Humanitäre Schule – Planspiel, Zeit schenken und mehr

Humanitäre Schule – Planspiel, Zeit schenken und mehr

Jedes Jahr gibt es ein Projekt zur “humanitären Schule” und auch dieses Jahr hat das Ernst-Barlach-Gymnasium sich an diesem beteiligt. Dafür haben wir drei (Kira Hein, Tabitha Kamper und Franziska Will) uns dieses Jahr eingesetzt und Anfang des Jahres am Scout-Seminar teilgenommen. Dort wurden wir ausgebildet ein bestimmtes Planspiel durchführen zu können, welches wir dann mit Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 kurz nach den Sommerferien auch gespielt haben. Allgemein ging es bei diesem Spiel darum, dass die Schüler*innen einen Konflikt lösen sollten und ein Ergebnis zusammentragen konnten. Das gesamte Planspiel verlief sehr gut und alle schienen Spaß gehabt zu haben. Außerdem haben wir natürlich auf die Abstandsregeln und das Tragen eines Mundschutzes geachtet, damit alles auch coronabedingt ohne großes Risiko ablaufen konnte.

Als nächster Punkt stand für uns an, dass wir ein eigenes Projekt, welches unter dem Thema „Zeit schenken” lief, planen durften. Dafür überlegten wir uns rund 70 Karten zu gestalten, die innen einen Spruch enthielten, der einem ein Lächeln schenken sollte. Dazu verzierten wir die Karten auch von innen und außen um das Ganze noch persönlicher zu machen. Unsere Idee war es, dass wir diese Karten zu einem Seniorenheim in unserer Nähe bringen, denn so konnten wir den Bewohnern dieses Hauses ein Stückchen Nähe schenken, ohne diese aufgrund der Corona-Pandemie in Gefahr zu bringen.

Also suchten wir uns die St. Lambertus Pflegeeinrichtung aus und brachten unsere Karten am 08.10.2020 dorthin. Wir wurden sehr nett empfangen und das dort anzutreffende Personal freute sich total und garantierte uns, dass sich die Menschen dort darüber freuen würden.

Unsere Aktion war dann auch später in der Zeitung nachzulesen mit einem Bericht und einem Bild einer Dame, die sich sehr darüber gefreut hat und so hatten wir auch die Gewissheit, dass die Karten das bezweckt haben, was sie bezwecken sollten. Auch erwähnte die Dame, dass die Menschen dort die Karten bis heute an ihrem Essensplatz stehen haben und sie sich immer wieder anschauen können. Wir Schüler freuten uns riesig darüber.

Um unser „Kampagnen-Jahr” abzuschließen, gab es wie jedes Jahr eine Zertifizierung, aber unsere musste coronabedingt online stattfinden. So nahmen wir drei Schülerinnen mit Frau Rudolf am 06.11.2020 an der Online-Zertifizierung teil, stellten unser Projekt vor und das Ernst-Barlach-Gymnasium wurde so offiziell ein weiteres Jahr eine „humanitäre Schule”.

 

Franziska Will

Humanitäres Projekt am EBG – Zeitspenden

Humanitäres Projekt am EBG – Zeitspenden

Das Ernst-Barlach-Gymnasium erhielt letztes Jahr zum zweiten Mal in Folge die Zertifizierung als „humanitäre Schule“ und auch dieses Schuljahr haben wir uns vorgenommen, uns dieses Zertifikat wieder zu erarbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, muss am EBG ein Planspiel und ein humanitäres Projekt von ausgebildeten Scouts durchgeführt werden. Das Planspiel fand am 2. und 3. Mai statt und nun hat auch das humanitäre Projekt am 14. Juni stattgefunden.

In diesem Jahr wurde die komplette Organisation des Projektes von den beiden Schülerinnen Evelyn Torno und Sophie Götz aus der Jahrgangsstufe EF übernommen. Im Winter 2018 wurden die beiden Schülerinnen bei einem Seminar vom Deutschen Roten Kreuz in Münster zu Scouts ausgebildet. Damit unsere Schule die Zertifizierung erhält, musste zu dem Planspiel nun auch ein selbst ausgedachtes, humanitäres Projekt durchgeführt werden.

Das Projekt hat in diesem Jahr bei den Maltesern in Castrop-Rauxel stattgefunden, welche einmal im Monat einen Tag mit Senioren und Seniorinnen verbringen und mit ihnen beispielsweise verschiedene Brettspiele spielen. Am 14. Juni erhielten die Mitarbeiter der Malteser also Unterstützung durch die beiden Scouts und zwei weiteren Schulsanitäter des EBG. Sie verbrachten den Nachmittag mit ihnen und lernten selbst einiges dazu. Die Senioren hatten sichtlich Spaß und haben sich über die Gesellschaft der Sanis gefreut.

Am Ende des Monats, am 28. Juni, wird das EBG nun erneut die Zertifizierung als „Humanitäre Schule“ von dem Deutschen Roten Kreuz erhalten.

Evelyn Torno

Humanitäres Projekt am EBG – Spendenübergabe

Humanitäres Projekt am EBG – Spendenübergabe

Am Dienstag, den 2.10.18, konnten die Scouts des Ernst-Barlach-Gymnasiums Timo Eismann, Silvana Kancev, Anna Götz und Leonie Singer endlich die im letzten Schuljahr beim Humanitärem Projekt gesammelten Gelder den Empfängern überreichen. Von 350 € gingen 200 € an die Erich-Kästner-Schule und 150 € an die Caritas. Das Treffen mit der Schulleiterin Heike Wichmann und der Caritas-gesandten Nina Diring fand auf dem Schulhof unserer Schule statt und schon vor Übergabe des Geldes war von beiden Seiten große Dankbarkeit zu vernehmen. Die Grundschule möchte mit dem Geld ein Gesundheitsprojekt finanzieren, eine Projektwoche mit Erste-Hilfe-Seminaren für die Schüler. Die Caritas veranstaltet jeden Dienstag zusammen mit der Erich-Kästner-Schule in den Räumlichkeiten des Pfarrheims der St. Josef Kirche eine Hausaufgabenbetreuung, inklusive Essen und späteren Spielen. Momentan nutzen dieses Angebot 15 Kinder, geleitet wird es von Frau Diring und acht ehrenamtlichen Helfern. Für die Betreuung werden von dem Geld neue Spiele angeschafft und eventuell auch ein Ausflug veranstaltet. Alles in allem war es ein schönes Ende für das Projekt der Humanitären Schule im Schuljahr 2017/2018.

(Jasmin Stasker)

„Stäbchen rein – Spender sein!“ – erfolgreiche DKMS Registrierungsaktion am EBG!

„Stäbchen rein – Spender sein!“ – erfolgreiche DKMS Registrierungsaktion am EBG!

Am Mittwoch, den 19. September 2018, informierten sich alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 11 und 12 in der Aula des EBG über Notwendigkeit, Ablauf und Sinn einer Stammzellspende.

Michelle Stolley, Mitarbeiterin der DKMS klärt die Schülerinnen und Schülern auf, in welchen Fällen eine Stammzellspende lebensnotwendig ist und warum jeder Einzelne ein potentieller Spender sein kann. „Alle 15 Minuten wird in Deutschland ein Mensch mit der schockierenden Diagnose Blutkrebs konfrontiert, darunter viele Kinder und Jugendliche. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist das eine Diagnose, die einem den Boden unter den Füßen wegzieht.“, berichtet Fr. Stolley, fügt aber hinzu, dass diese Krankheit besiegt werden kann – eben durch eine Stammzellspende. Fr. Stolley macht den Schülerinnen und Schülern des EBG aber auch klar, dass es sehr schwierig ist einen geeigneten Spender zu finden. Viele HLA – Gewebemerkmale müssen zwischen Spender und Empfänger der Spende übereinstimmen. Wenn im familiären Umfeld kein passender Spender zu finden ist, kann auf eine weltweite Datenbank zugegriffen werden.

In dieser Datenbank befinden sich alle weltweit registrierten Spender und Spenderinnen. Da kann es schon mal sein, dass ein Spender aus Deutschland einem Patienten in den USA ein neues Leben schenken darf. „Helfen kann so einfach sein“ –  so beschreibt Fritz Koch seine Stammzellspende. Fritz Koch ist Medizinstudent und erzählt den Schülerinnen und Schülern des EBG aus erster Hand, wie so eine Stammzellspende verläuft. Er selbst ist sehr dankbar, dass er schon vor Abschluss seines Studiums einem Menschen das Leben retten durfte.

Bürgermeister Rajko Kravanja, Schirmherr der Registrierungsaktion am EBG, ist begeistert vom Engagement der EBGler und betont ebenfalls die Wichtigkeit einer solchen Hilfsaktion. Die Durchführung der anschließenden Registrierung übernehmen dann die Schülerinnen und Schüler der Sani – AG des EBG. Fleißig werden Stäbchen verteilt und Registrierungsanträge ausgefüllt. 74 neue Spenderinnen und Spender lassen sich an dem Tag registrieren. Parallel werden in der Aula Kuchen, Muffins und belegte Brötchen verkauft. Auffenberg, Grobe, Schickentanz, das Café Residenz sowie weitere private Spender steuerten Kuchen, Muffins und belegte Brötchen bei. Durch den Verkauf konnten über 300,- Euro Spendengelder gesammelt und an die DKMS überreicht werden.

 

(Rike Kuhlmann)

EBG wurde erneut als Humanitäre Schule zertifiziert

EBG wurde erneut als Humanitäre Schule zertifiziert

Nach Durchführung des humanitären Projekts, einem Lauf für die ganze Schule, sowie des Planspiels „Help“, durchgeführt mit Schülerinnen uns Schülern der EF, kam für die Scouts der Tag, an dem sie für ihre Mühe belohnt werden sollten. Am 6.7.18 fand im Bürgerhaus in Herne die vom Jugendrotkreuz ausgerichtete Zertifizierungsfeier statt. Eröffnet und moderiert wurde durch ein Lehrerpaar, Kathi und Sören. Es waren verschiedene Ehrengäste anwesend, wie zum Beispiel die Vizepräsidentin vom DRK. Diese hielt eine kleine Rede und danach ging es auch schon los mit den ersten Schulen, die ausgezeichnet wurden. Die erhaltenen Belohnungen waren ein doppelt so großes Schild für die Schule und individuelle Urkunden für die Scouts, die das ganze Jahr lang alles geplant hatten.

Es waren verschiedenste Schulformen aus umliegenden Städten vertreten, wie z. B. Bochum und Recklinghausen, aber auch aus Vechta, Verl oder Aalen waren Scouts mit ihren Lehrerinnen und Lehrern angereist. Auf der Bühne wurden die Vertreter der Schulen gefragt, wie das Planspiel und das humanitäre Projekt verlaufen waren und wie es den Schülerinnen und Schülern damit ging. Zur Halbzeit wurde allen Angereisten Unterhaltung durch Florian Wintels, einen Poetry Slamer, der gleichzeitg Lieder schrieb und Gitarre spielte, geboten.

Als vorletzte Schule kam dann das EBG an die Reihe. Unsere Scouts Leonie Singer, Timo Eismann, Silvana Kancev und Anna Götz begaben sich auf die Bühne, wo ihnen Fragen gestellt wurden, wie das Planspiel gelaufen war und an wen das Geld des humanitären Projekts ging. Die Scouts antworteten offen und ehrlich und kamen letztendlich mit einem stolzen Lächeln, dem Schild und natürlich ihren Urkunden von der Bühne. Zum Ende wurde für das live-action-roleplay „Youth on the run“ geworben und Fotos mit allen gemacht.  Die Scouts sind stolz und glücklich, das humanitäre Projekt für und mit den Schülerinnen und Schülern des Ernst-Barlach-Gymnasiums durchgeführt zu haben.

(Jasmin Stasker)

Sani-AG engagiert sich bei den Bundesjugendspielen einer Herner Grundschule

Sani-AG engagiert sich bei den Bundesjugendspielen einer Herner Grundschule

Am Montag, den 18.6.2018 war es wieder soweit, unsere Schulsanitäter begaben sich morgens zu den Bundesjugendspielen einer Herner Grundschule. Dort erwarteten uns die Kinder schon freudig, da sie die meisten noch aus dem letzten Jahr kannten. Die ersten „Weh-Weh-chen“, wie Schürfwunden an den Knien ließen nicht lange auf sich warten, schnell und mit viel Freude wurden die Kinder behandelt. Ein Kind klagte über Schwindel, doch auch hier wussten die Sanis direkt was zu tun war und auch der Grund war schnell gefunden.  

Einige der reichlich erschienenen Schulsanitäter boten ihre Hilfe allerdings auch bei anderen Stationen an, wie dem Weitsprung, wo die Hilfe dankend angenommen wurde. Wir halfen dort beim Harken und Messen.

Auch unsere Sanis ließen sich mitreißen und nachdem alle Klassen fertig waren, sprangen sie was das Zeug hielt und erreichen beachtliche Weiten.

Als krönenden Abschluss haben wir dann jede einzelne Klasse beim 800-Meter-Lauf tatkräftig unterstützt und angefeuert. Die Schüler, Lehrer und Eltern waren uns sehr dankbar und uns hat der Tag einen riesen Spaß gemacht. Vor allem für die neuen Schulsanitäter war es eine gute Erfahrung, aus der sie viel für die nächsten Jahre mitnehmen konnten.

Jasmin Stasker

Humanitäres Projekt und Jahresausklang der Schulsanitäter

Am humanitären Projekt, das am 28.06 stattfindet, müssen natürlich auch die Schulsanitäter teilnehmen. Da diese allerdings am Projekttag selbst mit der Organisation und Durchführung beschäftigt sind, haben die Schülerinnen und Schüler den Lauf schon am Dienstag (19.06.) absolviert. Nachdem alle mit dem Lauf fertig waren, gab es dann auch noch gleich den Ausklang des Jahres. Die Mitglieder der AG grillten gemeinsam mit der betreuenden Lehrerin Frau Rudolf im Atrium der Schule. Während des Essens wurden zukünftige Projekte gesprochen.

Timo Eismann

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