hilfe einer PCR und Gelelektrophorese, ob in zwei verschiedenen Schokoladenpralinen Nüsse enthalten waren. Aus dem Unterricht kannten die SchülerInnen beide Verfahren aus theoretischer Sicht und konnten sie nun einmal praktisch anwenden.

Mit Hilfe von gut durchdachten Apps auf zur Verfügung gestellten Tablets und der Unterstützung der Mitarbeiter wurden die SchülerInnen durch den Tag geführt. Wie in der richtigen Forschung auch mussten die LKler beim pipettieren und Vorbereiten der Gelelektrophorese sehr genau arbeiten, um später brauchbare Ergebnisse zu erhalten. Daher wurde auch vor der eigentlichen Untersuchung erst einmal das Pipettieren im Bereich von µl geübt und anschließend die Gelelektrophoresekammer vorbereitet. Nach dem Mittagessen in der Unimensa wurden die einzelnen Proben angesetzt und das Ergebnis anschließend ausgewertet. Spannend war zu sehen, dass die im Unterricht theoretisch erarbeiteten Methoden unter fachkundiger Anleitung relativ einfach nachzuvollziehen sind. Die LKler konnten so einen ersten Eindruck vom Forschen als auch Studieren an einer Universität erlangen.

 

Rike Kuhlmann

Hier geht es zur Bilderstrecke der 5er
Exkursion zum Römermuseum nach Haltern

Exkursion zum Römermuseum nach Haltern

Am 10. Oktober 2019 machten sich knapp 40 Lateinschüler der Jahrgangsstufe 7 auf den Weg zum Römermuseum nach Halten am See. Dort befand sich vor 2000 Jahren einer der wichtigsten Militärkomplexe der Römer, von wo aus die Eroberung des rechtsrheinischen Germaniens geplant und betrieben wurde. Hier war eine der berühmtesten Legionen stationiert: die 19. Legion, die im Jahre      9 n. Chr. in der Varusschlacht untergegangen ist. Allein im Hauptlager dieses Komplexes lebten bis zu 5.000 römische Soldaten. Der Name des Lagers war „Aliso“.

Die Schülerinnen und Schüler lernten bei einer Führung das Alltagsleben römischer Legionäre in Germanien kennen.

Wer hätte gedacht, dass allein das Marschgepäck eines Legionärs 18,5kg betrug? Darin  befand sich an einem Holzgestell eine Schöpfkelle, eine Trinkflasche, eine Ledertasche für persönliche Sachen wie Löffel und Gabel, ein Läusekamm, ein Rasiermesser, ein Feuerstein mit Schlageisen und Zunder, ein großer roter Mantel aus Schafswolle, der gegen Regen und Kälte schützte sowie eine Wachstafel, Spielsteine, Würfel, Glücksbringer.   

Außerdem befand sich dort ein Netz mit etwa drei Kilogramm Weizenkörnern. Die Mühle der Legionäre trug damals ein Maultier, ebenso Zelt und Palisadenpfähle, die zur Verteidigung dienten. Wir konnten im Museum erleben wie die römischen Soldaten Mehl in einer Steinmühle mahlen.

In der Museumsausstellung entdeckten wir dann Funde aus der Römerzeit, die die Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionen deutlich machten. Besonders interessant war dabei die Bewaffnung. Anhand von Fundstücken konnte man Speere, Schwerter, Helm und Schutzschild rekonstruieren. Der Schild allein wog 10kg, das ist ganz schön schwer, wenn man versucht, ihn wie der Soldat mit einer Hand zu halten.

Im Außengelände sahen wir noch, wie gut das Lager gegen Feinde geschützt war. Es war ein toller Ausflug – und das Wissen, dass die Römer, deren Lebensweise wir hier genauer kennengelernt haben, lateinisch gesprochen haben, macht die Sprache und die römische Welt im 1. Jahrhundert n. Chr. noch viel spannender.

Bettina Schürholz

Unsere 5er stärken ihre Teamfähigkeit

Unsere 5er stärken ihre Teamfähigkeit

In der letzten Woche verbrachten unsere 5er im Klassenverband einen Vormittag in der Gruga Essen. Um 08.00 Uhr ging es ab dem Castroper Hauptbahnhof erst einmal mit der Bahn nach Essen. Dort angekommen wurden die Klassen von den Betreuern der Schule Natur empfangen, denn der Tag stand unter dem Motto „Wissen und Bewegung“ und versprach Spaß beim Lösen kniffliger Aufgaben.

Als Erstes ging es um das Thema Vertrauen. In Zweierteams wurden jeweils einem Teammitglied die Augen verbunden. Der/die PartnerIn hatte dann die Aufgabe den „blinden“ Partner eine Strecke lang zu führen. Zum Glück haben alle Teams den Weg über Stock und Stein, sogar über einen Steg am See, wunderbar gemeistert. In einer weiteren Vertrauensaufgabe wurde jeweils ein Teammitglied von einigen KlassenkameradInnen durch ein Netz gehoben und an der anderen Seite angenommen. 

Neben diesen Übungen gab es noch zwei Aufgaben, welche durch Kooperation mit Blick auf ein gemeinsames Ziel zu lösen waren. Mit Hölzern bauten die Teams ein Minitipi und in einer weiteren Aufgabe bauten die Teams mit Hilfe eines an Schnüren befestigten Krans einen Holzturm – eine wackelige und gar nicht so einfache Aufgabe.

Im Vorraum des Tropenhauses ging es dann um das Erkennen von Tierstimmen heimischer Wildtiere und am Ende des Tages wurde noch über den Rotfuchs und den Feldhasen gesprochen. Die SchülerInnen der 5b hatten jede Menge interessante Fragen rund um diese Wildtiere. Als krönenden Abschluss durften die Kinder sogar den präparierten Fuchs und Feldhasen vorsichtig streicheln. 

 

Rike Kuhlmann

Exkursion des Physik Grundkurs der Q2 zum Planetarium in Bochum

Exkursion des Physik Grundkurs der Q2 zum Planetarium in Bochum

Weit entfernte Galaxien, die Entdeckung der Planeten und ihrer Monde, Gravitationswellen und die Technik, mit der die Menschen das Universum entdecken, das alles begegnet einem im Physikunterricht normalerweise nur in Formeln und Zahlen. Am letzten Samstag, den 09.03., hatten die Schüler des Physik Grundkurses der Q2, einige weitere interessierte Mitschüler und Frau Kwiatek die Möglichkeit die Weiten des Universums mal etwas anschaulicher zu erkunden, nämlich im Planetarium in Bochum.
Im Bochumer Planetarium wird mittels eines Planetariumsprojektors der Nachthimmel an die Kuppel geworfen, unter der die Zuschauer zurückgelehnt sitzen können. So lassen sich fremde Galaxien, aber auch der eigene Mond per Computersimulation aus der Nähe bestaunen und das ist dann eben doch was ganz anderes als der normale Physikunterricht. In der Vorstellung reisten die Zuschauer zuerst durch unser Sonnensystem, dann zu den nächsten Sternen und Planeten durch die Milchstraße bis über ihre Grenzen hinaus zu schwarzen Löchern und weit entfernten Galaxien.

Lea Leidig

Es war atemberaubend. Wenn man die eigene Welt von so weit oben sieht, fühlt man sich selbst ganz klein.

Lara Altmann

5b besucht das Alfried – Krupp – Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum

5b besucht das Alfried – Krupp – Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum

Am 06.02.2019 sind wir (die Klasse 5b) erst mit dem Zug und dann mit der U-Bahn gefahren, um zur Ruhruniversität Bochum zu gelangen. Als wir angekommen sind, haben wir viele sehr große Gebäude gesehen und erst mal das Alfried – Krupp – Schülerlabor gesucht. Nachdem wir unsere Sachen eingeschlossen hatten, sind wir in einen Nebenraum gegangen. Der Raum sah aus wie ein Klassenzimmer, wo auf jedem Tisch ein Experiment stand. Jeder konnte alle Experimente ausprobieren, die alle mit Mathematik zu tun hatten. Man musste zum Beispiel eine Brücke bauen, was wir gut geschafft haben.  Viele Experimente hatten mit Geometrie und Winkel zu tun. Und wir mussten viele Experimente mit Logik lösen und unser Betreuer Michael hat uns ein paar Tipps gegeben. Am Ende haben wir einige Experimente zusammen besprochen. Am Ende haben wir eine Seifenblasenmaschine probiert. Es war sehr cool in einer Seifenblase zu stehen.

Gegen Mittag sind wir in die Mensa gegangen. Diese ist gefühlt 500-mal so groß wie unsere und es gab viele Gerichte. Einige haben sich einen Dönerteller oder Nudeln gekauft. Wir haben alle zusammen gegessen und nachdem alle fertig waren, sind wir wieder mit der U-Bahn zurückgefahren. In der Schule haben wir dann besprochen, was wir gemacht haben.

 

Romy, Rosaria, Schukri, Luca, Svenja, Louis, Joel, Daris

“Ich fand es interessant, dass es einen Verschlüsselungszylinder gab. Es war sehr spannend Wörter zu schreiben und dem Nachbarn zu übertragen.”

Daris

“Gelernt haben wir, dass Mathe vielseitig ist”

Louis

Der Neandertaler in uns!

Der Neandertaler in uns!

Am 16.01.2019 besuchten wir, die beiden Biologie LKs des Ernst-Barlach-Gymnasiums, das Neanderthal Museum in Mettmann.

Das Museum liegt im Neandertal bei Düsseldorf ganz in der Nähe des Fundortes des „Fossil Neandertal 1“. Es behandelt die Ur- und Frühgeschichte der Menschheit mit Schwerpunkt auf dem Leben und Aussehen des Neandertalers.

Ein großer Themenkomplex der Oberstufe ist die Evolution und somit auch die Evolution des Menschen. Aus diesem Grund entschieden wir uns eine Exkursion dorthin zu machen, um weitere Eindrücke und Wissen zu sammeln und um die Evolution des Menschen greifbarer für uns zu machen. Vorab wurde die Führung „Projekt Menschwerdung“ gebucht, welche extra für Abiturienten zusammengestellt worden ist.

Wir reisten mit Autos an und trafen uns am Museum, in welchem wir sofort begrüßt wurden. Als nächstes wurden wir mit Kopfhörern ausgestattet, wodurch wir die in ein Mikrofon redende Leiterin, hören konnten. Dadurch war das Museum trotz einiger anwesenden Schulklassen angenehm leise.

Obwohl wir das Thema schon im Unterricht behandelt haben, haben wir noch einiges gelernt. Anfangs wurden uns anhand eines Modells die aufeinanderfolgenden Prozesse, die ein Knochen durchläuft bevor er als Fossil gefunden werden kann, erläutert. Daraufhin haben wir mit Hilfe von ausgestellten Gebissen gelernt, welche Nahrung der homo neanderthalensis zu sich nahm und welche Auswirkungen die jeweilige Nahrung auf das Gebiss und insbesondere auf die Gehirnentwicklung hatte. Durch die Entdeckung des Feuers und durch die fortschreitende Entwicklung der Werkzeuge war es möglich tierische Nahrung zu sich zunehmen. Das Protein im Fleisch förderte das Gehirnwachstum und die Umstrukturierung des Gehirns, so dass die Hominiden immer mehr Fähigkeiten entwickelten.

Eine Abbildung an einer Wand war für uns ganz neu. Nicht wie in den Biologiebüchern beschrieben, handelt es sich bei der Menschwerdung um einen Stammbaum mit einzelnen Ästen, sondern vielmehr um einen Stammfluss. So wie bei einem Fluss gibt es einen Ursprung bzw. eine Quelle. Aus dieser entspringt der Fluss und teilt sich in viele Äste und Verzweigungen, welche wieder miteinander verschmelzen können, irgendwo enden oder sich weiter schlängeln. So wird dargestellt, dass die Hominidenentwicklung nicht gradlinig erfolgte, sondern es durchaus Vermischungen zwischen den einzelnen Hominidenformen gab. Wissenschaftlich gesehen hat dieses Modell aufgrund neuer Erkenntnisse also das alte Modell vom einfachen Stammbaum abgelöst. Eine Erkenntnis, die hoffentlich auch bald in den Schulbüchern der Biologie übernommen wird.

Wir hatten einen erlebnis- und lehrreichen Tag und können sagen, dass es immer wieder etwas Neues zu lernen gibt, denn die Evolution des Menschen ist lange nicht zu Ende erforscht.

Silvana Kancev und Laura Chansiraphet, Q2 Biologie LK

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