Europatag 2018 – das EBG feiert mit

Europatag 2018 – das EBG feiert mit

Ziel eines bundesweit durchzuführenden EU-Projekttages an Schulen und öffentlichen Einrichtungen ist es, das Interesse sowie das Verständnis der Öffentlichkeit an der europäischen Idee und der Europäischen Union zu wecken und zu stärken. Für Schulen bietet sich der Anlass, mit jungen Menschen auch über aktuelle Fragen zu Europa zu diskutieren.

Am Europatag (9. Mai) werden Frieden und Einheit in Europa gefeiert. Es ist der Tag der historischen Schuman-Erklärung. Im Jahr 1950 hielt der französische Außenminister Robert Schuman an diesem Tag in Paris eine Rede, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte – eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen den europäischen Nationen unvorstellbar machen würde.

Seine Idee war die Schaffung einer überstaatlichen europäischen Institution zur Verwaltung und Zusammenlegung der Kohle- und Stahlproduktion. Knapp ein Jahr später wurde eine solche Institution eingerichtet. Robert Schumans Vorschlag gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union.

Der Europatag kann im Land Nordrhein-Westfalen vom 2. Mai bis 15. Mai 2018 durchgeführt werden. Das EBG hat es sich als Schule der Europastadt Castrop Rauxel nicht nehmen lassen, sich an den Feierlichkeiten zu beteiligen. Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler des EBG beteiligten sich an dem EBG – Projekt “Europa in einem Wort”. Durch eine Befragung von 240 Bürgerinnen und Bürgern an den Standorten “Ickern Markt”, “Habinghorst Einkaufszentrum” und “Alstadt Markt” am 4. Mai in der Zeit von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr durch unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 ist es gelungen in der Castroper Öffentlichkeit Interesse und Verständnis an der europäischen Idee un der Europäischen Union zu wecken und hoffentlich zu stärken. Hierauf weisst zumindest die starke Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern hin, an dem Projekt durch ihre Antworten teilzunehmen. Für unsere teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war es allein wegen der Äußerungen und Reaktionen der berfragten Bürgerinnen und Bürger schon ein lehrreicher Vormittag, der auch Spaß bereitete.

 

(Rainer Prösch)

Europa bedeutet für mich…

Welche Vorstellungen verbinden die Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit Europa?

Nicht nur, aber besonders anlässlich des Europatages am 09. Mai eine berechtigte Frage an einer Europaschule. Um Antworten zu erhalten, waren alle Schülerinnen und Schüler am EBG aufgefordert, den Satzanfang „Europa bedeutet für mich…“ mit einem Wort zu vervollständigen.

Das Ergebnis dieser durchaus herausfordernden Aufgabe wird in der Wortwolke im Anhang dargestellt. Diese zeigt die genannten Begriffe, deren Größe und Farbintensität abhängt von der Häufigkeit ihrer Nennung. Je größer und farbintensiver der Begriff also dargestellt wird, desto häufiger wurde er genannt.

Die Interpretation des Ergebnisses findet in allen Klassen und Kursen am Europatag statt und kann natürlich auch gerne als Diskussionsgrundlage in den Familien dienen.

Zusätzlich hat der EF Kurs Mathematik von Herrn Prösch eine Umfrage unter rund 240 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Castrop-Rauxel mit identischem Arbeitsauftrag durchgeführt. Auch diese Ergebnisse finden sich in der Bilderreihe unten und können somit gut mit den Ergebnissen unserer Schülerinnen und Schüler verglichen werden.

(Tim Unger, StD)

Wortwolke EBG

Wortwolke Bürgerinnen und Bürger

Hier geht es zur Bildergalerie:

ARTE zu Besuch am EBG: Unsere Französischkurse im Fernsehen

ARTE zu Besuch am EBG: Unsere Französischkurse im Fernsehen

Der Fernsehsender ARTE war bei uns am EBG mit einem Kamerateam zu Gast, um einen Beitrag zu erstellen für die Sendung Metropolis anlässlich des 55. Jahrestages des Élysée-Vertrags zum Thema Situation des Französischen als Partnersprache in Deutschland. In einem Französischkurs der 6. Klasse und im Leistungskurs der Q2 wurde gedreht, ein paar Schülerinnen und Schüler und unsere Französischlehrerin Frau Lange sind im Interview zu sehen. Während an anderen Schulen die Zahlen der Französischkurse zurückgehen, haben wir am EBG viele interessierte Schülerinnen und Schüler in Französisch in der Sekundarstufe I und in Grund- und Leistungskursen der Sek II und auch viele, die erfolgreich die DELF-Prüfungen ablegen.

Die Sendung ist in der ARTE-Mediathek unter folgendem Link abrufbar:

https://www.arte.tv/de/videos/081848-000-A/deutsch-franzoesische-freundschaft-wie-steht-es-um-die-partnersprache/

(Text und Fotos: Ulrike Lange)

Benvenuto a noi

Benvenuto a noi

Vom 12. – 17.3.2018 haben SchülerInnen und Schüler Dortmund, Castrop-Rauxel und Düsseldorf besucht.
Unsere italienischen Gäste haben ein abwechslungsreiches Programm absolviert: Stadtführung in Castrop-Rauxel und Dortmund, Begrüßung durch den EBG – Schulleiter Dr. Mayer, Empfang durch Bürgermeister Kravanja im Rathaus Castrop-Rauxel, Besuch der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte, Spaziergang am Phönixsee (Beispiel für Strukturwandel im Ruhrgebiet). Highlight war der Schulbesuch am Donnerstag und Freitag mit einem spontanen Konzert der Schulband.

Die italienischen Jugendlichen haben einigen Klassen ihre Heimatstadt Turin vorgestellt und i n Klassen 5,7 und 9 Schnupperstunden
Italienisch abgehalten. Besondere Freude hatten sie dabei an den begeisterten Kindern der Klasse 5b.

(A. Nolting)

Bonjour à Castrop – Rauxel

Bonjour à Castrop – Rauxel

In der Woche vom 25. Februar bis 3. März 2018 verbrachten die zwei französischen Praktikantinnen Laure Viala und Clémence Lavièvre aus unserer Partnerstadt Vincennes erlebnisreiche Tage in Castrop-Rauxel. Mehrere Tage absolvierten sie ein Praktikum im Familienzentrum Mikado im Ortsteil Schwerin und unterstützten das dortige Team in der Arbeit mit den Kindern der Kindertagesstätte.

Hanna Seegers und Mona Kapteinat, beides EBG – Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 haben sich sehr darüber gefreut, in dieser Zeit die beiden Austauschpraktikantinnen eine Woche lang ihre Gästen nennen zu dürfen. Neben dem Praktikum im Familienzentrum Mikado im Ortsteil Schwerin besuchten die Gastschwestern unter anderem auch den Unterricht am EBG und bekamen so erste Einblicke in das deutsche Schulsystem.

Ein Highlight der Woche war unter anderem auch der Besuch des Bürgermeisters von Castrop-Rauxel. Rajko Kravanja hatte die Mädchen und ihre Gastfamilien zu einem Plausch ins Rathaus eingeladen. Begleitet wurden die Schülerinnen von Stephanie Knaup, Vertreterin der Fachschaft Französisch des EBG, sowie der Organisatorin des Praktikums Edith Delord, Beauftragte für Städtepartnerschaften bei der Stadt Castrop Rauxel. In dieser Funktion unterstützt Frau Delord seit vielen Jahren immer wieder Castroper Schülerinnen und Schüler, die ein Praktikum im Ausland in einer unserer Partnerstädte absolvieren möchten, ebenso wie sie Gästen aus den Partnerstädten bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen in Castrop-Rauxel behilflich ist.

Städtepartnerschaften leben von der Begegnung, von gegenseitigen Besuchen ihrer Bewohner. Ein wichtiger Aspekt dabei sind Schüleraustausche und Praktika. Für diese Art Austausch braucht es sowohl Betriebe, in dem junge Menschen ein Praktikum absolvieren können, als auch eine Unterkunft für den Gast auf Zeit. Die Suche nach Gastfamilien für die Praktikantinnen erfolgt über die Schulen, in diesem Falle das Ernst-Barlach Gymnasium.

Zwischen der Europastadt Castrop – Rauxel und der Stadt Vincennes besteht bereits eine langjährige Partnerschaft und auch das Ernst – Barlach – Gymnasium hat in Vincennes sogar zwei Partnerschulen, welche im Zuge der Schüleraustausche des EBG regelmäßig besucht werden. Schüleraustausche in verschiedene Länder haben am EBG generell eine lange Tradition. So finden zum Beispiel auch jedes Jahr Austausche nach Schweden oder Italien statt und sind somit ebenfalls ein Baustein der Zertifizierung des EBG als Europaschule.

Hanna Seegers, Mona Kapteinat und ihre beiden französischen Gäste haben in dieser Woche viele wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen und freuen sich schon sehr auf den Gegenbesuch in Frankreich.

Wir möchten uns herzlich sowohl bei den aufnehmenden Gastfamilien, bei der Organisatorin Frau Delord als auch dem Team von Mikado bedanken, dass sie alle diese Art des Austauschs möglich gemacht haben. Merci beaucoup!

 

Stephanie Knaup

Kultur verbindet

Kultur verbindet

EBG arbeitet eine Woche in Projekten zum Thema Europas Kulturen.

„Europas Kulturen sind so unterschiedlich und interessant“ schwärmt Max aus der Jahrgangsstufe 6 – eine Erkenntnis, die viele andere Schülerinnen und Schüler des EBG ebenfalls nach der Projektwoche als Fazit mit nach Hause nehmen. Ausgehend von einem der drei Schulschwerpunkte, der Kulturellen Bildung, organisierte das EBG eine Woche altersübergreifenden Projektunterricht, welcher Kultur, Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften und Sprachen miteinander in verschiedensten Projektenangeboten in Verbindung brachte. Eine Vielzahl unterschiedlichster Angebote animierte unsere Schülerinnen und Schüler mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich mit den kulturellen Besonderheiten europäischer Länder zu beschäftigen.

So gab es eine Gruppe, die sich mit den kulinarischen Köstlichkeiten einzelner Länder in Theorie und Praxis beschäftigte, eine weitere Gruppe erstellte Reiseführer für eine Vielzahl europäischer Länder und die Geschichte der Mode wurde ebenfalls von allen Seiten beleuchtet.  Auch der Jakobsweg und die Eurovisionsfanfare, Yoga und verschiedene Feste unterschiedlicher Kulturen waren Gegenstände der Projektgruppen. „Wo kommt denn der Käse her?“ – „Na aus Holland“ – „Nee – aus Frankreich“ – „Wir essen immer Käse aus der Schweiz“. Die Schülerinnen und Schüler der Alles Käse – Gruppe stellten schnell fest, dass es ganz viele Käsesorten gibt, die je nach kulturellem Ursprung ganz unterschiedlich hergestellt werden und auch schmecken. Sie erforschten das Käseuniversum, besuchten dafür zum Beispiel einen Bioladen in Castrop – Rauxel und stellten in ihrer Projektgruppe sogar eigenen Frischkäse her.

Am Abschlusstag der Projektwoche wurden dann die Ergebnisse der einzelnen Gruppen präsentiert. Nach der Eröffnung der Ausstellung durch den Schulleiter Dr. Mayer übernahm die Musikgruppe und präsentierte einer übervollen Aula die Eurovisionsfanfare durch Musik und Tanz. Anschließend zeigte die Gruppe Wie wir übereinander lachenHumor in Europa auf die Bühne gebracht unter viel Gelächter des Publikums ihre eigens für die Projektgruppe einstudierte Darbietung. In einem darauf folgenden Museumsgang konnte die sich die EBG – Schülerschaft alle Projektergebnisse der einzelnen Gruppen anschauen. Das Flaggen – Memory und viele weitere Spiele konnten ausprobiert werden, in den Reiseführern wurde geschmökert und die Plakate und Ausstellungsprodukte aller Projektgruppen wurden bestaunt. Neben dem Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen und deren Besonderheiten konnten über das Thema Europas Kulturen hinaus Synergieeffekte zwischen dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung und dem Ziel der Schule, das Europaschulzertifikat zu erhalten, genutzt werden. 

(Ulrike Kuhlmann)

Ein Bericht der Projektgruppe Jakobsweg

Jedes Jahr machen sich hunderttausende Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens und nehmen dabei unzählige Strapazen im Kauf. Warum? Was ist so faszinierend an diesem von der Unesco deklarierten Weltkulturerbe?

Die Geschichte des Jakobsweges ist eine Geschichte vom Pilgern und Reisen ohne nationale Grenzen. Ziel dieser Arbeitsgruppe war die Bedeutung des Pilgerpfades „Camino de Santiago – Jakobsweg“ für die flüssige Kommunikation und den Austausch der europäischen Kulturen – damals und heute – zu verstehen.

Die Arbeitsgruppe hatte zwei inhaltliche Schwerpunkte: Geschichte des Jakobsweges und Kunst. Die Schülerinnen und Schüler haben intensiv recherchiert und vieles über die Entstehung des Weges in Erfahrung gebracht; dabei wurden auch die praktischen Aspekte nicht vergessen (Routen, Entfernungen, Voraussetzungen, Symbole der Pilger, Stempel, Legenden, Ausrüstung, Europa und das Mittelalter, etc.). Als Ergebnis haben die Gruppen Plakate und eine riesige Karte mit den wichtigsten Etappen fertiggestellt – z. B. die Route ab Dortmund!

Danach haben wir uns der Kunst gewidmet: romanische und gotische Merkmale, Bau der Kathedralen, Malerei und Plastische Kunst in Mittelalter, die Organisation der Handwerker und das grenzenlose Weitergeben von Techniken. Die Schülerinnen und Schüler sind kleine Experten geworden und deshalb haben sie gotische Fenster/Elemente entworfen und gebastelt. Auch ein Bild des „Bauernkalenders“ von León ist entstanden. Es war manchmal eine „frickelige“ Angelegenheit, aber die Mühe hat sich gelohnt!

Eine kleine Exkursion zum „Erin Park“ in Castrop-Rauxel wurde auch unternommen. Auch wenn es eine kurze Entfernung war, haben die Teilnehmer schnell bemerkt, wie wichtig ein vernünftiges Schuhwerk und ein Wanderstab für das Wandern sind!

¡Buen camino!

(Laura Díez Crespo)

Die Videos wurden während der Generalprobe und der Aufführung aufgenommen

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Kongolesischer Tanz und Trommeln mit Fanfare Masolo am EBG

Kongolesischer Tanz und Trommeln mit Fanfare Masolo am EBG

Am Donnerstag, den 29.06.2017, durften wir im Rahmen der KinderKulturKarawane die Tanz- und Trommelband Fanfare Masolo aus Kinshasa in der DR Kongo am Ernst-Barlach-Gymnasium begrüßen. Der EF-Französisch-Kurs und der Französisch-LK der Q1 hatten die Möglichkeit, in die kongolesische Kultur hinein zu schnuppern.

Zunächst durften wir den jungen Musikern Fragen stellen über deren Leben und Beruf. Anschließend konnten wir uns aussuchen, ob wir in einem Atelier das Trommeln oder einen kongolesischen Tanz erlernen wollten. Ich entschied mich für den Tanzworkshop. Vier von den sieben Kongolesen nahmen sich Zeit für die Interessenten an dem Tanz und somit gingen wir auf den Schulhof und begannen mit den ersten Tanzschritten zu dem Lied „Téléphone“ des Musikers Franko aus dem Kamerun. Die anfänglichen Schwierigkeiten, besonders mit dem Hüftschwung, wurden nach und nach besser. Am Ende tanzten alle Schülerinnen und Schüler begeistert eine ganze Choreographie.

Während der Pausen konnten wir uns offen mit den jungen Männern unterhalten (natürlich auf Französisch!), sodass wir einen Einblick in ihr Leben bekamen. Die Zeit des Austausches war zwar kurz, jedoch auch sehr intensiv. Am Ende wurden sogar einige Kontakte ausgetauscht. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung, durch Musik und Tanz die andere Kultur näher kennen zu lernen!

Paula Kruse, LK-Französisch Q1

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