Kinderkulturkarawane am EBG

Kinderkulturkarawane am EBG

Wie auch im vergangenen Jahr wird im Rahmen der Kinderkulturkarawane Castrop-Rauxel am Mittwoch, den 19.09.2018, die südafrikanische Theater – und Musikgruppe M.U.K.A. zwei Workshops in der Jahrgangsstufe 9 am EBG leiten ( mit Frau Rull, 9e und 9b).

Zur Abschlussveranstaltung/Aufführung am Freitag, den 21.9. um 17.30 Uhr am WBG sind alle herzlich eingeladen!

weitere Informationen unter:

https://kinderkulturkarawane.de/wp/category/gruppe/m-u-k-a-project/

https://kinderkulturkarawane.de/wp/tourplan-2018-m-u-k-a-project/#more-1668

(Stephanie Knaup)

Einschulung am EBG bei Sonnenschein

Einschulung am EBG bei Sonnenschein

Am Mittwoch, den 29.08, wurden am Ernst-Barlach-Gymnasium insgesamt 102 Schülerinnen und Schüler feierlich in die vier Klassen 5a bis 5d eingeschult.

Vorher fand bereits ab 9.30 Uhr der Einschulungsgottesdienst unter dem Motto „Ich bin mehr … Wachsen unter Gottes Segen“ statt. Die Kinder der Klasse 6b haben den Gottesdienst mit großer Begeisterung und Freude im vergangenen Halbjahr zusammen mit Frau Nolting, ihrer Religionslehrerin, vorbereitet. In der Planungsphase haben sie überlegt, wie ihr Start am EBG war. Bei diesen Gesprächen sind sie darauf gekommen, dass sie als Viertklässler ja schon eine ganze Menge gelernt haben und darauf gut aufbauen konnten. Der Vergleich zu einem Samenkorn und der daraus wachsenden Pflanze lag da ganz nah.

Nachdem die Eltern und Kinder ihren Weg von der Kirche in die Schulaula gefunden hatten, begrüßte die Klasse 6a die neuen Fünftklässler um 10.45 Uhr zusammen mit Herrn Haller musikalisch. Darauf folgten die Grußworte durch die Schulleitung, die Elternpflegschaftsvorsitzende Frau Barg sowie durch Schüler aus der Jahrgangsstufe 6.

Im Hinblick auf die Einschulung sind zwei Neuerungen zu nennen: Die neuen Fünftklässler starten mit diesem Jahrgang wieder in G9 und werden deshalb nach 13 Jahren ihr Abitur ablegen. Weiterhin sind erstmalig zwei Profilklassen dabei – die 5a ist eine englisch-bilinguale Klasse und die 5b hat einen  naturwissenschaftlichen Schwerpunkt als MINT-Klasse.

Jedes Kind wurde einzeln durch den Schulleiter Herrn Dr. Mayer mit einer Sonnenblume begrüßt und konnte darauf mit seinen neuen Klassenkameraden, begleitet durch die Klassenlehrerinnen und -lehrer, in die Klassenräume gehen. Nach Informationen durch den Erprobungsstufenkoordinator Herr Reetz zur Einführungswoche, hatten die Eltern noch Gelegenheit, sich im Rahmen des durch die Schulpflegschaft und McBarlach organisierten Bistros bei Kaffee, Kuchen und Brötchen auszutauschen und einer weiteren musikalischen Darbietung zu lauschen, bevor dann bei Sonnenschein der 1. Schultag auch schon beendet war.

Herzlich bedanken für die gelungene Umsetzung möchten sich abschließend die Schulleitung und auch die Schulpflegschaft bei allen beteiligten Helfern und dabei insbesondere bei den mitwirkenden Schülerinnen und Schülern, den helfenden Eltern von McBarlach und dem Förderverein, bei der Elternpflegschaftsvorsitzenden Frau Barg, bei Frau Nolting und Herrn Haller sowie bei der Hausmeisterin Frau Ortelt.      

(B. Reetz, Erprobungsstufenkoordinator)

Eine erlebnisreiche 5er Klassenfahrt nach Hinsbeck

Eine erlebnisreiche 5er Klassenfahrt nach Hinsbeck

Zwei Busse voll Fünftklässlern starteten am 9. Juli 2018 in Richtung Hinsbeck am Niederrhein. Schon im Bus war die Aufregung groß und endlich angekommen im Feriendorf des Landesportbundes wurden unter viel Geschnatter zunächst die Häuser bezogen und die Umgebung erkundet. Es gab einen Spielplatz, Tischtennisplatten, Basketballkörbe, Klettermöglichkeiten und viele ausleihbare Spiele. Ein Hit war natürlich der Süßigkeitenautomat, welcher blaues Zuckerwasser mit Geschmack in einer Art „Deorollerbehältnis“ enthielt. Im Laufe der drei Tage sah man überall Schülerinnen und Schüler mit blauen Zungen und Zähnen fleißig an den „Deorollern“ lecken. Ob das wirklich schmeckt? Den gesundheitlichen Aspekt lassen wir mal außen vor.

Der erste Tag verlief bereits erlebnisreich – neben der obligatorischen Hallenzeit, in welcher in der Sporthalle nach Lust und Laune gespielt werden konnte, haben sich die Klassen 5a und 5b im Geocaching versucht. Gefunden werden mussten bestimmte Kontrollpunkte im Wald sowie eine versteckte Kiste, in welcher sich ein Logbuch befand. Die erste Kleingruppe erhielt zudem eine Urkunde. Am Abend wurde zusammen gegessen, Gesellschaftsspiele gespielt und die Klasse 5c unternahm noch eine gruselige Nachtwanderung.

„Ich fand die Stadtrallye am besten. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und sind dann durch die Stadt gegangen. An verschiedenen Stationen mussteten wir zu unterschiedlichen Fragen Informationen aufschreiben.“ (Jakob, 5a)

Am Dienstag haben alle Fünftklässler nach einem gemeinsamen Frühstück eine Stadtrallye gemacht. Hinsbeck wurde in Teams erkundet und verschiedenste Aufgaben gelöst. Schwierig wurde es, als die Leerungszeiten eines bestimmten Briefkastens abgelesen werden mussten – sie standen einfach nicht am Kasten. Aber gewitzt wie unsere 5er nun mal sind, wurde der zufällig eintreffende Postbeamte von einer Schar Kinder umzingelt und ausgefragt, bis auch jede/r die richtige Antwort notiert hatte. Ob der Postbeamte an diesem Tag pünktlich seine Runde beenden konnte bleibt fraglich!

Die Klasse 5b unternahm am Nachmittag noch eine Wanderung zum nahe gelegenen Schloss und dem Aussichtsturm. Die Klasse 5a hatte das Planspiel Stratego gebucht und rannte somit spielend kreuz und quer durch im Wald. Abends wurde gemeinschaftlich gegrillt – Hr. Reetz und Hr. Haller haben sich als kompetente Grillmeister entpuppt und alle Kinder satt gemacht.  Rudelgucken durfte natürlich auch nicht fehlen –  das WM Spiel Frankreich/Belgien wurde gemeinschaftlich unter lautem Getöse zusammen geguckt – ohne Ohrstöpsel kaum auszuhalten.

Die Klassen 5a und 5b beendeten den Tag mit einer Gruselwanderung im Dunkeln durch den Wald, bei der Wölfe befürchtet, aber nicht gesichtet wurden. Müde und zufrieden fielen unsere 5er dann um 22.30 Uhr in ihre Betten.

Mittwoch wurden dann nach dem gemeinschaftlichen Frühstück die Häuser inspiziert. Pro Klasse gab es auch hier einen Sonderpreis für das sauberste Haus. Man munkelt, dass sogar ein Haus der Jungen während der drei Tage nur ohne Schuhe betreten werden durfte, damit es nicht zu dreckig wird.

Alles in allem war es eine erlebnisreiche Fahrt mit vereinzeltem Heimweh, welches jedoch in allen Fällen erfolgreich mit Ablenkung und „Heimwehpillen“ bekämpft werden konnte. Die 5er und auch ihre Lehrer haben eine Menge Spaß gehabt! Schade, dass wir nicht länger bleiben konnten.

 

(R. Kuhlmann)

„Als wir ankamen, sahen wir die Häuser, mit zehn Betten in jedem Haus. Die Kinder aus der 5a haben am ersten Tag schon etwas gemacht. Sie sind zum See gewandert und Sie haben den Aussichtsturm gesehen, als sie gewandert sind. Ich war begeistert, als ich oben auf dem Aussichtsturm drauf war. Am zweiten Tag spielten die Klassen 5a, 5b und 5c eine Stadtrallye. Die Klassen haben sehr viel Spaß gehabt. Wir hatten alle Spaß (Jaswanth, 5a)

„An der Klassenfahrt hat mir besonders gut die Nachtwanderung gefallen. Als erstes sind wir von unserer Unterkunft zu einer alten Gerichtsstätte gelaufen. Dort hat Fr. Kuhlmann uns erzählt, dass da Wölfe wären, weil wir an der holländischen Grenze waren. Allerdings sind die Wölfe nicht so, dass sie Angst vor uns haben, weil sie ursprünglich aus dem Zoo kommen. Deshalb mussten wir ganz eng beieinander sein und die Taschenlampen ausmachen. Das war natürlich nur ein Spaß. Das wurde uns aber erst hinterher gesagt. Deswegen haben die meisten das geglaubt und sich gegruselt. Ich unter anderem auch. Ich fand es cool, weil es für mich gruselig war.“ (Nike, 5a)

„Mir hat die Klassenfahrt gefallen! Am meisten mochte ich Stratego und die Stadtrallye. Ich finde es ziemlich gut, dass das ganze mit Teamwork zu tun hat bzw. sollten wir beim Stratego, während der Nachtwanderung und der Stadtrallye lernen, wie man zusammenhält, egal ob man diese Person mag oder nicht! Wir hatten eine wundervolle Klassenfahrt.“ (Emily, 5a)

„Die Fahrt nach Hinsbeck war sehr schön. Wir sind zu einem See gewandert, durch den Wald. Doch dort durften wir leider nicht ganz ins Wasser, nur mit den Füßen. Am nächsten Tag hatten wir die Stadtrallye. Dort ist mir aufgefallen, dass es viele Kunstwerke gab. Dann haben wir die zwei schönsten Sachen gemacht, wie ich fand. Wir haben Stratego im Wald gespielt. Dieses Spiel hat mir sehr gut gefallen, da wir sehr viel Spaß hatten. Dann in der Nacht kam das zweite, was ich so cool fand. Wir hatten nämlich eine gruselige Nachtwanderung gemacht. Die Lehrer haben uns veräppelt, dass es im Wald Wölfe geben würde und dass wir ganz nahe beieinander bleiben sollten, weil sie keine Gruppen angreifen.“ (Natalie, 5a)

Mördermett 18

Mördermett 18

Die Schüler*innen des Neigungskurses 8 Theater haben ein rein improvisiertes Stück aufgeführt. Sie entwickelten in Gruppen drei mörderische Szenen und fügten diese dann durch eine Rahmenhandlung zusammen. Bis zur Aufführung gab es immer noch frei veränderbare Stellen und letztlich konnte aus jeder Gruppe jeder jede Rolle, da der Text nie ganz festgelegt war, aber die Handlung und das Spiel vielfach geübt worden waren. Bis zur Aufführung war sogar das Ende frei variabel. Nach einer intensiven Entwicklungs- und Probenzeit gab die Theaterpädagogin Frau Kleine-Onnebrink vom WLT noch Verbesserungsvorschläge und -hinweise, die trotz ständiger Ausfälle im Mai noch engagiert umgesetzt wurden.

Endlich rief dann am 29.6.18  Don Corleone (Sercan Biyik) in der rappelvollen Aula zu einem Mördercontest auf, da er einen Partner oder eine Partnerin für seinen Sohn und Nachfolger (Kerem Yildiz) der Mafiadynastie suchte, der oder die die Familie ergänzen und ihre Morde übernehmen sollte.

Nach dem Auftritt Corleones aus der Saalmitte mit seinen Bodygards (Charlotte Saße und Asha Ahmed) fanden die ersten beiden Wettkampfrunden statt, in denen die Schüler*innen des Neigungskurses Theater auf der Bühne sich überzeugend im Faustkampf, im Anschleichen und im Messerkampf maßen. Die meisten wurden umgebracht und entsorgt, es blieben drei Konkurrenten, die mörderische Aufträge erhielten, um ihre Professionalität unter Beweis stellen zu können.

Eine Frau (herrlich naiv und eiskalt dargestellt von Lia Steinberg) sollte im Bus die Insassen umlegen, eine weitere (Letizia Wang wunderbar kaltblütig) erhielt den Auftrag in einer Praxis tödlichen Schrecken zu verbreiten und brachte den tollpatschigen, einhändigen Gärtner Dieter (unglaublich komisch dargestellt von Veith Dogmus) entspannt um die Ecke und eine dritte (herrlich erfolglos Millie Stern) sollte auf einer Wanderung ihr Unwesen treiben. Letztlich blieben zwei mögliche Heiratskandidatinnen übrig, die aber gemeinsam mit dem Sohn Corleones bei der Hochzeit fluchtartig die Bühne verließen, denn sie wollten sich auf keinen Fall heiraten.

Der Kurs hat eine tolle Aufführung geliefert, hat mit Schwung, Spaß und Können das Publikum in Bann gezogen und humorvoll unterhalten, weiter so!

(Ute Richter)

Neue Fünftklässler mit Musik am Kennenlernabend begrüßt

Neue Fünftklässler mit Musik am Kennenlernabend begrüßt

Die zukünftigen 5. Klassen lernten am gestrigen Abend (Do, 6.07.18) ihre Mitschüler sowie ihre neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennen. Nach der musikalischen Begrüßung durch den Chor und den Grußworten des Schulleiters Dr. Friedrich Mayer sowie der Schulpflegschaftsvorsitzenden Frau Barg, wurden die Eltern umfassend über das neue Schuljahr in der Aula durch die Erprobungsstufenkoordination informiert, während die künftigen Klassen 5 a-d mit ihren Klassenleitungen sowie den Paten ihre Klassenräume besuchten und sich genauer kennenlernten. Der Abend endete mit einem offenen informativen Austausch.
(Bastian Reetz, Erprobungsstufenkoordinator)

Hier geht es zur Galerie

Kulinarische Begegnungen – das EBG auf dem Weg zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Kulinarische Begegnungen – das EBG auf dem Weg zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Seit diesem Schuljahr existiert die “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” – AG am Ernst-Barlach-Gymnasium. Dabei geht es darum, als Schule gegen Rassismus und für Zivilcourage einzustehen.

Um offiziell “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden, haben wir am Ende des vergangenen Schuljahres eine Unterschriftenaktion durchgeführt, bei der sich alle SchülerInnen und Schüler des EBG dafür ausgesprochen haben. Zusätzlich müssen wir Schülerinnen und Schüler einen prominenten Paten gewinnen und einen Projekttag gestalten um das Zertifikat zu erhalten. Einen solchen Projekttag wird es einmal im Jahr geben, denn dadurch wird die Zertifizierung jährlich erneuert.

Zu diesem Projekttag, der am 04.07.2018 stattgefunden hat, haben wir als Patin Rana Tokmak, eine erfolgreiche rhythmische Sportgymnastin und ehemalige Schülerin des EBG, eingeladen. Sie unterstützt auch andere Projekte dieser Art, so ist sie zum Beispiel Botschafterin für das Thema “Integration im und durch Sport” im Rahmen des Projektes “Integration und Inklusion im Sport” des Landessportbundes NRW. Wir danken Rana Tokmak recht herzlich für ihre Unterstützung.

Zu Beginn der Veranstaltung hielt Rana Tokmak eine kurze Rede, in der sie für kulturelle Toleranz und Offenheit warb.

Wir, die Mitglieder der “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” – AG haben uns dazu entschieden als Projekt einen Essensbasar, der Speisen aus aller Welt, also auch aus verschiedenen Kulturen, für die gesamte Schulgemeinde anbietet zu organisieren. Jeder konnte eine Spende in Form eines landestypischen Gerichts mitbringen oder aber auch in Form einer finanziellen Spende abgeben, die im Nachgang an die Organisation “ProAsyl” gespendet wird. Nachdem das Buffet eröffnet wurde, gab es verschiedenste Angebote, so zum Beispiel ein Quiz in der Aula, an dem auch Rana Tokmak teilgenommen hat, sowie diverse sportliche Aktivitäten auf dem Schulhof.

Der Projekttag wurde vom Schulleiter, Herrn Dr. Mayer, sowie zwei Schülerinnen und einem Schüler der “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” – AG eröffnet, die das Projekt, sowie die Spendenorganisation und auch die Projektpatin Rana Tokmak kurz vorgestellt haben.

Das Projekt wurde von der Schülerschaft, den Eltern und den Lehrern sehr gut angenommen und den drei betreuenden Lehrerinnen (Frau Nolting, Frau Kordt, Frau Klinner) sowie den Schülerinnen und Schülern, die den Projekttag zusammen organisiert haben, wurden durchweg positive Rückmeldungen gegeben.

Somit haben wir jetzt alle Voraussetzungen für die Zertifizierung erfüllt und freuen uns auf die Verleihung des Zertifikats zu Beginn des nächsten Schuljahres.

Anna Liedtke & Timo Eismann, Jgst. Q1

(Ein großes Lob an unsere Schülerinnen und Schüler, die den Wunsch haben, dass unsere Schule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird. Sie haben ein Jahr lang mit Höhen und Tiefen intensiv daran gearbeitet um dieses Ziel zu erreichen.

Denn dass die Organisation und die Durchführung der Unterschriftenaktion, das Gewinnen einer Patin und die Organisation und Gestaltung des Projekttages von den Jugendlichen geleistet werden muss, gehört mit zu den Voraussetzungen für die Zertifizierung.

Das haben sie sehr gut gemacht.

(K. Klinner, J. Kordt, A. Nolting)

error: Content is protected !!