Das Leben der Römer hautnah

Das Leben der Römer hautnah

Am 17.09.2021 machten sich die Lateinkurse von Frau Puls und Herrn Bentzen auf den Weg zum Römermuseum nach Haltern.

Vor 2000 Jahren befand sich dort einer der bedeutendsten römischen Militärkomplexe, von wo aus die Eroberung des rechtsrheinischen Germaniens geplant und durchgeführt wurde. Hier war einst eines der berühmtesten Regimente stationiert: die 9. Legion, die 9 n. Chr. in der Varusschlacht aufgerieben wurde. Allein im Stammlager dieses Komplexes lebten bis zu 5.000 römische Soldaten. Der Name des Lagers ist “Aliso”.

Wir lernten bei der Exkursion das Alltagsleben der Römer kennen und bekamen viele Eindrücke aus der damaligen Zeit. Außerdem haben wir dabei sehr viel gelernt, beispielsweise, dass das Marschgepäck eines Legionärs 18,5 kg betrug und es ziemlich laut gewesen sein musste, wenn sich eine ganze Legion aufmachte, um zu reisen.

Die Römer hatten auch ein Netz mit 3 kg Weizenkörner Vorrat bei sich, damit sie sich mit einer Steinmühle Mehl mahlen konnten. Auch wir hatten das Glück, dass wir unser eigenes Mehl mahlen konnten.

Danach sind wir in einen anderen Raum gegangen, worin sich ein Heimkino befand. Dort haben wir uns einen Film angeschaut und man konnte schon einige Dinge erkennen, die wir vorher besprochen hatten. Wir sollten auch darauf achten, welche Waffen die Römer damals bei sich trugen und wofür man sie benutzt hat.

 

In der Museumsausstellung entdeckten wir dann Funde aus der Römerzeit, die die Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionen deutlich machte und wir konnten auch einige Sachen selbst ausprobieren. Zum Beispiel konnte man einen nachgebauten Schild, welcher 10 kg wiegt, tragen oder einen Helm aufsetzen. Das Highlight war allerdings, dass wir uns in ein Zelt reinlegen konnten, so wie es die Römer auch getan haben. Es war sehr eng und unvorstellbar, dass sie so schlafen konnten, aber es war eine sehr coole Erfahrung.

 

Als die Tour zu Ende war, gingen wir hinter das Museum, damit wir sehen konnten, wie gut das Außengelände gegen Feinde geschützt war. Alles in allem war es ein sehr lehrreicher Ausflug, der deutlich gemacht hat, wie die Römer früher gelebt haben. Außerdem hat es sehr viel Spaß gemacht, dass wir auch selbst Dinge ausprobieren konnten.

 

Kiana Burghardt, 8c

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Gemeinsam sind wir stark – Teamtag der 6b

Gemeinsam sind wir stark – Teamtag der 6b

Teamgeist, Spannung und Spiel war das Motto der 6b am letzten Freitag. Die Klasse fuhr früh morgens mit dem Bus zum Hof Emscher-Auen an der Stadtgrenze Castrop-Rauxel/Dortmund. Dort wartete schon das dreiköpfige Team von Emscher.Aktiv.Erleben.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Teamleiter Marcel, Benedikt und Fabienne bekamen die Schülerinnen und Schüler der 6b Trikots und die Spiele konnten beginnen. Bei guter Musik traten die Teams im sportlich geprägten, fairen und spielerischen Wettkampf gegeneinander an und hatten sichtlich Spaß dabei. Zwischendurch wurden die Teams gewechselt, so dass die Gruppe gut durchmischt wurde.

Zur Mittagspause hin hatten viele Schülerinnen und Schüler der Klasse bereits so viel Spaß an der Bewegung gefunden, dass auch diese nicht im Sitzen verbracht wurde. Der große Platz des Hofes Emscher-Auen wurde kurzerhand zur Tanzfläche umgewandelt und die Pause zu Macarena von Los Del Rio, The Ketchup Song vonLas Ketchup und vielen Klassikern mehr tanzend verbracht. Auch hier stand der Spaß an der Bewegung an erster Stelle.

 

Nach einem weiteren spannenden und vor allem koordinatorisch herausfordernden Teamspiel, bei welchem auch unsere Schulsozialarbeiterin Fr. Schröder sichtlich Spaß hatte, gab es noch ein Stationenlernen mit vielen kleinen Versuchen, was für die MINT-Klasse natürlich ebenfalls genau das Richtige war.

Gut gelaunt und ausgepowert trat die 6b dann mittags den Rückweg in Richtung Schule an und verabschiedete sich bei Marcel, Benedikt und Fabienne dankend ins wohlverdiente Wochenende.

 

Rike Kuhlmann

 

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5er und 11er besuchen Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg Essen

5er und 11er besuchen Lehr-Lern-Labor der Universität Duisburg Essen

In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien haben die 5er MINT Klasse und der Biologie LK der Jahrgangsstufe 11 die Universität Duisburg – Essen besucht und dabei ein wenig Uni-Luft geschnuppert. Da das EBG seit dem letzten Schuljahr eine Kooperation mit dem vom Lehrstuhl Didaktik der Biologie organisierten Lehr-Lern-Labor eingegangen ist, können in jedem Schulhalbjahr zum Unterricht passende Exkursionen gebucht werden.

Die Kids der 5er MINT Klasse haben sich besonders auf den Besuch der Universität gefreut, denn angekündigt war forschendes Lernen in einem echten Universitätslabor. Unter der fachkundigen Anleitung von StudentInnen der Biologie haben die SchülerInnen verschiedene Versuch zum Verhalten von Tieren im Winter durchgeführt und dabei großes Lob der Mitarbeiter des Lehr-Lern-Labors erhalten. Wissenschaftlich untersucht wurden mit Hilfe von Modellexperimenten die Ohrenlänge verschiedener Hasenarten, das Winter- und Sommerfell eines Fuchses und das Verhalten von Pinguinen in Kolonien. Um 14 Uhr war der lehrreiche und spannende Unterrichtsgang dann leider schon vorbei und die 5er machten sich um einige Erfahrungen reicher zurück auf den Weg nach Castrop – Rauxel.

Nicht weniger spannend war der Besuch des 11er Biologie LKs im Lehr-Lern-Labor. Er untersuchte mit Hilfe einer PCR und Gelelektrophorese, ob in zwei verschiedenen Schokoladenpralinen Nüsse enthalten waren. Aus dem Unterricht kannten die SchülerInnen beide Verfahren aus theoretischer Sicht und konnten sie nun einmal praktisch anwenden.

Mit Hilfe von gut durchdachten Apps auf zur Verfügung gestellten Tablets und der Unterstützung der Mitarbeiter wurden die SchülerInnen durch den Tag geführt. Wie in der richtigen Forschung auch mussten die LKler beim pipettieren und Vorbereiten der Gelelektrophorese sehr genau arbeiten, um später brauchbare Ergebnisse zu erhalten. Daher wurde auch vor der eigentlichen Untersuchung erst einmal das Pipettieren im Bereich von µl geübt und anschließend die Gelelektrophoresekammer vorbereitet. Nach dem Mittagessen in der Unimensa wurden die einzelnen Proben angesetzt und das Ergebnis anschließend ausgewertet. Spannend war zu sehen, dass die im Unterricht theoretisch erarbeiteten Methoden unter fachkundiger Anleitung relativ einfach nachzuvollziehen sind. Die LKler konnten so einen ersten Eindruck vom Forschen als auch Studieren an einer Universität erlangen.

 

Rike Kuhlmann

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Exkursion zum Römermuseum nach Haltern

Exkursion zum Römermuseum nach Haltern

Am 10. Oktober 2019 machten sich knapp 40 Lateinschüler der Jahrgangsstufe 7 auf den Weg zum Römermuseum nach Halten am See. Dort befand sich vor 2000 Jahren einer der wichtigsten Militärkomplexe der Römer, von wo aus die Eroberung des rechtsrheinischen Germaniens geplant und betrieben wurde. Hier war eine der berühmtesten Legionen stationiert: die 19. Legion, die im Jahre      9 n. Chr. in der Varusschlacht untergegangen ist. Allein im Hauptlager dieses Komplexes lebten bis zu 5.000 römische Soldaten. Der Name des Lagers war „Aliso“.

Die Schülerinnen und Schüler lernten bei einer Führung das Alltagsleben römischer Legionäre in Germanien kennen.

Wer hätte gedacht, dass allein das Marschgepäck eines Legionärs 18,5kg betrug? Darin  befand sich an einem Holzgestell eine Schöpfkelle, eine Trinkflasche, eine Ledertasche für persönliche Sachen wie Löffel und Gabel, ein Läusekamm, ein Rasiermesser, ein Feuerstein mit Schlageisen und Zunder, ein großer roter Mantel aus Schafswolle, der gegen Regen und Kälte schützte sowie eine Wachstafel, Spielsteine, Würfel, Glücksbringer.   

Außerdem befand sich dort ein Netz mit etwa drei Kilogramm Weizenkörnern. Die Mühle der Legionäre trug damals ein Maultier, ebenso Zelt und Palisadenpfähle, die zur Verteidigung dienten. Wir konnten im Museum erleben wie die römischen Soldaten Mehl in einer Steinmühle mahlen.

In der Museumsausstellung entdeckten wir dann Funde aus der Römerzeit, die die Ausrüstung, Unterbringung und Versorgung der Legionen deutlich machten. Besonders interessant war dabei die Bewaffnung. Anhand von Fundstücken konnte man Speere, Schwerter, Helm und Schutzschild rekonstruieren. Der Schild allein wog 10kg, das ist ganz schön schwer, wenn man versucht, ihn wie der Soldat mit einer Hand zu halten.

Im Außengelände sahen wir noch, wie gut das Lager gegen Feinde geschützt war. Es war ein toller Ausflug – und das Wissen, dass die Römer, deren Lebensweise wir hier genauer kennengelernt haben, lateinisch gesprochen haben, macht die Sprache und die römische Welt im 1. Jahrhundert n. Chr. noch viel spannender.

Bettina Schürholz

Unsere 5er stärken ihre Teamfähigkeit

Unsere 5er stärken ihre Teamfähigkeit

In der letzten Woche verbrachten unsere 5er im Klassenverband einen Vormittag in der Gruga Essen. Um 08.00 Uhr ging es ab dem Castroper Hauptbahnhof erst einmal mit der Bahn nach Essen. Dort angekommen wurden die Klassen von den Betreuern der Schule Natur empfangen, denn der Tag stand unter dem Motto „Wissen und Bewegung“ und versprach Spaß beim Lösen kniffliger Aufgaben.

Als Erstes ging es um das Thema Vertrauen. In Zweierteams wurden jeweils einem Teammitglied die Augen verbunden. Der/die PartnerIn hatte dann die Aufgabe den „blinden“ Partner eine Strecke lang zu führen. Zum Glück haben alle Teams den Weg über Stock und Stein, sogar über einen Steg am See, wunderbar gemeistert. In einer weiteren Vertrauensaufgabe wurde jeweils ein Teammitglied von einigen KlassenkameradInnen durch ein Netz gehoben und an der anderen Seite angenommen. 

Neben diesen Übungen gab es noch zwei Aufgaben, welche durch Kooperation mit Blick auf ein gemeinsames Ziel zu lösen waren. Mit Hölzern bauten die Teams ein Minitipi und in einer weiteren Aufgabe bauten die Teams mit Hilfe eines an Schnüren befestigten Krans einen Holzturm – eine wackelige und gar nicht so einfache Aufgabe.

Im Vorraum des Tropenhauses ging es dann um das Erkennen von Tierstimmen heimischer Wildtiere und am Ende des Tages wurde noch über den Rotfuchs und den Feldhasen gesprochen. Die SchülerInnen der 5b hatten jede Menge interessante Fragen rund um diese Wildtiere. Als krönenden Abschluss durften die Kinder sogar den präparierten Fuchs und Feldhasen vorsichtig streicheln. 

 

Rike Kuhlmann

Exkursion des Physik Grundkurs der Q2 zum Planetarium in Bochum

Exkursion des Physik Grundkurs der Q2 zum Planetarium in Bochum

Weit entfernte Galaxien, die Entdeckung der Planeten und ihrer Monde, Gravitationswellen und die Technik, mit der die Menschen das Universum entdecken, das alles begegnet einem im Physikunterricht normalerweise nur in Formeln und Zahlen. Am letzten Samstag, den 09.03., hatten die Schüler des Physik Grundkurses der Q2, einige weitere interessierte Mitschüler und Frau Kwiatek die Möglichkeit die Weiten des Universums mal etwas anschaulicher zu erkunden, nämlich im Planetarium in Bochum.
Im Bochumer Planetarium wird mittels eines Planetariumsprojektors der Nachthimmel an die Kuppel geworfen, unter der die Zuschauer zurückgelehnt sitzen können. So lassen sich fremde Galaxien, aber auch der eigene Mond per Computersimulation aus der Nähe bestaunen und das ist dann eben doch was ganz anderes als der normale Physikunterricht. In der Vorstellung reisten die Zuschauer zuerst durch unser Sonnensystem, dann zu den nächsten Sternen und Planeten durch die Milchstraße bis über ihre Grenzen hinaus zu schwarzen Löchern und weit entfernten Galaxien.

Lea Leidig

Es war atemberaubend. Wenn man die eigene Welt von so weit oben sieht, fühlt man sich selbst ganz klein.

Lara Altmann

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