Cybermobbing – Nicht bei uns!

Cybermobbing – Nicht bei uns!

Wieder einmal haben sich die 5er und 7er intensiv während des Cybermobbing – Präventionsprojektes mit unterschiedlichsten Aspekten zum Thema beschäftigt. In den fünften Klassen wurde vor allem Aufklärungsarbeit geleistet – Was ist eigentlich Cybermobbing und wie wirkt es sich aus?

Die 5er lernten sich in die Rolle des Opfers aber auch des Täters hineinzuversetzen und haben mit kleinen Rollenspielen Möglichkeiten der Hilfe erarbeitet. Unterstützt wurden sie durch die Medienscouts des EBG, welche eines der fünf Module vorab im Neigungskurs erarbeitet und dann mit den Kindern durchgeführt haben.

Weiterhin beschäftigten sich die 5er mit Chancen und Risiken von sozialen Netzwerken, lernten warum es wichtig ist, die Einstellungen zur Privatsphäre zu überprüfen und wie sie ein sicheres Passwort erstellen können. Auch der rechtliche Hintergrund wurde altersgerecht beleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichten verschiedene Gesetze in Form von Warnschildern und lernten so, welche Gesetze sie beim Nutzen sozialer Netzwerke beachten müssen.

Während des Aufbauprojektes der Jahrgangstufe 7 wurde vorhandenes Wissen reaktiviert und erweitert. Die Klassen einigten sich auf allgemeingültige Regeln, welche sie im virtuellen Leben beachten wollen – jede Klasse erstellte zum Abschluss des Projektes einen Medien – Knigge.

 

 (Rike Kuhlmann)

EBG-Schüler kochen mit Obdachlosen – ein Projekt, das(s) (die) Schule macht

EBG-Schüler kochen mit Obdachlosen – ein Projekt, das(s) (die) Schule macht

Im Dezember verteilte der Religionskurs Decken an Bedürftige. Jetzt kam es zu einer weiteren Begegnung mit Obdachlosen.

Als die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Ernst-Barlach-Gymnasiums kurz vor Weihnachten Decken an Obdachlose in der Castroper Altstadt verteilt hatten (die RN berichteten darüber), waren sie sich sicher, dass sie ihre theoretische Beschäftigung mit dem Thema ‘Obdachlosigkeit’ im evangelischen Religionsunterricht weiterhin durch praktische Projekte erweitern wollten.

Es dauerte nicht lange, bis sich die nächste Gelegenheit dazu bot: am Donnerstag besuchte der Kurs mit seiner Lehrerin Angelika Nolting die Städtische Unterkunft an der Marienburger Straße, wo sie zusammen mit den Obdachlosen kochten und zu Mittag aßen.

Initiiert wurde das Treffen von Susanne Köhler, der kommissarischen Bereichsleiterin ‘Migration und Obdachlosenhilfe’ der Stadt, die von der “Deckenaktion” der EBG-Schüler in unserer Zeitung gelesen hatte. “Ich halte es für eine gute Idee, die Jugendlichen mit der Situation von Obdachlosen in Castrop-Rauxel in unserer Unterkunft vertraut zu machen. Schließlich haben wir es in unserer Stadt nicht mit den zahlreichen ‘klassischen’ Obdachlosen zu tun, wie man sie in den Fußgängerzonen von Großstädten antrifft”, erklärt Susanne Köhler. “In Not geratene Menschen, die kein zuhause haben, finden bei uns jederzeit eine Unterkunft.”

Bevor die Jugendlichen in Kontakt mit den Obdachlosen kamen, führte sie Sefer Osmani vom Bereich Migration und Obdachlosenhilfe durch die Räumlichkeiten der Städtischen Unterkunft. “Gegenwärtig sind ungefähr 50 Personen bei uns untergebracht, Familien und Einzelpersonen. Einige bleiben nur für einige Tage hier, andere aber auch mehrere Wochen”, berichtete er den Schülern, die sich vom Schicksal einer rumänischen Familie sehr beeindruckt zeigten. Die Eltern und ihre vier Kinder mussten ihre Wohnung verlassen, da sie nicht mehr bewohnbar war. Dazu Sefer Osmani: “Es gab keinen Strom und kein Wasser mehr, so stand die Familie von heute auf morgen auf der Straße.”

Nach der Führung durch die Unterkunft ging es dann für die EBG-Schüler an die Arbeit: die Vorbereitung des Mittagessens wartete auf sie. Beim Kartoffelschälen und  bei der Vorbereitung des Grillplatzes wurden erste Kontakte mit den Bewohnern der Unterkunft geknüpft.  Torben (14) assistierte dabei Issa aus Marokko am Grill. “Ich war überrascht, wie offen Issa mir gegenüber war. Die Kommunikation funktionierte auf jeden Fall!” Auch Melina (13) und Jelena (14) waren überrascht, wie problemlos die Verständigung verlief: “Die meisten Bewohner waren sprachlich gut zu verstehen und hatten auch Interessantes zu erzählen.”

Nach Aussage von Susanne Köhler wird Integration in der Städtischen Unterkunft ganz großgeschrieben: “Das geht am besten über den Sport. Einige unserer Bewohner haben schon Anschluss an heimische Sportvereine gefunden. Mohammed aus Guinea verstärkt die erste Mannschaft von Arminia Ickern.”

Kein Wunder, dass sich zwischendurch spontan sportliche Aktivitäten entwickelten. Beim Tischtennis, Fußball und Kicker kamen sich die Jugendlichen und die Heimbewohner näher. Nach anfänglicher Zurückhaltung kam es sogar zum Tischtennisduell zwischen der “EBG-Mannschaft” von Maxin (13) und Lil-Yana (14) gegen Issa und Mohammed. Das Ergebnis war unwichtig, das gemeinsame Erlebnis war entscheidend!

Lehrerin Angelika Nolting zeigt sich ebenfalls sehr angetan von den Begegnungen ihrer Schülerinnen und Schüler in der Städtischen Unterkunft: “Es ist sehr wichtig, das soziale Engagement der Jugendlichen nachhaltig zu beeinflussen und das Lernen in der Schule mit praktischen Erfahrungen anzureichern. Mit beiden Aktionen ist uns das sehr gut gelungen.” Angelika Nolting und Susanne Köhler waren sich einig, dass solche Kontakte und Aktionen fortgeführt werden sollten.

(Dieter Düwel)

Link zu den Ruhrnachrichten:

https://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/castrop-rauxel

Erster Laien – Reanimationskurs am EBG

Erster Laien – Reanimationskurs am EBG

Notfälle können immer eintreten. Zu jeder Zeit und bei jedem. Sollte es zu einer Notsituation kommen, ist es wichtig zu wissen, was man tun muss. Dieser Gedanke kam auch Frau Rudolf und ihren Schulsanitätern. Aus diesem Grund fand im Februar 2019 in der EBG – Turnhalle der erste schulinterne Laien-Reanimationskurs statt. Das EBG ist damit eine der 100 Pilotschulen in ganz NRW, die dies als ein verpflichtendes Projekt durchführen.

An einem Dienstag wurden die 8. Klassen im Doppelstundentakt von den Schulsanitätern in die Turnhalle gebeten. Zuerst wurde ein wenig Theorie behandelt, wofür Frau Rudolf Plakate vorbereitet hatte. Unter anderem wurde berichtet, dass das Laien – Reanimationsprojekt in Dänemark bereits seit 2005 verpflichtend durchgeführt wird und die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass sich in der BRD weit weniger Personen zutrauen würden im Ernstfall einzugreifen als in Dänemark.

 

In Vierergruppen begaben sich die 8er danach an eine Station, welche jeweils mit einer Reanimationspuppe ausgestattet war. Daraufhin erklärten die Schulsanitäter an diesen Puppen den genauen Ablauf einer Reanimation und führten die Wiederbelebung einmal korrekt vor, bevor dann die Achtklässler an der Reihe waren. Zur Hilfe liefen nebenbei als Taktgeber die Lieder „Stayin´Alive“ von den Bee Gees und „Atemlos“ von Helene Fischer. Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Fortbildung ernst und machten während des ganzen Projekts sehr gut mit.

Nach der erfolgreichen Wiederbelebung der Puppen wurden die Jugendlichen auch an die stabile Seitenlage herangeführt, welche ebenfalls zunächst von den Schulsanitätern präsentiert wurde. Auch die stabile Seitenlage wurde schnell begriffen, sodass jede Klasse zufrieden entlassen werden konnte. Zukünftig wird das Laien – Reanimationsprojekt jährlich mit den Achtklässlern durchgeführt werden.

(Jasmin Stasker, Schulsanitäterin EBG)

Helau am EBG – tolle Kostüme und gute Stimmung auf der EBG – Karnevalsparty

Helau am EBG – tolle Kostüme und gute Stimmung auf der EBG – Karnevalsparty

Für den 01.03.2019 hatte sich der diesjährige Abiturjahrgang wieder eine tolle Veranstaltung für die 5er, 6er und 7er ausgedacht – eine Karnevalsparty mit Musik, Buffet, Spielen und mehr.

Ca. 80 originell verkleidete Schülerinnen und Schüler feierten in der gut geschmückten Aula mit viel guter Musik und leckerem Essen. Neben Würstchen und Waffeln gab es natürlich eine Menge Bonbons und Knabbereien. Im Selbstlernzentrum konnten sich die Partygäste schminken lassen und die ein oder andere Runde Werwolf spielen. Auch die altbekannte Flirtbörse wurde wieder ausgiebig genutzt und eine eigens eingerichtete Selfie-Ecke sorgte für viel Spaß unter den Partygästen.

Das Team um Organisatorin Hannah Kinzel spielte den ganzen Abend über gute Musik, so dass ordentliches Partyfeeling aufkam. Neu waren die Gruppenspiele. Stopptanzen und vor allem „Eine Reise nach Jerusalem“ waren besonders bliebt – und das nicht nur bei den Unterstufenschülerinnen und – schülern. Auch die anwesenden ZwölftklässlerInnen hatten eine Menge Spaß.

Bis 21:00 Uhr wurde getanzt und gefeiert. Am Ende der Party gab es noch die Siegerehrung des Kostümwettbewerbs, jedoch konnte sich die Jury trotz Publikumsbefragung nicht für eine einzelne Gewinnerin entscheiden. So gab es schlussendlich zwei erste Plätze. Nach Übergabe des Preises sorgten die OberstufenschülerInnen noch dafür, dass vom ganzen Trubel am nächsten Schultag nichts mehr zu sehen sein wird – bis zur nächsten Party.

(Rike Kuhlmann)

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Spannendes SV- Sportfest für die 5er und 6er

Spannendes SV- Sportfest für die 5er und 6er

Am vergangenen Dienstag fand das alljährliche SV-Sportfest der 5ten und 6ten Klassen statt, an welchem wie jedes Jahr wieder ehrgeizige Schülerinnen und Schüler um den Sieg gekämpft und gespielt haben. Wie immer mit starkem Rückenwind ihrer begleitenden Klassenlehrerinnen und -lehrer bestritten die Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Disziplinen wie Parcour, Tischtennis, Staffellauf und eine abgewandelte Form von Tic Tac Toe.

Dieses Jahr gab es eine ganz neue und geniale Premiere für die Kinder, denn die zwei Klassen gewannen und bekamen einen Ausflug in die Trampolin-Halle für die gesamte Klasse geschenkt. Doch all dies hätte nicht ohne den Einsatz der Sporthelfer, welche die Spiele und den Aufbau geleitet und gemacht haben, sowie der Organisation und Vorbereitung der zahlreichen SV-Schülerinnen und -Schüler und Lehrer stattfinden können.

 

Simon Ohly, SV

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