Das Planspiel „h.e.l.p“

Das Planspiel „h.e.l.p“

Im Rahmen des Projektes „Humanitäre Schule “ und unserer Ausbildung als humanitäre Scouts des JRKs richteten wir am Mittwoch, den 25.05 das Planspiel „h.e.l.p“ unter Aufsicht von Frau Küper in der Turnhalle des EBGs aus. Unsere SpielerInnen kamen aus der Klasse 9a, die sich netterweise bereit erklärt hatten, am Spiel teilzunehmen.
Vor dem eigentlichen Beginn des Projektes fanden wir uns in der Halle ein, um die verschiedenen Stationen zu errichten und dem Raum ein authentisches Flair einer seriösen VN-Konferenz zu verleihen. Wir nutzen zudem das Apple TV, sodass wir eine gute Mischung aus digitaler und analoger Präsentation der Materialien erzielten.
Alle Arbeits-und Verhandlungsphasen verliefen reibungslos, die SpielerInnen waren eifrig dabei und dazu im Stande, unter unserer Aufsicht rege Diskussionen miteinander zu führen. Natürlich achteten wir darauf, den SchülerInnen genügend Pausen einzurichten, um die Kreativität zu fördern und erholt in die nächsten Arbeitsphasen starten zu können.
In der abschließenden Konferenz fanden sich alle Delegationen und wir, die Vereinten Nationen, zusammen, um Ergebnisse, Kompromisse und Schwierigkeiten zu reflektieren, wobei eine aktive Beteiligung und erfreuliches Feedback zu verzeichnen waren.

Insgesamt sind wir äußerst zufrieden mit dem Planspiel und hoffen, dass alle TeilnehmerInnen ihr politisches Verständnis und Konfliktlösungsstrategien erweitern und fördern konnten.

Marla Senge und Nadine Brol

#StopTheWar #StandWithUkraine

#StopTheWar #StandWithUkraine

#StopTheWar #StandWithUkraine

Wir, das EBG, stehen in unserer Betroffenheit und unseren Sorgen wegen des grausamen Krieges in der Ukraine zusammen, um als Gemeinschaft ein Zeichen zu setzen…

für Toleranz und grenzenlose Solidarität mit unseren Mitmenschen, gegen jegliche Form von Gewalt und Aggressionen, die unseren Grundwerten widersprechen, für Menschlichkeit und ein friedvolles Miteinander, gegen Hass und Diskriminierung von Menschen wegen ihrer Herkunft oder ihrer Wurzeln.

Unsere Gedanken sind bei den Menschen in und aus der Ukraine.

Die heutige Fotoaktion stellt den Beginn verschiedener Projekte und Aktionen dar, deren Ziel es sein soll, unsere Haltung der Solidarität mit unseren Mitmenschen zum Ausdruck zu bringen und für jeden Einzelnen von uns die Möglichkeit eines Aktivwerdens zu bieten.

Parallel läuft heute das Projekt „EBG packt ein- Spendenaktion für die Ukraine“! (07.03.-14.03.) an, bei dem unsere Klassen und Kurse Kartons mit dringend benötigten Hilfsmitteln zusammenstellen.

Am Mittwoch findet ein Spendenlauf für die Ukraine statt, um unsererseits zumindest einen kleinen Beitrag zur finanziellen Unterstützung der vom Krieg betroffenen Menschen in Not zu leisten.

Für die Schulgemeinde des EBG

Dr. Friedrich Mayer und Sarah Prilop

Carpe Diem! Warme Decken gegen die Kälte

Carpe Diem! Warme Decken gegen die Kälte

Wie schon eine Religionsgruppe 3 Jahre zuvor wollten sich die Jugendlichen sozial diakonisch engagieren. Sie haben viele Ideen entwickelt und sich letztendlich entschieden auch warme Decken für bedürftige Menschen zu kaufen und diese persönlich zu übergeben. Schnell war alles geklärt und besprochen. Doch bis zur Umsetzung dauerte es etwas, da das Praktikum erstmal anstand.

Letzten Donnerstag war es dann soweit. Wir sind dann im Rahmen des Religionsunterrichts in die Stadt gefahren und die Schüler*innen konnten einem Wohnungslosen eine warme Decke übergeben. Leider war aufgrund der mangelnden Deutschkenntnisse des Beschenkten keine Unterhaltung möglich, so dass wir uns nur mimisch und gestisch verständigen konnten.

Anschließend sind wir zur Caritas an der Lambertuskirche gegangen. Dort wurden wir bereits von Frau Diring erwartet und herzlich begrüßt.

Frau Diring hat uns die Aufgaben dieser Caritaseinrichtung erklärt, die Räumlichkeiten gezeigt und über die Kontakte und die Zusammenarbeit mit den Obdachlosen berichtet. Täglich werden mittags ca. 40 warme Essen ausgeteilt, die von ehrenamtlichen Helfer*innen frisch zubereitet und ausgegeben werden. Auch die Tafel, in der gespendete Lebensmittel günstig (2-4€ pro Tasche) an 5 Standorten in Castrop-Rauxel an die Menschen verkauft werden, gehört zur Caritas. Darüber hinaus gibt es die Kleiderkammer, in der gespendete Kleidung von Ehrenamtlichen sortiert und ausgegeben wird. Immer wieder -in letzter Zeit auch relativ häufig- kommen Bedürftige zur Caritas, die sich aufwärmen und versorgen möchten, um dann weiterzuziehen. Besonders für diese Menschen sollen die gespendeten Decken verwendet werden.

Anschließend wurden im Gespräch mit Frau Diring noch diverse Fragen geklärt. Dabei haben wir auch erfahren, dass die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Suppenküche um Spenden für einen dringend benötigten Herd bitten. Aus dem Besuch der Caritas und dem Gespräch mit Frau Diring konnten wir vieles mitnehmen und es freut uns erfahren zu haben, dass wir mit unserer Aktion Gutes tun konnten.

A. Nolting und Nike Meister

Unser Unterrichtsgang in die Stadt hat mir sehr gut gefallen, da man sich sonst eher wenig mit dem Thema Obdachlosigkeit beschäftigt. Der heutige Besuch bei der Caritas hat mir einen guten Einblick verschafft und nun weiß ich auch, dass erschreckend viele Leute große Unterstützung in ihrem Leben brauchen. Solch eine Aktion können wir öfters durchführen.

Lara Jansen

Es war ein schöner Tag in der Stadt und mal ein bisschen Abwechslung zum normalen Unterricht. Wir haben leider nur eine Person gefunden, der wir eine Decke übergeben konnten. Die restlichen Decken haben wir dann bei der Caritas neben der Lambertuskirche abgegeben. Dort wurde uns noch viel über die Arbeit der Caritas erzählt. Das war sehr interessant.
Jakob Bogdan

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EBG erhält erneut Auszeichnung zur Humanitären Schule

EBG erhält erneut Auszeichnung zur Humanitären Schule

Wir beide, Dzenita und Letizia, Schülerinnen der Q2, haben am 12.11.2021 erfolgreich mit der Abholung des Zertifikats der Humanitären Schule das Projekt „Humanitäre Schule 2021“abgeschlossen. Im Rahmen des Humanitären Projekts haben wir beide zwei Projekte durchgeführt, um heute sagen zu dürfen: Unsere Schule wurde erneut als eine „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet. Am 23.09.2021 spielten wir ein Planspiel mit der 9c, in welchem es darum ging, realistische Konflikte zu lösen, welche bis heute noch in verschiedenen Ländern nachweisbar sind. Am Anfang des Tages haben wir erklärt, worum es in diesem Spiel ging und dann verschiedene Gruppen eingeteilt, welche verschiedene Länder repräsentierten. Eine Gruppe bildete die Presse. Diese bekam nach und nach wichtige Informationen, welche sie in den Diskussionsrunden vorstellten und die Situation immer wieder anheizten. Das Ziel des Spieles war, Verträge mit den verschiedenen Ländern zu schließen, um den größten Nutzen für sein eigenes Land zu sichern. Obwohl sich am Ende des Tages nicht alle Länder einigen konnten und es auch keine einheitliche Lösung gab, war es dennoch ein sehr erfolgreicher und spaßiger Tag.

Einige Wochen später war es dann soweit, dass wir unser eigenes Projekt auf die Beine stellten. Das Projekt soll sich um „Zeit schenken“ drehen und da eine Gruppe des Humanitären Projektes aus dem Jahr zuvor sich dafür entschieden hatte, Karten für eine Seniorenheim zu basteln und diese dann dort abzugeben, haben wir beide uns dazu entschieden ein schulinternes Projekt durchzuführen. Da wir auf Grund der Sani-AG auf das Projekt der Humanitären Schule gestoßen sind, haben wir uns dazu entschieden, einen Einblick in die Erste-Hilfe zu planen. Wir haben uns zusammengesetzt und Projekt geplant, welches wir in sechs Stationen einteilten, die sich alle mit dem Thema der Ersten-Hilfe befassten. Dieses Projekt führten wir mit der 6c durch. Am Ende des Tages haben wir von ihnen auch eine gute Rückmeldung bekommen, dass es ihnen sehr Spaß gemacht habe.

Dank zahlreicher Helfer aus unserer Stufe und der Sani-AG ist uns dieses Projekt demnach sehr gut gelungen. Auch wenn das ganze Projekt während der Corona-Pandemie stattgefunden hatte, hat es uns dennoch sehr viel Spaß gemacht und wir würden jedem Schüler und jeder Schülerin empfehlen, einmal an einem solchem Projekt teilzunehmen.

 

Dzenita und Letizia, Q2

Carpe Diem

Carpe Diem

Am letzten Samstagvormittag trafen sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule mit Herrn Uhlenbrock (Mitarbeiter des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen der Stadt Castrop-Rauxel) voller Tatendrang am Jüdischen Friedhof Castrop-Rauxel um gärtnerische Pflegearbeiten vorzunehmen. Herr Uhlenbrock hat uns die anstehenden Arbeiten erklärt und das Werkzeug zur Verfügung gestellt. Ausgerüstet mit Eimern und Scheuerbürsten wurden die Grabsteine gereinigt, mit Haken und auf Knien wurde der Weg von Gras und Wildkraut befreit, mit Gartenscheren wurde wilde Bäume, Brombeeren u. Ä. entfernt. Für nette Gespräche untereinander und mit einem Friedhofsbesucher gab es auch noch Zeit.

Die Idee zu dieser gemeinnützigen Pflegeaktion des Jüdischen Friedhofs ist bereits vor einiger Zeit entstanden als Herr Trockel mit einem Evangelischen Religionskurs einen Unterrichtsgang zum Jüdischen Friedhof gemacht hat. Dass es hier keine Angehörigen der Verstorbenen gibt, die die Gräber pflegen können, war den Gräbern anzusehen. Im Gespräch mit Herrn Breuer (Leiter des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen der Stadt Castrop-Rauxel) ist dann die Pflegeaktion abgesprochen worden. Freiwillige Helferinnen und Helfer waren in der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft schnell gefunden, so dass die angefallenen Arbeiten am Samstag schnell erledigt werden konnten.

Alle waren mit Freude bei der Arbeit und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ein herzliches DANKESCHÖN an alle Beteiligten!

A. Nolting

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Humanitäre Schule – Planspiel, Zeit schenken und mehr

Humanitäre Schule – Planspiel, Zeit schenken und mehr

Jedes Jahr gibt es ein Projekt zur „humanitären Schule“ und auch dieses Jahr hat das Ernst-Barlach-Gymnasium sich an diesem beteiligt. Dafür haben wir drei (Kira Hein, Tabitha Kamper und Franziska Will) uns dieses Jahr eingesetzt und Anfang des Jahres am Scout-Seminar teilgenommen. Dort wurden wir ausgebildet ein bestimmtes Planspiel durchführen zu können, welches wir dann mit Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 kurz nach den Sommerferien auch gespielt haben. Allgemein ging es bei diesem Spiel darum, dass die Schüler*innen einen Konflikt lösen sollten und ein Ergebnis zusammentragen konnten. Das gesamte Planspiel verlief sehr gut und alle schienen Spaß gehabt zu haben. Außerdem haben wir natürlich auf die Abstandsregeln und das Tragen eines Mundschutzes geachtet, damit alles auch coronabedingt ohne großes Risiko ablaufen konnte.

Als nächster Punkt stand für uns an, dass wir ein eigenes Projekt, welches unter dem Thema „Zeit schenken“ lief, planen durften. Dafür überlegten wir uns rund 70 Karten zu gestalten, die innen einen Spruch enthielten, der einem ein Lächeln schenken sollte. Dazu verzierten wir die Karten auch von innen und außen um das Ganze noch persönlicher zu machen. Unsere Idee war es, dass wir diese Karten zu einem Seniorenheim in unserer Nähe bringen, denn so konnten wir den Bewohnern dieses Hauses ein Stückchen Nähe schenken, ohne diese aufgrund der Corona-Pandemie in Gefahr zu bringen.

Also suchten wir uns die St. Lambertus Pflegeeinrichtung aus und brachten unsere Karten am 08.10.2020 dorthin. Wir wurden sehr nett empfangen und das dort anzutreffende Personal freute sich total und garantierte uns, dass sich die Menschen dort darüber freuen würden.

Unsere Aktion war dann auch später in der Zeitung nachzulesen mit einem Bericht und einem Bild einer Dame, die sich sehr darüber gefreut hat und so hatten wir auch die Gewissheit, dass die Karten das bezweckt haben, was sie bezwecken sollten. Auch erwähnte die Dame, dass die Menschen dort die Karten bis heute an ihrem Essensplatz stehen haben und sie sich immer wieder anschauen können. Wir Schüler freuten uns riesig darüber.

Um unser „Kampagnen-Jahr“ abzuschließen, gab es wie jedes Jahr eine Zertifizierung, aber unsere musste coronabedingt online stattfinden. So nahmen wir drei Schülerinnen mit Frau Rudolf am 06.11.2020 an der Online-Zertifizierung teil, stellten unser Projekt vor und das Ernst-Barlach-Gymnasium wurde so offiziell ein weiteres Jahr eine „humanitäre Schule“.

 

Franziska Will

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