Frankreichaustausch 2019/20 – échange franco-allemand 2019/20

Frankreichaustausch 2019/20 – échange franco-allemand 2019/20

Maja’s Reisetagebuch – le journal de Maja

Montag, 23. September

Am Montagmorgen um 8 Uhr begann für uns die Reise nach Frankreich. Für viele von uns war es der erste Besuch beim europäischen Nachbarn. Die Gruppe, bestehend aus 17 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 sowie Herrn Rohmann, Herrn Klur und Frau Knaup, war sehr aufgeregt. Wir freuten uns alle sehr auf die Woche und gleichzeitig fragten wir uns auch: „Wird mein Austauschpartner mich mögen? Werde ich mich in der Gastfamilie und in Frankreich zurechtfinden?“

Gepäck verstaut, Eltern verabschiedet, Platz im Bus ergattert – und los ging’s! Insgesamt waren wir dann 9 Stunden unterwegs. Die Zeit ging schnell rum und dann kamen wir auch gegen 17 Uhr am Rathaus von Vincennes, der Partnerstadt von Castrop-Rauxel, vor den Toren von Paris an. Dort wurden wir freudig von unseren Austauschpartnern begrüßt und kamen das erste Mal ins Gespräch. Anschließend nahmen uns die stellvertretende Bürgermeisterin von Vincennes, die Schulleiterin unserer Partnerschule, dem Collège Francoise Giroud, begleitet vom stellvertretenden Schulleiter, den französischen Lehrern und den Gastfamilien in Empfang. Es gab für alle Getränke, Plätzchen und ein Gastgeschenk der Stadt Vincennes für jeden deutschen Gast. Nach dem Empfang gingen wir alle mit unseren Austauschpartnern nach Hause und haben dort den Abend in den Gastfamilien ausklingen lassen.

Dienstag, 24. September

Am Dienstagmorgen startete der Tag für uns um 8 Uhr in unserer französischen Partnerschule. Dort wurden wir vom stellvertretenden Schulleiter, der französischen Deutschlehrerin Madame Lair und unseren deutschen Lehrern begrüßt und dann in verschiedene Gruppen aufgeteilt.

Die Hälfte unserer Gruppe hat den Vormittag in französischen Klassen miterlebt. Die andere Hälfte hat den Vormittag mit ihren Austauschpartnern zunächst in der Sporthalle und dann in Workshops verbracht. Um ca. 12 Uhr gab es für alle Essen in der französischen Mensa – mit Musik im Hintergrund! Die Mittagspause war für uns fast zwei Stunden lang, für uns Deutsche war das sehr lang, da wir eine so lange Mittagspause nicht gewohnt sind und außerdem nicht ins Gebäude durften, sondern auf dem sehr engen Schulhof bleiben mussten. Aber dank unserer Lehrer konnten wir dann doch ins Gebäude, uns ein wenig aufwärmen und das französische CDI (Schülerbücherei/Selbstlernzentrum) besichtigen. Nach der Pause wurden dann die Gruppen getauscht und die eine Gruppe ging in den französischen Unterricht, während die andere in die Sporthalle und anschließend in Workshops gegangen ist.

Um 17 Uhr war dann der lange Schultag zu Ende. Es war spannend und interessant den französischen Schulalltag mitzuerleben, außerdem hat jede Gruppe jeweils mindestens eine Stunde Sport gemacht. Nach der Schule sind dann einzelne Schülerinnen und Schüler mit ihren Partnern noch zum Sport oder anderen Freizeitaktivitäten gegangen. Den Abend verbrachten wir dann wieder in den Gastfamilien, wo meistens – anders als bei uns in Deutschland –  erst gegen 20 Uhr oder später mit der Familie gegessen wurde. Dann ging ein langer Tag zu Ende.

Mittwoch, 25. September

Der Morgen begann für uns alle um 8.30 Uhr. Wir trafen uns dieses Mal an der Metrostation vor dem Vincennes-Schloss, die aber mehrere Ausgänge hat. Trotzdem hatten wir uns dann nach einigen Minuten versammelt und es auch durch die Ticketkontrolle geschafft. Leider war das Wetter nicht so gut, aber wir haben uns trotzdem auf dem Weg zum Montmartre begeben. Wir sind dorthin mit der Metro gefahren und haben es sogar geschafft mit der ganzen Gruppe umzusteigen. Es war für uns alle etwas Neues, diese vielen Menschen in der Metro zu sehen und das schnelle Ein- und Aussteigen mitzuerleben. Als wir am Fuße des Sacre-Coeur an der Metrostation Anvers in Montmartre ankamen, erwartete uns noch mehr Regen. Das schlechte Wetter hielt uns aber nicht auf, wir sind trotzdem die vielen Treppen hochgelaufen und haben uns dann vor dem Sacre-Coeur Paris „von oben“ angeschaut. Nachdem die ersten Fotos gemacht worden waren, gingen wir auch alle in die Kirche. Durch das schlechte Wetter fiel unsere geplante Stadtrallye durch das Viertel buchstäblich ins Wasser, aber als der Regen nachließ, haben uns die Franzosen bei einem Spaziergang berühmte Häuser, Straßen und Plätze in diesem Viertel gezeigt. Anschließend hatten wir noch ein wenig Zeit um auf und um dem berühmten Place du Tertre Souvenirs und Postkarten zu kaufen. Viele stärkten sich auch bei einer typisch französischen Crêpe und erkundeten noch mal in Kleingruppen die Umgebung. Danach haben wir uns wieder auf den Weg zur nächsten Metrostation gemacht und sind von dort aus wieder zurück, quer durch Paris, nach Vincennes gefahren und haben den restlichen Tag in den Gastfamilien bzw. mit unseren Gastschülern verbracht. Einige sind dann noch ins Zentrum von Vincennes gegangen oder haben wieder ihre Partner bei deren üblichen Freizeitaktivitäten begleitet.

Donnerstag, 26. September

Am Donnerstagmorgen trafen wir uns um 9 Uhr. Dieses Mal fuhren wir nicht mit der Metro, sondern mit einem Reisebus, die Fahrzeit betrug zwei Stunden. Der Bus brachte uns dann über den Periphérique, die Stadtautobahn um Paris herum, zu unserem Ausflugsziel: An diesem Tag stand ein Ausflug der gesamten Gruppe in die Normandie in das Künstlerdorf Givenchy auf dem Programm. Angekommen im Museum haben die deutschen Schülerinnen und Schüler im Museum erst einmal Audioguides (in deutscher Sprache) bekommen, während die französischen Schüler eine Führung hatten um im dortigen Museum die Werke einiger Impressionisten, insbesondere Claude Monets, kennenzulernen. Es waren interessante Bilder, über die wir durch die Audioguides noch mehr erfahren haben. Anschließend hatten wir eine Pause und haben uns mit der gesamten Gruppe bei einem Piquenique gestärkt und unser mitgebrachtes Lunchpaket gegessen. Danach sind wir dann in  die „Jardins de Monet“ (Gärten des Malers Monet) gegangen, um diese zu besichtigen. Dort wurden unglaublich viele Fotos gemacht und viele schöne Pflanzen gesehen. Außerdem ist in diesem Garten auch das Haus von Monet. Auch dort konnten wir hineingehen und uns angucken, wie der Künstler gelebt hat. Das war sehr interessant, da man dort noch die alten Möbel sehen konnte – zusätzlich waren dort auch noch weitere Gemälde ausgestellt. Am Ende haben wir noch einige Souvenirs im Shop gekauft, noch mehr Fotos gemacht und sind dann mit dem Bus wieder zurück nach Vincennes gefahren. Bei der Rückkehr durch Paris haben wir noch mit dem Bus eine Stadtführung entlang der Seine gemacht – hier haben wir auch unseren ersten Blick auf den Eiffelturm erhascht und die ersten Fotos vom Turm gemacht. Die Stimmung im Bus war super, es wurde gesungen und geredet!

Freitag, 27. September

Am Freitag trafen wir uns um 9 Uhr – dieses Mal wieder an der Métrohaltestelle vor dem Schloss: Es ging wieder nach Paris! Wir hatten uns schon alle darauf eingestellt, dass wir viel laufen müssten. Aber erst einmal sind wir mit der Métro bis zur Station „Hôtel de ville“ zum Rathaus von Paris gefahren – und auf dem Weg dahin passierte es: Einige Schülerinnen und Schüler waren schon in einer Métro, in die wir nicht alle schnell genug eingestiegen sind. Glücklicherweise war Herr Rohmann bei ihnen und an der nächsten Haltestelle sind sie wieder ausgestiegen und dann in der nächsten Bahn wieder zu uns gestoßen. So sind wir dann doch alle gemeinsam angekommen. Dort haben wir von Madame Lair, der französischen Lehrerin, eine Führung bekommen. Sie hat uns durch das Marais und die älteste Straße von Paris geführt, auf die Place des Vosges, auf die Ile St Louis, zur Kathedrale Nôtre Dame, an den Bouquinistes am Seineufer vorbei – inklusive des nun schon obligatorischen Piqueniques auf einer Seine-Insel bei wunderschönem Sonnenschein. Gestärkt ging es dann ins Musée d’Orsay. Dort hatten wir dann wieder Gelegenheit mit deutschen Audioguides das Museum zu besichtigen. Allein das Gebäude – ein ehemaliger Pariser Bahnhof – war sehr beeindruckend. Die französischen Schülerinnen und Schüler hatten in der Zeit wieder eine Führung in französischer Sprache. Nach der Besichtigung sind wir durch die Tuilleries zum Louvre gegangen, aber aus Zeitmangel leider nicht mehr in das Museum rein. Dennoch haben wir die Gelegenheit genutzt und sehr viele Fotos im Parc und vor der Pyramide des Louvres gemacht, um dann wieder zur nächsten Metrostation zu laufen und dann wieder nach Hause zu fahren. Es war ein schöner, aber auch sehr anstrengender Tag, an dem wir über 20 000 Schritte gelaufen sind!

Samstag/Sonntag, 28./29. September

Das Wochenende haben wir größtenteils in unseren Gastfamilien verbracht. Einige sind mit ihren Familien wieder ins Zentrum von Paris zum shoppen gefahren, oder haben sich dort noch einmal mehr die Stadt angeguckt und viele verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigt, z.B. den Eiffelturm, den Louvre oder die Katakomben.

Am Samstag gab es um 17 Uhr noch eine deutsch-französische Party in der Schule. Jeder hat etwas zu Essen oder Trinken mitgebracht. Es wurde Musik gespielt und viel dazu getanzt. Anschließend haben wir im Rekordtempo aufgeräumt und die Schule gegen 20.30 Uhr wieder verlassen. So haben wir alle die letzten beiden Tage in Frankreich noch genossen.

 

Montag, 30. September

Am Montag trafen wir uns um 8 Uhr vor dem Rathaus von Vincennes. Dort verabschiedeten wir uns von unseren Austauschschülern und ihren Familien. Gemeinsam sind wir dann vom Rathaus zum Bus gegangen und haben schnell das Gepäck eingeladen um dann blitzschnell die besten Plätze im Bus zu sichern. Fröhlich quatschend sind wir dann so wieder zurück nach Castrop-Rauxel gefahren, haben im Bus Fotos ausgetauscht, Geschichten erzählt oder auch schon Mathe für die nächsten Arbeiten gelernt. Außerdem beschäftigte uns alle die Frage, was wir mit unseren französischen Gästen im Mai beim Gegenbesuch unternehmen würden? Wir werden sehen…

Maja Liebethal, 8e

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Austausch mit dem Falufri-Gymnasium in Falun, Schweden

Austausch mit dem Falufri-Gymnasium in Falun, Schweden

Freitag, 5. April  

Am Freitagmorgen um 4.30 Uhr in der Früh traf sich die zwölfköpfige Schüler- und Schülerinnengruppe  der EF am Castroper Hauptbahnhof. Empfangen wurden wir durch die zwei  begleitenden Lehrerinnen Frau Schürholz und Frau Höckelmann. 

Gemeinsam begaben wir uns auf die Reise, wobei wir zunächst den Zug und ab Düsseldorf  das Flugzeug nahmen.  Die nächtliche Aufbruchszeit sorgte zwar für ermüdete Gesichter, brachte jedoch zeitgleich auch den Vorteil einer frühen Ankunft in Schweden mit sich. So konnten wir zwar noch nicht unser Gepäck in die Zimmer der Jugendherberge bringen,  dieses jedoch in der Wäschekammer übergangsweise unterstellen und in den ersten Tag in Stockholm starten.

Hier besuchten wir gleich zwei Museen,  zunächst das Freilichtmuseum Skansen und das Vasamuseum,  welches um das aus der See geborgene Schiff Vasa aus dem 17. Jahrhundert gebaut wurde. Gemeinsam traten wir anschließend den Heimweg an und bezogen die Zimmer in der Jugendherberge,  von denen wir einen beeindruckenden Blick auf das Hausschiff im Hafen hatten.  Anschließend trennten sich die Kleingruppen und gestalteten den Rest des Tages alleine.  Hierbei blieben einige von uns in der Jugendherberge und machten Gebrauch von einem Pizzaservice oder dem hauseigenen Restaurant, während andere auch in die Stadt gingen und dort gemeinsam aßen. Trotz des schönen Tages waren wir am Ende alle so müde, dass wir schon früh schlafen gingen.

Samstag, 6. April

Am Samstagmorgen starteten wir gemeinsam um 8 Uhr mit einem ausführlichen Frühstück im Hostel in den Tag.  Hier wurden die ersten Eindrücke des vorigen Tages,  aber auch die Pläne für den Tag ausgetauscht. Danach holten wir unsere Koffer aus den Zimmern und begaben uns gut gestärkt auf eine gemeinsame Stadttour durch Stockholm.  Diese wurde geleitet von Frau Höckelmann, die uns mit ihrem über 20 Jahre angesammelten Wissen die Hauptstadt näher bringen konnte.  Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der zeremonielle Wachwechsel um 12 Uhr mittags, der von Musik unterstützt einherging.  Anschließend teilte sich die Gruppe auf und wir hatten vier Stunden zur freien Verfügung.  Um 16 Uhr 45 traf sich dann unserer Gruppe, um den Zug nach Falun zu nehmen.  Dort wurden wir von der schwedischen Gruppe empfangen, die uns begrüßte und uns zu unseren Familien brachte. An diesem Abend wurde somit für viele der erste Kontakt zu ihren schwedischen Familien hergestellt, ein Eintauchen in eine neue Welt. 

Sonntag, 7. April

Für den ersten Tag in Falun war ein winter- und schneebetontes Programm geplant,  so traf sich die deutsch-schwedische Gruppe um 11 Uhr morgens am unteren Ende der Skischanze etwas abseits der Stadt.  Von dort liefen wir den Hügel zum oberen Ende der Schanze hinauf,  während die Lehrer per Auto chauffiert wurden. Auf der Skischanze hatten unter anderem im Jahr 2015 die 50. Nordischen Skiweltmeisterschaften stattgefunden.

An die Besichtigung schloss sich ein gemeinsames Lagerfeuer auf dem Hügel an,  das wir, bzw. eher unsere schwedischen Partner, entfachten. An diesem konnte wir uns wärmen und stillten mit selbst gemachten Hotdogs unseren Appetit. Das enge Zusammenrücken brachte die Gruppe somit auch näher zusammen.  Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg nach unten,  wobei am unteren Ende des Hügels ein wintersportliches Programm geplant war.  Die Tage zuvor hatte es in Falun stark geschneit,  wovon aber nur ein paar weiße Schneestellen übrig geblieben waren.  Diese und die präparierten Pisten für die Langlaufskifahrer nutzen wir jedoch aus, fuhren den Hügel mit den Schlitten hinunter und machten eine Schneeballschlacht, wobei sich die deutsche Gruppe der schwedischen gegenüberstellte.  Trotz des wenigen Schnees verbrachten wir so draußen einen spaßigen Tag.  Um uns aufzuwärmen ging anschließend ein Teil der Gruppe noch gemeinsam in ein Cafe, in Falun selbst, um dort den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

Montag, 8. April

Der erste Tag der neuen Woche startete für uns mit dem Treffen im schwedischen Gymnasium.  Dort wurden wir zunächst von den schwedischen SchülerInnen umher geführt,  dann aber trennten sich unsere Wege.  Unser Weg führte uns zuerst zur Falurödfärg-Fabrik,  in der die typische rote Farbe für die Außenfassaden der schwedischen Häuser hergestellt wird. So lernten wir,  dass das Geheimnis der intensiven Farbe im Rost auf den stark eisenhaltigen Steinen liegt,  die in der daneben liegenden Kupfermine abgebaut wurden. 

Danach besichtigten wir auch die eben genannte Kupfermine.  Dort führte uns ein Guide auf 67 Meter herab,  während er uns die Geschichte der alten Mine durch Effekte und schaurige Erzählungen näher brachte.  

Nach Beendigung der Tour fuhren wir gemeinsam zur Krankenhauskantine, die auch als Mensa für unsere Partnerschule dient. Dort trafen wir uns mit den schwedischen SchülerInnen und kosteten von dem vielseitigen Angebot, unter anderem den berühmten Köttbullar. Frisch gestärkt fuhren wir so zum expressionistischen Haus des Künstlers Carl Larsson und seiner Frau, in dem uns ein Guide herumführte.

Später fuhren wir wieder zur Schule, da die schwedischen Schüler dort noch eine mündliche Prüfung in Deutsch zu absolvieren hatten. Überraschenderweise wurden wir gebeten, als Prüfungspartner zu dienen und so zogen wir uns mit unseren schwedischen Partnern  in separate Räume zurück,  wo wir die Prüfung per Handy aufnahmen und der Deutschlehrerin schickten.  Anschließend aßen wir gemeinsam Pizza und schauten uns die Bilder des Besuches der Schweden an.  Zudem hatte ein Schüler als Überraschung ein Kahootquiz über Schweden erstellt,  in dem wir unser Wissen testen konnten. Im Anschluss hörten wir gemeinsam traditionelle Musik aus Schweden,  aber auch aus Deutschland. So ließen wir den Abend ausklingen und machten uns dann gegen acht Uhr auf den Rückweg zu unseren Familien. 

Dienstag, 9. April

An diesem Tag erwartete uns ein kompaktes Programm. Um 8 Uhr 30 trafen wir uns an der Schule und fuhren direkt mit Autos in Richtung Siljansee. Leider konnten uns die Schweden an diesem Tag nicht begleiten,  da diese eine Mathearbeit hatten.  Auf der Fahrt hielten wir auf Wunsch der schwedischen Lehrerin Lena an einem Stoffladen an,  in dem wir spontan auch die Produktion traditioneller Stoffe besichtigen durften.  Jedoch war in diesem Laden für die meisten eher der ladenangehörige Hund interessanter, der so mit Streicheleinheiten von jeder Seite beglückt wurde. Anschließend setzten wir unseren Weg fort,  legten jedoch einen weiteren Stopp an der Knäckebrotfabrik ein.  Hier konnten wir zwar nicht die Produktion begutachten,  allerdings war es uns möglich, im hauseigenen Geschäft günstig einzukaufen. Dies taten auch viele,  so dass wir mit einer großen Menge an  Knäckebrot im Kofferraum weiter in Richtung Siljansee fuhren. 

Dort angekommen aßen wir in einer kleinen Hütte zu Mittag und betrachteten den See von dem höchsten Punkt eines daneben liegenden Berges.  Hier war es uns jedoch auf Grund des eisig kalten Windes nicht möglich, lange zu bleiben,  so dass unsere Gruppe aufbrach zur Dalapferd-Fabrik in Nüsnäs. Dort konnten wir den Arbeitern bei ihrem Handwerk zuschauen und zusätzlich auch Dalapferde und andere Souvenirs erwerben. Allerdings blieb uns an diesem Ort nicht viel Zeit,  da unser letzter fester Programmpunkt ein Museumsgang durch das Künstlerhaus von Anders Zorn um 16 Uhr war.

Hierbei wurden wir durch das für die Zeit stark innovative Haus geführt, das einen Kontrast zu dem am Vortag besichtigten Künstlerhaus bot. 

Nach der Führung traten wir den anderthalbstündigen Rückweg an, auf welchem wir von –  für unsere Verhältnisse –  starkem Schneefall überrascht wurden. 

In Falun trennten sich dann die Wege der Lehrer und Schüler. Die meisten von der schwedisch-deutschen Gruppe sammelten sich jedoch noch einmal gemeinsam in dem für Schweden typischen Fastfood-Restaurant Max, wo wir aßen und uns über den Austausch unterhielten. Am späteren Abend kehrten wir dann zu unseren Gastfamilien zurück,  wo wir dann einen letzten Abend mit diesen verbrachten. 

 

 Mittwoch, 10. April 

Der Morgen begann für alle wie gewohnt mit einem Treffen um halb neun in der Schule. Da uns noch zwei Stunden bis zum gemeinsamen Mittagessen verblieben,  beschlossen wir, gemeinsam mit unseren Austauschschülern in ihren Unterricht zu gehen.  Dies bot uns die Chance, auch in ihre Stunden einzutauchen und ansatzweise ihr Schulsystems mitzuerleben. Um halb 11 trafen wir uns dann gemeinsam in der Krankenhausgastronomie,  in der wir ein letztes Mal gemeinsam aßen. In dieser Zeit brachte die schwedische Lehrerin unsere Koffer mit dem Auto zum Bahnhof,  so dass wir sie nicht selbst schleppen mussten.  Dort sammelten wir uns dann und verabschiedeten uns. Winkend liefen die Schweden unserem abfahrenden Zug hinterher, mit dem wir uns in die Stadt Uppsala begaben.  Dies war unser letzter Zwischenstopp der Reise.  In Uppsala erkundeten wir so in Eigeninitiative die Stadt und tätigten hierbei die letzten Einkäufe.  Anschließend nahmen wir den Bus nach Stockholm,  von wo wir um 20 Uhr den Flieger zurück nach Düsseldorf nahmen,  und unsere Reise ein Ende nahm. 

Der Schwedenaustausch war für viele von uns die Chance, ein anderes Land hautnah zu erleben. Anders als bei normalen Urlauben konnten wir so in den Alltag von Teenagern unseres Alters eintauchen und uns auch für unseren inspirieren lassen. 

Wir lernten vieles,  nicht nur neue Vokabeln und den Klang einer anderen Sprache,  sondern auch in sozialer Weise, Kontakte zu knüpfen und uns in eine anderen Umgebung einzuleben. Hierbei wuchsen die zwei unterschiedlichen Gruppen im Laufe der Zeit zu einer Gruppe zusammen. Aus Fremden wurden Freunde und aus Erwartungen Erinnerungen.  

Dies haben wir besonders den engagierten Lehrerinnen zu verdanken, die auch in diesem Jahr den Austausch in all seinen Zügen ermöglichten. Hierbei ist besonders  zu erwähnen,  dass dies der 20.  deutsch-schwedische Austausch war,  der ein weiteres Mal als sehr gelungen und als tolle Erfahrung zu bewerten ist.  

An der Stelle spreche ich im Namen der gesamten deutsch-schwedischen Gruppe ein herzliches Dankeschön an Frau Rita Höckelmann, Frau Bettina Schürholz und Frau Lena Menkens aus.

Nina Arnsberg

 

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Juniorwahl zur Europawahl 2019 am EBG

Juniorwahl zur Europawahl 2019 am EBG

Gelungene Juniorwahl am EBG: Am 20.05.2019 waren alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis Q1 dazu aufgerufen, ihr Wahlrecht wahrzunehmen und an der simulierten Europawahl teilzunehmen. Wahlberechtigt waren dabei alle Schülerinnen und Schüler der genannten Jahrgangsstufen ungeachtet ihres Alters oder ihrer Staatsangehörigkeit. Die Wahlbeteiligung fiel mit 85,09% höher aus als bei der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2017 (83,41%).

Die Idee der Teilnahme resultiert aus der gelungenen Premiere anlässlich der Bundestagswahl 2017. Für die Fachschaft Sozialwissenschaften war unmittelbar klar, dass auch zur Europawahl wieder eine Juniorwahl am EBG durchgeführt werden sollte. Somit wurde das EBG frühzeitig angemeldet und befand sich – wie schon 2017 – erneut als einzige Schule in Castrop-Rauxel in einem Kreis von insgesamt bundesweit über 2760 teilnehmenden Schulen. Neben weiteren aktuellen Aktionen, wie z.B. dem EU-Projekttag am 25.03.2019 mit der Podiumsdiskussion zur Zukunft Europas (https://ebg-castrop.de/ebg-schulprojekttag-ein-starkes-und-gemeinsames-europa), zeigt die Juniorwahl eindrucksvoll, wie Demokratie und der europäische Gedanke am EBG gelebt werden. Auch die angestrebte Zertifizierung als Europaschule wird durch dieses Projekt bewusst unterstützt.

Die Juniorwahl ermöglicht es, auf realitätsnahe Weise die Abläufe einer Europawahl nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern diese auch praktisch handelnd zu erfahren. Dabei spielen das authentische Material (Wahlbenachrichtigungen und Wahlzettel) und die realitätsnahen Abläufe mit Wahlhelfern, -kabinen und -urne eine wesentliche Rolle. Viele Schülerinnen und Schüler erinnerten sich bei Gesprächen im Wahllokal.

Tim Girzalsky aus der Jahrgangsstufe 8 berichtete, dass vorab die Abläufe der Europawahl im Unterricht besprochen wurden: „Wir haben vorab im Unterricht in Gruppen Erklärvideos gedreht, zum Beispiel wie der Ablauf der Wahl ist und wie man abstimmt.“ Die Ergebnisse der EBG Juniorwahl werden in dann in der nächsten Woche im Politikunterricht mit den offiziellen verglichen und besprochen.

Unterstützung für das ambitionierte Vorhaben mit immerhin 503 wahlberechtigten Schülerinnen und Schülern kam von allen Beteiligten der Schulgemeinde, insbesondere die vielen freiwilligen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 seien an dieser Stelle positiv hervorgehoben. In verschiedenen Schichten sorgten sie für reibungslose Abläufe der Juniorwahl, halfen bei Unsicherheiten und zählten professionell die Ergebnisse aus.

Bei der nächsten Juniorwahl wird das EBG wieder teilnehmen.

An dieser Stelle wird das Wahlergebnis bewusst nicht kommentiert, vielmehr soll es nun vor dem Hintergrund des realen Europawahlergebnisses als Diskussionsgrundlage im Unterricht, in der Pause, im Lehrerzimmer und auch zu Hause dienen. Dabei kann das EBG-Ergebnis natürlich auch mit dem Wahlergebnis der Juniorwahl insgesamt verglichen werden (https://www.juniorwahl.de/).

 

Tim Unger, StD

Fachvorsitzender Politik/Wirtschaft / Sozialwissenschaften

EBG Schulprojekttag: „Ein starkes und gemeinsames Europa“

EBG Schulprojekttag: „Ein starkes und gemeinsames Europa“

EU Projekttag am EBG: Umwelt, Brexit, Migration und Zukunftsszenarien – Schülerinnen und Schüler fragen nach

Im Rahmen des EU-Schulprojekttages trafen am 25. März 2019 in der geschmückten Aula des Ernst-Barlach-Gymnasiums motivierte Schülerinnen und Schüler auf sechs Politiker aus der Region. Anwesend waren die Parteivertreter Jens Bennarend (SPD), Dennis Radke (CDU, MdEP), Fabian Kaese (CDU), Jörg Schneider (AfD, MdB), Fotis Matentzoglou (die Linke) und Onur Kocakaya (Bündnis90/Die Grünen). Der EU-Schulprojekttag möchte Interesse sowie Ver­ständnis auch in der Öffentlichkeit für die europäische Idee und die Europäische Union wecken und stärken. Dies bietet für die Schulen die Möglichkeit, dass sich junge Menschen über aktuelle Fragen bezüglich der Europäischen Union mit Politikerinnen und Politikern aus­tauschen können.

Der EBG-Schulleiter Dr. F. Mayer eröffnete die Veranstaltung und  begrüßte die Gäste  aus der Politik mit der Bitte, während der Diskussion demokratische Spielregeln einzuhalten. Wie in den vergangenen Jahren auch, wies das EBG mit der Durchführung des EU-Schulprojekttages 2019 auf das Verständnis und Interesse seiner Schülerinnen und Schüler für die europäische Idee hin.

Vor dem Hintergrund immer neuer ”Krisen” der Europäischen Union – Bankenkrise, Demokratiekrise, Flüchtlingskrise, Umweltkrisen etc. – bedarf es neuer Zukunftsdebatten. Diesen Zukunftsdebatten stellten sich die Schülerinnen und Schüler des EBG. Hartnäckig wurden die Politiker unter anderem gebeten, zum Klimaschutz in Deutschland Stellung zu nehmen: Warum muss Deutschland Klimaschutzmaßnahmen ergreifen, wenn doch andere Länder neue Kohlekraftwerke installieren und Treibhausgase sich in der gesamten Atmosphäre weltweit verteilen? Sollte der Klimaschutz nicht auch eine verbindliche EU-Aufgabe sein? Die Vielfalt der Antworten der Politiker reichte von „Beendigung der Klimawende –  es gab schon immer Kalt- und Warmzeiten in der Erdgeschichte“ (Jörg Schneider, AfD) bis zum Wunsch nach „einem radikalen Wandel ohne Kohlekraftwerke mit Elektromobilität“ (Onur Kocakaya, Bündnis90/Die Grünen)“. Ausgangspunkt der Diskussion war die Schülerdemonstration „Fridays for Future“.

Auch das Thema Brexit wurde heiß diskutiert, denn die Schülerinnen und Schüler wollten von den Politikern wissen, welche Auswirkungen der Austritt weiterer Staaten haben könnte und ob es womöglich auch zu einem Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union (Dexit) kommen kann? Alle fünf Politiker sprachen sich gegen einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union aus, betonten allerdings je nach politischer Couleur die Notwendigkeit einer mehr oder weniger radikalen Reform der EU. Der Tradition ihrer Partei folgend forderten z.B. Jens Bennarend (SPD) und Fotis Matentzoglou (Die Linke) eine Angleichung sozialer Standards in der EU.

Kritisch wurde ebenfalls die Wahlbeeinflussung durch das Internet, insbesondere durch soziale Medien betrachtet, denn diese werden größtenteils täglich von den Jugendlichen genutzt. EU-Parlamentarier Dennis Radtke antwortete, dass Fake News oder gezielte individuelle Wahlwerbung (z.B. über gesponserte Werbung auf Facebook) in der Tat eine sehr große Herausforderung seien – laut Studien weiß man, wie manipulativ Nachrichten sein können, denn die Analyse des individuellen digitale Fußabdrucks zur Erstellung eines politischen Profils stellt seiner Meinung nach eine Bedrohung der Demokratie dar.

Im letzten Teil der Diskussion stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Zukunftsversionen von Europa dar und formulierten klare Forderungen an die Politik. Mitspracherecht, Gleichberechtigung und Transparenz waren hier die Schlagwörter. Die Jugendlichen wollen angehört werden und sich aktiv an der Zukunftsgestaltung Deutschlands und der EU beteiligen. Die Zukunftsszenarien verdeutlichten den Wunsch der Schülerschaft nach einem geeinigten und vor allem auch gemeinsamen Europa.

So zeigte der Projekttag, dass die Schülerinnen und Schüler des EBG gerne die Chance nutzten, aktiv an der Debatte teilzunehmen und zudem selber viele Vorschläge für eine positive Zukunftsgestaltung in Europa und der Welt hatten.

Mit viel Applaus bedankten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 bei den Politikern für ihre offenen Antworten.

In der Vorbereitung auf die Diskussion in der EBG-Aula erstellten Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 d/e dieses Zukunftsszenario, um den Politikern eine mögliche Zukunft Europas zu präsentierten.

Rainer Prösch, Lea Ehses und Rike Kuhlmann

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Italienaustausch 2019

Italienaustausch 2019

Saluti da Torino

Bereits zum sechzehnten Mal haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen unseres Italienaustausches unsere Partnerschule in Turin besucht.

Hier folgen einige Eindrücke unserer Reise.

Im Gioberti

Die Schule Liceo Vincenzo Gioberti Torino (kurz Gioberti genannt) haben wir durch einen von unseren Partnerinnen und Partnern selbst gedrehten Videoclip kennengelernt. Federica hat uns dabei einiges über die Schule erzählt. Frau Marcella Guglielmo (stellvertretende Schulleiterin) hat uns herzlich begrüßt und betont, wie schön es ist, dass unsere Schulen diese intensive Austauschmaßnahme pflegen. Sie freut sich bereits auf eine Fortsetzung.

In den gemeinsamen Unterrichtsstunden haben wir u.a. über Facebook und Co gesprochen und dabei festgestellt, dass der Umgang mit den Sozialen Medien bei italienischen und deutschen Jugendlichen gleich ist. Besonders viel Freude hatten wir beim Schreiben des ersten Tatort Turin.

Santa Giulia

Mit einer Foto-Rallye haben wir den Stadtteil Santa Giulia, in dem die Schule liegt, erkundet. Dort gibt es noch ein altes Toiletten- und Badehaus aus der Zeit, als die Wohnungen noch kein fließendes Wasser hatten. Besonders schön ist die Kirche Santa Giulia mit ihrer Decke, die in sattem Blau und viel Gold wie ein Sternenhimmel gestaltet ist. Corso San Maurizio 9 – dieses Haus wird Polenta genannt, da es aussieht, wie eine Scheibe Polenta. Sehr interessant ist auch das Denkmal zur Erinnerung an den italienischen Widerstand. Der Markt von Santa Giulia, auf dem es Kleidung, Haushaltswaren, frische Nudeln und Backwaren, Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Käse und natürlich sehr viel sehr frisches Obst und Gemüse aus der Region und aus Süditalien gibt, findet täglich direkt vor der Schule statt.

Sehenswürdigkeiten in und um Turin

Im Rahmen einer Stadtrallye mit und kleiner Stadtführungen durch unsere Partnerinnen und Partner haben wir einen guten Einblick in einige Sehenswürdigkeiten der Stadt bekommen. So haben wir den Palazzo Reale, den königlichen Palast und den wundervollen Garten am Piazzo Castello besichtigt.  Ebenso waren wir in verschiedenen Kirchen, z.B. in der Santa Sindone (auch Guarini-Kapelle genannt), dem Dom, der Gran Madre di Dio.

Wir sind unter den Arkaden der Via Po zur Kirche Monte dei Cappuccini aus der Spätrenaissance auf einen Hügel am Po gegangen. Zu der Kirche gehört heute noch ein Kloster der Kapuzinermönche. Von dem Hügel aus hat man einen wundervollen Blick über die Stadt. Am Rande der Stadt haben wir das königliche Jagdschloss Reggia di Venaria besucht. Im Schlosspark haben wir bei herrlichem Wetter ein Picknick und die Preisverleihung (Fotorallye, Stadtrallye, Kriminalgeschichte Tatort Turin) gemacht.

Besuch im Palazzo di Citta

Das Turiner Rathaus stammt aus dem 15. Jahrhundert und liegt mitten in der Altstadt. Im Laufe der Jahrhunderte ist das Gebäude immer wieder umgebaut und umgestaltet worden, so dass heute ein historisches Gebäude mit historischem Interieur modernen Anforderungen eines Rathauses entspricht. Bei unserer Besichtigung haben wir den Sala Marmi (Marmorsaal), den Scalone D’Onore (Bürgermeistersaal, in dem die Sommersitzungen stattfinden) und den Sala Rossa (Roter Saal, in dem die Ratssitzungen stattfinden) gesehen. Wir hatten den Eindruck in einem Museum mit historischer Einrichtung und prächtigen Wand- und Deckengemälden zu sein und nicht in der Machtzentrale von Turin.

Im Sala Rossa hat uns Frau Chiara Appendino, die Turiner Bürgermeisterin, die Altschülerin des Gioberti ist, empfangen. Sie hat den Turiner Jugendlichen Rede und Antwort gestanden und hat mit ihnen über  Anliegen wie die Situation des Turiner ÖPNV’s, den U-Bahnbau, E-Mobilität, Mülltrennung und natürlich über Fridays for Future gesprochen.

Bei einem Besuch in Italien müssen natürlich auch die Spezialitäten der Region probiert werden. Das Eis bei Fiorio ist besonders gut. Natürlich haben wir auch bei Grom Eis gegessen.  (Grom hat das Eis am Stiel erfunden.) Um wirklich sagen zu können, welches Eis besser schmeckt, müssen wir weitere Verkostungen vornehmen. Auch haben wir gerne diverse Pastagerichte, Pizza und andere Teiggerichte probiert. Jeder aus der Gruppe hat sein Leibgericht gefunden.

Einige der Schülerinnen haben sich bereits für die Sommerferien verabredet.

A. Nolting

EBGler erhalten DELF Diplome

EBGler erhalten DELF Diplome

Auch in diesem Jahr haben wieder über 20 Schülerinnen und Schüler des EBG das DELF Diplom erworben und konnten stolz ihre Zertifikate entgegennehmen.

Auf die Prüfungen, welche im Juni diesen Jahres stattfanden, haben sich die Schülerinnen und Schüler ein ganzes Jahr lang in der DELF AG von Fr. Kordt mit viel Fleiß vorbereitet. In der freiwilligen Arbeitsgemeinschaft wurde das Hör – und Leseverstehen, die schriftliche Textproduktion und natürlich das freie Sprechen der Sprache geübt. Dabei wird auf die korrekte Beherrschung und Anwendung von Wortschatz und Grammatik, sowie die kommunikative Kompetenz im Gespräch mit externen muttersprachlichen Prüfern, vorbereitet.

Durch die erworbenen Certificates haben die Schülerinnen und Schüler wichtige Pluspunkte für ihre Lebensläufe erzielen können, da nicht nur potenzielle Arbeitgeber, sondern auch deutsche und internationale Universitäten bei Bewerbungen immer häufiger Wert auf Zusatzqualifikationen im Bereich Fremdsprachen legen.

In diesem Jahr erreichte Lisa Korsten die Schwierigkeitsstufe B2, Diplome der Schwierigkeitsstufe B1 gingen an Giannina Weiss, Merle Trzecinski, Anna Schütze, Mareike Kinzel, Hannah Kinzel, Orkun Cökerim und Kara Ahuja. Wir gratulieren allen Prüflingen ganz herzlich zu ihren tollen Leistungen!

R. Kuhlmann

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