Individuelle Förderung Jgst. 7 und WPII Jgst. 8 und 9

Individuelle Förderung Jgst. 7 und WPII Jgst. 8 und 9

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

aktuelle Informationen zur individuellen Förderung in der Jahrgangsstufe 7 und dem Wahlpflichtbereich II in den Jahrgangsstufen 8 und 9 finden Sie/findet Ihr hier.

Kultur verbindet

Kultur verbindet

EBG arbeitet eine Woche in Projekten zum Thema Europas Kulturen.

„Europas Kulturen sind so unterschiedlich und interessant“ schwärmt Max aus der Jahrgangsstufe 6 – eine Erkenntnis, die viele andere Schülerinnen und Schüler des EBG ebenfalls nach der Projektwoche als Fazit mit nach Hause nehmen. Ausgehend von einem der drei Schulschwerpunkte, der Kulturellen Bildung, organisierte das EBG eine Woche altersübergreifenden Projektunterricht, welcher Kultur, Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften und Sprachen miteinander in verschiedensten Projektenangeboten in Verbindung brachte. Eine Vielzahl unterschiedlichster Angebote animierte unsere Schülerinnen und Schüler mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich mit den kulturellen Besonderheiten europäischer Länder zu beschäftigen.

So gab es eine Gruppe, die sich mit den kulinarischen Köstlichkeiten einzelner Länder in Theorie und Praxis beschäftigte, eine weitere Gruppe erstellte Reiseführer für eine Vielzahl europäischer Länder und die Geschichte der Mode wurde ebenfalls von allen Seiten beleuchtet.  Auch der Jakobsweg und die Eurovisionsfanfare, Yoga und verschiedene Feste unterschiedlicher Kulturen waren Gegenstände der Projektgruppen. „Wo kommt denn der Käse her?“ – „Na aus Holland“ – „Nee – aus Frankreich“ – „Wir essen immer Käse aus der Schweiz“. Die Schülerinnen und Schüler der Alles Käse – Gruppe stellten schnell fest, dass es ganz viele Käsesorten gibt, die je nach kulturellem Ursprung ganz unterschiedlich hergestellt werden und auch schmecken. Sie erforschten das Käseuniversum, besuchten dafür zum Beispiel einen Bioladen in Castrop – Rauxel und stellten in ihrer Projektgruppe sogar eigenen Frischkäse her.

Am Abschlusstag der Projektwoche wurden dann die Ergebnisse der einzelnen Gruppen präsentiert. Nach der Eröffnung der Ausstellung durch den Schulleiter Dr. Mayer übernahm die Musikgruppe und präsentierte einer übervollen Aula die Eurovisionsfanfare durch Musik und Tanz. Anschließend zeigte die Gruppe Wie wir übereinander lachenHumor in Europa auf die Bühne gebracht unter viel Gelächter des Publikums ihre eigens für die Projektgruppe einstudierte Darbietung. In einem darauf folgenden Museumsgang konnte die sich die EBG – Schülerschaft alle Projektergebnisse der einzelnen Gruppen anschauen. Das Flaggen – Memory und viele weitere Spiele konnten ausprobiert werden, in den Reiseführern wurde geschmökert und die Plakate und Ausstellungsprodukte aller Projektgruppen wurden bestaunt. Neben dem Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen und deren Besonderheiten konnten über das Thema Europas Kulturen hinaus Synergieeffekte zwischen dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung und dem Ziel der Schule, das Europaschulzertifikat zu erhalten, genutzt werden. 

(Ulrike Kuhlmann)

Ein Bericht der Projektgruppe Jakobsweg

Jedes Jahr machen sich hunderttausende Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens und nehmen dabei unzählige Strapazen im Kauf. Warum? Was ist so faszinierend an diesem von der Unesco deklarierten Weltkulturerbe?

Die Geschichte des Jakobsweges ist eine Geschichte vom Pilgern und Reisen ohne nationale Grenzen. Ziel dieser Arbeitsgruppe war die Bedeutung des Pilgerpfades „Camino de Santiago – Jakobsweg“ für die flüssige Kommunikation und den Austausch der europäischen Kulturen – damals und heute – zu verstehen.

Die Arbeitsgruppe hatte zwei inhaltliche Schwerpunkte: Geschichte des Jakobsweges und Kunst. Die Schülerinnen und Schüler haben intensiv recherchiert und vieles über die Entstehung des Weges in Erfahrung gebracht; dabei wurden auch die praktischen Aspekte nicht vergessen (Routen, Entfernungen, Voraussetzungen, Symbole der Pilger, Stempel, Legenden, Ausrüstung, Europa und das Mittelalter, etc.). Als Ergebnis haben die Gruppen Plakate und eine riesige Karte mit den wichtigsten Etappen fertiggestellt – z. B. die Route ab Dortmund!

Danach haben wir uns der Kunst gewidmet: romanische und gotische Merkmale, Bau der Kathedralen, Malerei und Plastische Kunst in Mittelalter, die Organisation der Handwerker und das grenzenlose Weitergeben von Techniken. Die Schülerinnen und Schüler sind kleine Experten geworden und deshalb haben sie gotische Fenster/Elemente entworfen und gebastelt. Auch ein Bild des „Bauernkalenders“ von León ist entstanden. Es war manchmal eine „frickelige“ Angelegenheit, aber die Mühe hat sich gelohnt!

Eine kleine Exkursion zum „Erin Park“ in Castrop-Rauxel wurde auch unternommen. Auch wenn es eine kurze Entfernung war, haben die Teilnehmer schnell bemerkt, wie wichtig ein vernünftiges Schuhwerk und ein Wanderstab für das Wandern sind!

¡Buen camino!

(Laura Díez Crespo)

Die Videos wurden während der Generalprobe und der Aufführung aufgenommen

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Projekt Schule und Steuern

Projekt Schule und Steuern

Projekt Schule und Steuern am EBG

Wie finanziert sich eigentlich unser Staat? Was sind Steuern?

Am 23. Januar 2018 bekam das EBG Besuch vom Finanzamt, welches innerhalb der Grundkurse Sozialwissenschaften (Q1) von Frau Geef, Frau Klinner und Herrn Unger  zum ersten Mal eine Veranstaltung zu diesen Fragen durchführte. Durch eine PowerPoint-Präsentation wurde uns systematisch das Steuersystem erklärt, wobei ein Schwerpunkt auf Themen wie Lohnsteuer, Mehrwertsteuer oder auch Steuerhinterziehung gelegt wurde. Abschließend wurde uns ein Einblick in die Arbeit im Finanzamt gewährt und eine Perspektive auf eine Karriere im Finanzwesen mit einem dualen Studium geboten.

Wie kam das Projekt bei uns Schülern an?

Der Besuch der beiden Mitarbeiter des Finanzamtes kam bei uns Schülern überwiegend positiv an. Die beiden Referenten überzeugten durch einen klaren und strukturierten PowerPoint-Vortrag. So wurden beispielsweise viele Grund- und Fachbegriffe des Steuer- und Finanzwesens erläutert, die zwar in aller Munde sind, aber von denen man nicht immer eine genaue Vorstellung hat.

So zum Beispiel das Thema Mehrwertsteuer (offiziell auch Umsatzsteuer genannt): Was ist das eigentlich genau? Und warum gibt es gleich zwei verschiedene davon? Wovon hängt ab, ob ein Produkt mit 7% oder mit 19% besteuert wird? Mancher könnte nun sicherlich denken: „Ach, wie langweilig! Wen soll das denn bloß interessieren?“ Doch Finanzwissenschaft muss nicht langweilig sein! Dies bewiesen die engagierten Finanzbeamten, indem sie diese und viele weitere unserer Fragen auf eine spannende und spielerische Art und Weise erläuterten. Aktiv wurden wir in den Vortrag miteinbezogen und ausführlich ist man auf unsere Fragen eingegangen. Gerne hätten wir noch tiefgreifendere Informationen erhalten und wären noch weiter in die Materie eingedrungen, doch dies war natürlich in dem gegebenen Zeitraum (jeweils eine Doppelstunde) nicht möglich.

Fazit: Rückblickend lässt sich sagen, dass die Beamten vom Finanzamt das Thema durch eine gut vorbereitete und leicht verständliche Präsentation – gepaart mit „spielerischen“ Elementen –  uns Schülern überaus gut vermittelt haben, weshalb wir uns sehr gut vorstellen können, dass dieses Projekt auch nachfolgenden Jahrgängen zugutekommen kann und daher weiterhin am EBG stattfinden sollte.

Vincent Nicolas und Philipp Mürmann (Q1)

Schule ohne Rassismus

Schule ohne Rassismus

Seit dem letzten Schuljahr gibt es am EBG die “Schule ohne Rassismus”-AG, in der sich Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen gegen Rassismus an unserer Schule einsetzen.

Damit unsere Schule sich auch offiziell als “Schule ohne Rassismus” betiteln darf, muss mindestens einmal pro Schuljahr ein Projekt zu diesem Thema durchgeführt werden, was unter der Schirmherrschaft eines Prominenten, im Optimalfall von jemandem, der mit der Stadt Castrop-Rauxel oder der Region in Verbindung gebracht werden kann, geschieht. Dieses große Projekt soll nun im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2017/2018 stattfinden.

Neben diesem einen großen Projekt ist es natürlich bei den Initiatoren der Initiative “Schule ohne Rassismus” sowie auch in der Schülerschaft gern gesehen, wenn innerhalb eines Schuljahres gleich mehrere Projekte durchgeführt werden könnten.

Ein solches Projekt haben die Schülerinnen und Schüler am letzten Tag der offenen Tür sowie am Weihnachtsbasar bereits begonnen und es soll nun zur Vollendung gebracht werden. Wir haben uns überlegt, dass wir mit unserem ersten Projekt zeigen möchten, wie viele Menschen an unserer Schule mit Courage gegen Rassismus einstehen. Deshalb haben wir am Tag der offenen Tür/Weihnachtsbasar die Füße von jedem Menschen fotografiert, der sich gegen Rassismus ausgesprochen hat.

Diese Fotos wurden zusammengestellt und werden nicht nur hier auf der Website, sondern in Kürze auch in der Schule ausgestellt.

Falls ihr auch Interesse daran habt, euch gegen Rassismus einzusetzen, könnt ihr euch gerne an die uns unterstützenden Lehrerinnen Frau Nolting, Frau Kordt oder Frau Klinner wenden.

(Timo Eismann und Lea Leidig)

EBG stellt Kunstwerke im Bürgerhaus aus

EBG stellt Kunstwerke im Bürgerhaus aus

Kunst wird am EBG großgeschrieben – davon überzeugten sich über 100 Besucher am Sonntag, den 14.01.2018 im Bürgerhaus in der Leonhardstr. 4. Die diesjährige Ausstellung der EBG Kunstkurse, welche schon seit 1993 eine Tradition hat, wurde feierlich eröffnet. Wie auch in den letzten Jahren wählten Jan Homeyer und Maya Kühn über 84 beeindruckende Werke aus ihren Kunstkursen der Jahrgangstufen Sechs bis Zwölf für die Ausstellung aus. „Und die Auswahl fiel schwer“, betonte Jan Homeyer, „aber aus Platzmangel können leider nicht mehr Arbeiten gezeigt werden.“ Neben Arbeiten in Acryl, Öl und Kreide gibt es auch Druckgrafiken und zeichnerische Montagen in Kugelschreiber auf Papier zu sehen.

Nach einer kurzen Eingangsrede von Melanie Heine, Leiterin der VHS in Castrop – Rauxel richtete unser Schulleiter Dr. Mayer ein paar Worte an die Künstler und zahlreichen Besucher der Eröffnungsfeier und dankte Fr. Kühn und Herrn Homeyer für ihr außergewöhnliches Engagement im künstlerischen Bereich unserer Schule.

Herr Homeyer selbst eröffnete nach einer kurzen Rede anschließend die Ausstellung, welche musikalisch von Katharina Woop, einer Schülerin der Jahrgangsstufe 12, begleitet wurde.

(R. Kuhlmann)

EBG spendet an das Refugium für Tiere in Not

EBG spendet an das Refugium für Tiere in Not

Wir wollen ein lokales Projekt unterstützen

Am Donnerstag, den 21.12.2017 war es endlich soweit. Eine Delegation der Schülerschaft des Ernst –Barlach – Gymnasiums besuchte zusammen mit Schulleiter Dr. Friedrich Mayer das Refugium für Tiere in Not e.V. in Castrop – Rauxel. Im Gepäck hatte sie ein kleines Fresspaket für die Tiere und einen großen Spendengutschein.

Anfang Dezember hat die gesamte Schülerschaft des EBG ein großes Winterfest mit Adventsbasar veranstaltet, auf welchem unter anderem selbst gebastelte, kleine Weihnachtsgeschenke und – dekoration verkauft wurden. Dass ein Teil der Einnahmen an ein lokales Projekt gespendet werden sollte wurde vorab schon entschieden – bei einer Abstimmung der gesamten Schüler- und Lehrerschaft hatte der von Elke Balz geleitete Tierschutzhof am Schellenberg die Nase vorn. Als ehemalige Kollegin des EBG freute sich Fr. Balz natürlich besonders: „Wir sind hocherfreut über das Votum der Schülerschaft. Wenn das “Refugium” jetzt so viele Sympathisanten am EBG hat, so hoffen wir, dass uns möglichst viele Tierfreundinnen und Tierfreunde von dort in der nächsten Zeit besuchen.“

Diese Einladung ließen sich die Schülerinnen und Schüler natürlich nicht entgehen. So kam es, dass am Donnerstag neun EBGler aufgeregt vor dem Tor des Refugiums standen. Begrüßt wurden sie nicht nur von Fr. Balz, eine ganze Horde unterschiedlichster Hunde standen ebenfalls bereit. Nach einer etwas längeren Begrüßungsphase – alle Vierbeiner mussten zunächst ausgiebig gestreichelt werden – führte Fr. Balz die Kinder herum und erzählte viel über die einzelnen Bewohner des Refugiums.

Auge in Auge mit den Eseln

Lucilla, eine Hündin aus Olbia/Sardinien hatte es den Kindern aus der 5a besonders angetan. „Sie ist so lieb und sieht aus wie ein großer Teddybär“ schwärmte Emily Greth. Die Kinder erfuhren viel über die einzelnen Schicksale und darüber, was es heißt Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Ein weiteres Highlight für die Fünft- und Zwölftklässler war das Füttern der drei Esel. Auge in Auge mit den Eseln im Gehege zu stehen kostete sogar manch einer Zwölftklässlerin etwas Überwindung. Aber das ruhige Gemüt der Tiere hat schlussendlich alle überzeugt und Paula Kruse aus der Jahrgangsstufe 12 merkte an, sie würde sich wünschen, dass so der tägliche Bio LK Unterricht aussehen würde. 

Am Ende gab es noch als Dank für alle Besucher den Kalender des Refugiums und die ganze Klasse 5a wurde zu einem weiteren Besuch eingeladen. „Ich komme auf jeden Fall wieder, die Tiere sind hier endlich glücklich und das ist gut“, schwärmt Jashwanth Kiritharan.

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