Feierliche Übergabe der Cambridge-Zertifikate 2022

Feierliche Übergabe der Cambridge-Zertifikate 2022

Endlich konnten unsere sechs diesjährigen Cambridge-AG-Teilnehmer*innen Sejla, Annie, Charlotte, Nikie, Letitia und Martin zu Beginn dieser Woche ihre C1-Zertifikate in Empfang nehmen.

Die nun ehemaligen Q2-Schüler*innen hatten sich von Oktober 2022 bis Juni 2022 im Rahmen der Cambridge Certificate AG unter der Leitung von Frau Jaspers und Herrn Tönnes auf die Prüfung vorbereitet, welche schließlich kurz nach den Abiturprüfungen Anfang Juni stattfand. Nun nutzen die jungen Erwachsene ihre erworbenen Zertifikate, um sich für ein Auslandsstudium oder ein Au-Pair-Jahr zu bewerben. Wir wünschen alles Gute für die Zukunft!

André Tönnes

Foto:
V.l.n.r.: Frau Jaspers, Herr Tönnes, Sejla Polic, Annie Wang, Charlotte Dorka, Nikie Chien, Letitia Wang, Martin Blumenroth, Herr Dr. Mayer
Rom 2022

Rom 2022

Anreisetag: Montag, 13.06.2022

Am Montag sind wir, die 34 SchülerInnen beiden Latein-Kurse der EF, die mit Abschluss dieses Schuljahrs ihr Latinum erhalten werden, in Begleitung unserer KurslehrerInnen (Bentzen, Schürholz, Waldheim) auf Studienfahrt nach Rom geflogen. Eine Mitschülerin konnte aufgrund einer Verletzung leider nicht mitkommen, was uns allen für sie sehr leidtat.

Damit wir einen frühen Flug nehmen und bereits den vollen Anreisetag in Rom nutzen konnten, mussten wir uns bereits um 05:30 Uhr etwas müde am Flughafen in Düsseldorf treffen. Nach einigen Schwierigkeiten mit der langen Schlange am Sicherheits-Check konnten wir mit einer Stunde Verspätung endlich losfliegen.
Nach 1:30 Stunden Flug landeten wir am Flughafen Fiumicino außerhalb von Rom. Der Bustransfer zu unserem Ziel, dem Meininger Hotel, dauerte noch weitere 45 Minuten, in denen wir schon mal vom Bus aus einen ersten Blick auf die Stadt Rom werfen konnten. Da wir erst gegen 15:00 Uhr in unsere Zimmer konnten, nutzten alle die Gelegenheit, die Umgebung kennenzulernen, einzukaufen und zudem Ausschau nach der nächstgelegenen Metrostation zu halten.
Dann ging es am frühen Nachmittag als Gruppe los mit der Metro in Richtung Zentrum.
Unser erstes Ziel war der bekannte Platz Piazza del Popolo, von welchem wir nach kurzem Treppensteigen den Monte Pincio erreichten. Von diesem hatten wir eine grandiose Sicht über die Dächer Roms.
Unser zweites Ziel war das Kolosseum. Um zu diesem zu gelangen, sind wir an zwei weiteren Sehenswürdigkeiten vorbeigekommen: der Spanischen Treppe und dem riesigen weißen Nationalmuseum, welches bei den Stadtrömern unter dem Begriff „Schreibmaschine“ oder „Hochzeitstorte“ bekannt ist. Letztendlich kamen wir am Kolosseum an und konnten die ersten Bilder dieses berühmten Bauwerks von außen machen.
Vom Kolosseum aus sind wir mit der Metro wieder zum Hotel gefahren, um uns etwas auszuruhen.
Als Abschluss für den ersten sehr entspannten Tag sind wir alle gemeinsam in eine echte italienische Pizza in Hotelnähe essen gegangen. Insgesamt kam uns allen der erste Tag fast wie ein Urlaubstag vor.

Dienstag, 14.06.2022

Der nächste Tag startete für uns um 08:30 Uhr mit einem schönen und angebotsreichen Frühstück im Meininger Hotel, damit wir uns für die darauffolgende Führung mit dem Titel „Antikes Rom“ stärken konnten. Für die Führung mussten wir mit der Metro zum Kolosseum fahren, denn dort trafen wir uns mit der netten Dame, welche die Führung machte. Sie erklärte mit sehr viel Elan und Spaß das für unsere Altersgruppe entsprechend Wichtigste über das Forum Romanum und das Kolosseum.

Wir erfuhren unter anderem, dass um 100 n. Chr. Rom eine Bewohnerzahl von 1 Millionen Personen hatte, die Basilika keine Kirche war sondern eine Art Einkaufszentrum, und dass die Löcher der Ausgrabungen keine Einschusslöcher sind sondern die Gebäude früher von Metallstützen gehalten wurden und diese aber wiederverwendet worden sind. Trotz der anstrengenden Hitze konnten sich viele von uns nach der Führung sogar noch aufraffen, mit Frau Waldheim und Frau Schürholz auf den Palatin hinaufzusteigen, von wo aus man einen fantastischen Blick auf das antike Forum Romanum hat.

Nach dieser 4-Stündigen Führung hatten wir alle bis 18:30 Uhr Zeit zur freien Verfügung. In dieser Zeit haben viele von uns in Kleingruppen Rom nochmals auf eigene Faust erkundet und auch schon zu Abend gegessen, denn dafür gab es am Abend selbst keine Zeit, da wieder eine Führung anstand. Eine andere Dame, die die Führung „Rom am Abend“ in Vertretung leitete, führte uns zur Spanischen Treppe, zumTrevi Brunnen und abschließend wieder zur Piazza del Popolo.

Die Sehenswürdigkeiten waren sehr schön, jedoch ließ die Gestaltung der Führung wirklich zu wünschen übrig. Selbst die Lehrkräfte, Frau Waldheim, Frau Schürholz und Herr Bentzen, waren von der Art und Weise, wie die Informationen uns Jugendlichen überbracht wurden, wenig begeistert und fanden, diese Führung sei ein Beispiel dafür, wie man es eben nicht machen sollte. Nach der enttäuschenden Führung machten wir aber das Beste aus dem weiteren Abend und fuhren wieder mit der Metro zu unserem Hotel. Und somit war auch unser zweiter Tag schon am Ende angelangt.

Mittwoch, 15.06.2022

Der dritte Tag begann wieder mit dem Frühstück um 08:30 Uhr im Hotel. Diesmal mussten wir uns bereits um 09:30 Uhr in der Lobby einfinden, um mit der Metro zu den Zielen des Tages zu fahren, dem Circus Maximus, der Tiberinselund dem Pantheon.
Diese Ziele haben wir gemeinsam aber ohne eine Reiseführerin besichtigt und kennen lernen dürfen. Am Pantheon hatten wir gute zwei Stunden Zeit wieder einmal zur freien Verfügung in Kleingruppen. Einige sind Mittag oder Eis essen gegangen, wiederum andere sind durch die kleinen Seitengassen geschlendert um haben dort die Umgebung erkundet.
Vom Pantheon aus sind wir zu Fuß zur Vatikanstadt gelaufen, wo uns gegen 14:00 Uhr eine Führung unter dem Titel „Vatikan und Petersdom“ erwartete. Zum Glück hatten wir wieder die bei der Reiseplanung gebuchte Dame, die wir bereits bei der ersten Führung hatten, sodass wir mit viel Elan und Spaß über den Vatikan und den beeindruckenden Petersdom informiert wurden. Nach dieser 3-stündigen Führung hatten wir bis 21:30 Uhr Zeit, uns wieder in Kleingruppen innerhalb von Rom zu bewegen und auch Abendessen zu gehen. Einige nutzten die Zeit zum Beispiel, um auf den Turm des Petersdoms zu klettern und von dort über Rom zu schauen.
Auch der dritte Abend endete sehr gesellig und entspannt, was auf einem Zimmer dazu führte, dass sich ein Lattenrost in Einzelteile zerlegte
😊. Der Schaden musste gegenüber dem Hotel beglichen werden, jedoch war es für alle Anwesenden ein sehr lustiges Erlebnis.

Donnerstag, 16.06.2022

Am Donnerstag, dem vorletzten Tag, gab es einen spontanen Programm für Freiwillige, sodass die, die sich dafür entschieden hatten, bereits um 07:30 Uhr frühstücken mussten. Die anderen durften länger schlafen, mussten jedoch die Zeit, in welcher die anderen weg waren, im Hotel bleiben. Herr Bentzen entschied sich ebenfalls, im Hotel bei den anderen zu bleiben.
Das freiwillige Programm für den Tag war der lohnende Besuch der antiken Hafenstadt Ostia. Dieser startete um 08:15 Uhr mit einem Zusammentreffen in der Hotellobby, bei einem Mitschüler klingelte der Wecker jedoch wohl erst um Viertel nach, sodass er in Adiletten Ostia Antika ansehen durfte.  22 SchülerInnen und Frau Waldheim und Frau Schürholz fuhren mit Metro und Zug nach Ostia Antika, wo wir bei Sonne und hohen Temperaturen wieder eine Führung bei unserer Lieblingsreiseführerin genießen konnten.  
Neben einer antiken Bar und den antiken Toiletten sahen wir unter anderem die antiken Thermen, welche alle als Ausgrabungsstätten vorzufinden waren. Ostia Antika war im Vergleich zum pulsierenden Leben in Rom ein sehr angenehmer Ruhepol. Unsere Gruppe war neben ein paar wenigen Familien die einzigen Besucher dieser antiken Stadt.
Nach dem Besuch ging es gegen 12:00 Ihr wieder zurück ins Hotel, denn ab dann hatten wir wieder Zeit für uns. Einige Freiwillige nutzten die Gelegenheit, um mit Frau Waldheim die wunderschöne Kirche Santa Maria Maggiore zu besuchen. Um 19:00 Uhr trafen wir uns alle wieder als gemeinsame Gruppe in der Hotellobby, um uns auf den Weg nach Trastevere zu machen. Aber da es keine direkte Metroverbindung gab, konnten wir nur ein kleines Stück in die Richtung fahren und mussten den Rest der Strecke zu Fuß auf uns nehmen. Trastevere ist der lebendigste Stadtteil Roms, sodass am späten Abend die Gassen sehr voll von Einheimischen und Touristen waren. Wir hatten in Trastevere selbst zwei Stunden Zeit zum Herumschlendern und Essen gehen, sodass wir uns alle pünktlich um 22:00 Uhr am im vornherein ausgemachten Treffpunkt wiederfanden.
Dank unserer Überzeugungskünste konnten wir Frau Schürholz und Herrn Bentzen von der Idee überzeugen, auf dem Rückweg noch zum beleuchteten Kolosseum zu fahren. Um noch Bilder vom beleuchteten Kolosseum zu machen, mussten wir allerdings erst zu Fuß zum Circus Maximus laufen und von dort aus mit der Metro zum Kolosseum. Nach einer erfolgreichen Foto-Session ging es wieder zurück zum Hotel, in welchem der ein oder andere noch den Abend mit anderen „gesellig“ gestaltete und aus diesem Grund wenig Schlaf für den letzten Tag hatte. Und so ging auch der letzte Abend zu Ende.

Freitag, 17. 06. 2022

Auch der letzte Tag wurde zur altbekannten Zeit um 08:30 Uhr mit dem Frühstück im Meininger Hotel eingeleitet. Diesmal hatten jedoch viele Zeitstress, da wir bis 10:15 Uhr die Koffer gepackt und die Zimmer aufgeräumt haben mussten. Zur Kontrolle kamen die LehrerInnen in jedes Zimmer und kontrollierten den Zustand. Gegen 11:00 Uhr checkten wir aus und deponierten unser Gepäck in einem extra dafür vorgesehenen Raum des Hotels.
Bis 15:30 konnten wir alle nochmal nach eigenen Wünschen das Flair der italienischen Hauptstadt genießen, anschließend wurden wir mit einem Shuttle Bus wieder zum Flughafen nach Fiumicino außerhalb von Rom gebracht. Diesmal kamen uns die 45 Minuten Fahrtzeit um einiges kürzer vor.
Nicht wie in Düsseldorf kamen wir am Flughafen Roms sehr schnell durchs Einchecken und durch die Sicherheitskontrolle, was dazu führte, dass wir noch ein wenig Zeit am Gate warten mussten.
Gegen 19:30 Uhr begab sich das Flugzeug schon Richtung Rollfeld und startete wieder in Richtung Düsseldorf. Ziemlich erschöpft aber voller schöner neuer Eindrücke und Erlebnisse konnten wir beim Starten noch einmal einen letzten Blick auf Rom genießen.
Im Flugzeug selbst hatten wir das Glück, dass wir alle sehr nah beieinandersitzen konnten und jeder jemanden Bekanntes neben sich sitzen hatte. Kurz vor 22:00 Uhr sahen wir schon das altbekannte Ruhrgebiet aus den Fenstern des Flugzeugs. Kurze Zeit später hatten wir in Düsseldorf wieder festen Boden unter unseren Füßen und wurden dort nach einer gemeinsamen Verabschiedung von unseren Familien abgeholt.

Und somit ging die seit Beginn der Klasse 6 von uns erwartete Reise nach Rom nach fünf sonnigen Tagen auch schon wieder zu Ende.
Wir SchülerInnen hatten eine sehr angenehme, spannende, lustige und auch interessante Zeit, die wir nicht so schnell wieder vergessen werden. Und auch unsere LehrerInnen betonten zum Abschluss, dass sie sich mit unserer netten „Latein-Reisegruppe“ extrem wohlgefühlt haben und die Fahrt sehr genießen konnten.

Johanna Kinkeldei (EF)

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Lust auf Abenteuer? – Melde Dich für einen individuellen Schüleraustausch an!

Lust auf Abenteuer? – Melde Dich für einen individuellen Schüleraustausch an!

Entdecke dabei eine andere Kultur, vertiefe deine Sprachkenntnisse und gewinne Freunde fürs Leben.

Das Deutsch- Französische Jugendwerk (DFJW) bietet zwei individuellen Austauschprogramme an: das Brigitte Sauzay-Programm und das Voltaire-Programm, bei dem Ersten lebst Du drei Monate in einer Gastfamilie in Frankreich, bei dem Zweiten bleibst du sogar sechs Monate in der Gastfamilie. 

Mehr Informationen unter:

Brigitte-Sauzay-Programm: https://www.dfjw.org/media/programmes/informationen-brigitte-sauzay-programm.pdf

Voltaire-Programm: https://www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/voltaire-programm.html

Bei Fragen sprechen Sie gerne die jeweiligen Französischlehrer:innen an.

Erfahrungsbericht

Dieses Jahr nimmt Alessia, eine Schülerin der bilingualen Klasse 8a, am Brigitte-Sauzay-Programm teil. Ihre Austauschschülerin, Jehna war in den letzten zwei Monate am EBG als Gast. Die Beiden berichten:

Mein Name ist Jehna Asal, ich bin 14 Jahre alt und bin Schülerin des Collège Claude Chappe Ida Grinspan in Paris, Frankreich. Ich habe mich für das Brigitte Sauzay-Programm für einen 2-monatigen und 1-wöchigen Austausch in Deutschland angemeldet. Ich kam am 27.04.22 an und traf die entsprechende Gastfamilie, neue Klassenkameraden und Lehrer. In der Schule fand ich die Art und Weise wie die Schüler mit den I-Pads arbeiten interessant und das Verhältnis zu den Lehrern hat mir sehr gut gefallen (sie sind viel entspannter). Andererseits habe ich bei meinen neuen Mitschülern leider eine gewisse Zurückhaltung gemerkt. Ich hätte mir mehr Nähe und Wärme gewünscht. Zusammen mit der Französischklasse machten wir einen schönen Ausflug nach Lüttich in Belgien. Ich habe mit meiner Gastfamilie die Städte Berlin, Düsseldorf und Köln besucht. Wir waren auch im Phantasialand. Ich lernte die traditionelle deutsche Küche kennen: Bratwurst, Schweinshaxe mit Sauerkraut, Spargel, Bratkartoffeln mit Speck und Waffeln. Ich habe Freunde gefunden, an die ich mich erinnern werde. Ich ermutige Schüler an einem Austausch teilzunehmen, hauptsächlich weil es eine sehr interessante Erfahrung ist, wir lernen mehr über die Kultur und Sprache.

Mein Name ist Alessia Farah, ich bin 14 Jahre alt, Schülerin des Ernst-Barlach-Gymnasiums und derzeit Korrespondentin von Jehna Asal. Ich werde zwischen September und November nach Paris, Frankreich, reisen. Bei dieser Gelegenheit werde ich versuchen, das Beste aus meiner Zeit zu machen und so viel wie möglich über die französische Sprache und Kultur zu sammeln. Ich habe den Vorteil, dass ich eine starke Freundschaft mit meiner Korrespondentin in Deutschland aufgebaut habe und sicher bin, dass alles nach meinen Wünschen verlaufen wird.

Alessia Farah, Jehna Asal und Amandine Dusautoir

Unser Europaraum nimmt Gestalt an

Unser Europaraum nimmt Gestalt an

Es ist soweit!

In der letzten Schulwoche durfte Mia-Lucy Rottmann ihr Projekt zur Gestaltung der hinteren Wand im Europaraum (Raum 602) umsetzen. Dabei hatte sie kräftige Unterstützung von Leonora Wegner und Johanna Kurtenbach. Die drei talentierten EF-Schülerinnen haben mit viel Kreativität, Ausdauer, Selbstorganisation und guter Laune ihr Projekt ausgeführt und leisten somit einen Beitrag für mehr Kunst und Europa in unserem schulischen Alltag.

Ein großes Dankeschön an Mia-Lucy, Leonora und Johanna.

A.Dusautoir

Europatag 2022 – das waren unsere Projekte

Europatag 2022 – das waren unsere Projekte

Planspiel zum Klimaschutz in der EU

Schüler :innen der Jahrgangsstufe 9 simulierten das Gesetzgebungsverfahren in der EU. In den Rollen von Mitgliedern des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission sowie nationaler Minister:innen diskutierten sie über eine Verordnung zum Verbot des Verbrennungsmotors in Kraftfahrzeugen ab dem Jahr 2035.  Dabei setzten sie sich mit den wirtschaftlichen und sozialen Folgen für die Gesellschaft auseinander und standen vor Fragen wie:

  • Welche Wirkung hätte ein Verbot auf den Klimaschutz – für Autoindustrie und Transportwesen – für die Bürger:innen in der Stadt und auf dem Land?
  • Ist die Maßnahme vereinbar mit Art. 16 (Unternehmerische Freiheit) und Art. 37 (Umweltschutz) der Grundrechtscharta?

Das Planspiel wurde durch Herrn Burgdörfer und Frau Dufaut, Referent:innen des Anbieters polyspektiv.eu (https://polyspektiv.eu) durchgeführt. Wir bedanken uns für die Organisation und Durchführung.

Frau Dusautoir

Das sagen die Schüler:innen der Jgst. 9 zum Planspiel:

„Bei dem Europatag Spiel heute ging es um eine neue Verordnung in der EU. Wir haben dafür Rollen zugeteilt bekommen, in die wir uns hineinversetzt haben. Es gab die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, den Ministerrat und die Europäische Kommission. Nachdem uns der Vorschlag der Europäischen Kommission mitgeteilt wurde, haben wir über diesen debattiert und umgeformt. Letztendlich wurde dieser aber nach langem hin und her und nach langem Überlegen abgelehnt, da der Ministerrat und die Abgeordneten des Europäischen Parlaments nicht einer Meinung waren. Ich fand es interessant zu erfahren wie zum Beispiel eine neue Verordnung beschlossen wird und das dies nicht so einfach ist, wie man denkt.“ Simon aus der 9a

„Beim Planspiel am 23.05.22 waren wir die Europäische Kommission in der Europäischen Union. Unser Job war es die Besprechungen zu verfolgen und aufzuschreiben was die Parteien und Länder besprechen und abstimmen und wir mussten einen Gesetzesvorschlag machen. Wir sollten einen neutralen Standpunkt vertreten und einen guten Kompromiss für alle finden. Außerdem sollten wir gucken, ob alles möglich ist und alle Ziele verwirklicht werden können z.B. vom Geld her.
Der Gesetzesvorschlag war “Verbrennungsmotoren sollen ab 2035 nicht mehr zugelassen werden allerdings soll Europa immer noch Autos mit Verbrennungsmotoren in andere Länder exportieren und die ärmsten Länder sollen 30% unterstützt werden”. Nach den Diskussionen und Pressekonferenzen haben das Europäische Parlament und der Rat der EU keinen Entschluss gefunden.“ Jasmin und Emilia aus der 9b

„Durch das Planspiel konnten wir die Gedanken der verschiedenen politischen Gruppen besser nachvollziehen und einen gemeinsamen Entschluss treffen. Was uns sehr gefallen hat, war die Zusammenarbeit in kleinen Gruppen und auch als Gemeinschaft. Ebenfalls hat es uns gut gefallen, dass wir so in verschiedene Rollen schlüpfen konnten, in unserem Fall die EVP.“ Abigail und Mila aus der 9c

„Bei dem heutigen Plan-Spiel hat es mir sehr gut gefallen in eine andere Rolle, in meinem Fall die von Lenita Järvinen die Präsidentin von der EVP-Fraktion, zu schlüpfen. Es hat mir einen guten Einblick in den Alltag von Abgeordneten zum Beispiel in einer Pressekonferenz gegeben. Das Planspiel wurde gut organisiert und erklärt. Zudem finde ich eine solche Erfahrung lehrreicher und einprägsamer als eine Vorlesung.“ Lara aus der 9c

„Bei dem heutigen Planspiel fand ich die Erfahrung als Abgeordnete Clara Krause sehr interessant und lehrreich. Ich war in der Partei ECR (Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten).
Zudem fand ich es sehr schön, in eine andere Rolle zu schlüpfen.
Außerdem fand ich sehr interessant, wie die verschiedenen Parteien sich entschieden haben.“ Maya-Louisa aus der 9c

Die Klasse 6a erkundet das Friedensmobil am Europaplatz

Am 13. Mai 2022 hat die Klasse 6a das Friedensmobil am Europaplatz erkundet. Castrop-Rauxel feiert dieses Jahr 60 Jahre Europastadt und bietet in diesem Rahmen viele Veranstaltungen zum Thema Europa an. Das Friedensmobil der niederländischen Stiftung Vredeseducatie ist eine mobile Ausstellung zu Freiheit, Sicherheit und Staatsbürgerkunde in Europa und der Welt. Die Schüler:innen konnten in zweier Teams verschiedene Stationen zum Thema Frieden und gesellschaftliches Miteinander mit Hilfe eines Laufzettels durchlaufen und erlangten zum Schluss sogar ein Zertifikat für ihre Teilnahme.

Die Klasse 6a, Frau Dusautoir und Frau Höckelmann

Europatag 2022 am EBG: Speed-Debating in der Jahrgangsstufe 9

60 Jahre Europastadt Castrop-Rauxel – ein gebührender Anlass, um am Europatag 2022 an einer Europaschule über die Bedeutung Europas zu diskutieren! Aus diesem Grund fand in den drei Klassen der Jahrgangsstufe 9 am 23.05.2022 ein Speed-Debating mit drei Politikern statt. Thematischer Schwerpunkt dabei war die Frage: „Politisches Engagement für Europa: Im Jahr 2022 wichtiger denn je?!“.

Bürgermeister Rajko Kravanja (SPD), Michael Breilmann (CDU, MdB) und Selim Korkutan (Bündnis90/Die Grünen, Sprecher der GrünenJugend in Castrop-Rauxel) nutzten die Gelegenheit und diskutierten reihum für jeweils 30 Minuten mit den Schüler*innen. Lisa Ellermann (Linke) musste kurzfristig absagen, so dass ausschließlich männliche Gäste vertreten waren. Die Fachlehrerinnen Frau Geef (9a), Frau Limhoff (9b) und Frau Küper (9c) übernahmen die jeweilige Moderation.

Die Veranstaltung wurde inhaltlich im Unterricht im Fach Wirtschaft-Politik vorbereitet, indem Fragen formuliert wurden, die dann den Gästen nach einem kurzen Eingangsimpuls gestellt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte waren dabei z.B. Fragen

  • zur Bewertung der Arbeit von Frontex,
  • zur Flüchtlingspolitik,
  • zu Artikel 17 und den damit verbundenen Uploadfiltern,
  • zur Debattenführung im EU-Parlament,
  • zur Bedeutung des EU-Parlaments für die Bürger*innen,
  • zur Gefährdung des politischen Diskurses durch demokratiefeindliche Akteure,
  • zum Umgang mit den Folgen des Krieges in der Ukraine.

Alle drei Gäste standen dabei als begeisterte Europäer den Schüler*innen Rede und Antwort und konnten durch ihre biografischen Interessen und Erfahrungen, durch ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte und Grundhaltungen verdeutlichen, inwiefern es gerade im Jahr 2022 eines starken Europas bedarf. Die Bedeutsamkeit und Verantwortung der EU wurden ebenso diskutiert wie die Möglichkeit, sich als junger Mensch politisch zu engagieren und dabei den europäischen Gedanken aktiv zu vertreten. Dabei wurden verschiedene Bezüge zu Europa hergestellt, so dass neben der lokalen Ebene auch die nationale und internationale Ebene angesprochen wurden.

Außerdem gab es Raum, um eher generelle Aspekte zu besprechen, z.B. den Umgang mit Kritik an Politiker*innen in sozialen Netzwerken, die Bedrohung von Sicherheit und Demokratie durch Rechtsextremismus sowie den Umgang mit Kinderarmut und sozialer Ungleichheit.

Aktive, interessierte und lebhafte Diskussionen ermöglichten Denkanstöße und setzten Impulse im Hinblick auf die eigene Rolle als Schüler*in am EBG als Europaschule in der Europastadt Castrop-Rauxel. Als Konsequenz wird dieser handlungsorientierte Beitrag zur Europabildung in dieser oder ähnlicher Form auch an zukünftigen Europatagen am EBG eine Wiederholung finden.

 

Tim Unger, StD

Das Filmprojekt MUSIC AND DANCE IN EUROPE – eine musikalische Filmreise durch Europa

Beim diesjährigen Europatag am EBG haben alle Klassen der Jahrgangsstufe 8 ein Filmprojekt MUSIC AND DANCE IN EUROPE erfolgreich durchgeführt.
Nachdem die SchülerInnen sich zu Beginn des Projekts mit den kulturellen Besonderheiten aller EU-Länder auseinandersetzten, erfolgte in Kleingruppen die Einstudierung einer kurzen Tanzchoreografie zu den zuvor recherchierten und ausgewählten Songs verschiedenster EU-Länder. Die ausgewählten Songs sollten die jeweilig unterschiedlichen Landessprachen ertönen lassen. So bearbeitete jede Kleingruppe vier EU-Länder und erstellte jeweils kurze Filmsequenzen, die dann von einer ausgewählten Schnittgruppe zu einem Längeren Film zusammengeschnitten wurden. Zum Glück spielte das Wetter mit, so dass man bei einem Gang über den Schulhof viele tanzende Achtklässler beobachten konnten, die offensichtlich viel Spaß am Projekt hatten. Am Ende konnten die Filmprodukte der eigenen und den Parallelklassen vorgeführt werden. Besonders schön war es, dass alle EU-Ländersprachen in den Filmclips ertönten.

Maya Kühn

 

Geschichtskurse der Q1

Die Geschichtskurse der Q1 haben zusammen mit Frau Elsner, Frau Frigge und Frau Puls einen Blick auf die Wurzeln, Ideen und Entwicklungen des europäischen Einigungsprozesses geworfen. Neben den Grundlagen wie der Entwicklung der EU, der EU-Charta und den EU-Institutionen lag ein Schwerpunkt auf der Idee der Friedenssicherung durch den europäischen Einigungsprozess.
Die Schülerinnen und Schüler haben in Kleingruppen Collagen, Power-Point-Präsentationen, Filme und Schaubilder zu unterschiedlichen Themen erstellt und ihr Ergebnisse im Anschluss ihrem Mitschülerinnen und Mitschülern in Form eines Gallery-walks präsentiert.

Anne Puls

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