Kulinarische Begegnungen – das EBG auf dem Weg zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Kulinarische Begegnungen – das EBG auf dem Weg zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Seit diesem Schuljahr existiert die “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” – AG am Ernst-Barlach-Gymnasium. Dabei geht es darum, als Schule gegen Rassismus und für Zivilcourage einzustehen.

Um offiziell “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden, haben wir am Ende des vergangenen Schuljahres eine Unterschriftenaktion durchgeführt, bei der sich alle SchülerInnen und Schüler des EBG dafür ausgesprochen haben. Zusätzlich müssen wir Schülerinnen und Schüler einen prominenten Paten gewinnen und einen Projekttag gestalten um das Zertifikat zu erhalten. Einen solchen Projekttag wird es einmal im Jahr geben, denn dadurch wird die Zertifizierung jährlich erneuert.

Zu diesem Projekttag, der am 04.07.2018 stattgefunden hat, haben wir als Patin Rana Tokmak, eine erfolgreiche rhythmische Sportgymnastin und ehemalige Schülerin des EBG, eingeladen. Sie unterstützt auch andere Projekte dieser Art, so ist sie zum Beispiel Botschafterin für das Thema “Integration im und durch Sport” im Rahmen des Projektes “Integration und Inklusion im Sport” des Landessportbundes NRW. Wir danken Rana Tokmak recht herzlich für ihre Unterstützung.

Zu Beginn der Veranstaltung hielt Rana Tokmak eine kurze Rede, in der sie für kulturelle Toleranz und Offenheit warb.

Wir, die Mitglieder der “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” – AG haben uns dazu entschieden als Projekt einen Essensbasar, der Speisen aus aller Welt, also auch aus verschiedenen Kulturen, für die gesamte Schulgemeinde anbietet zu organisieren. Jeder konnte eine Spende in Form eines landestypischen Gerichts mitbringen oder aber auch in Form einer finanziellen Spende abgeben, die im Nachgang an die Organisation “ProAsyl” gespendet wird. Nachdem das Buffet eröffnet wurde, gab es verschiedenste Angebote, so zum Beispiel ein Quiz in der Aula, an dem auch Rana Tokmak teilgenommen hat, sowie diverse sportliche Aktivitäten auf dem Schulhof.

Der Projekttag wurde vom Schulleiter, Herrn Dr. Mayer, sowie zwei Schülerinnen und einem Schüler der “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” – AG eröffnet, die das Projekt, sowie die Spendenorganisation und auch die Projektpatin Rana Tokmak kurz vorgestellt haben.

Das Projekt wurde von der Schülerschaft, den Eltern und den Lehrern sehr gut angenommen und den drei betreuenden Lehrerinnen (Frau Nolting, Frau Kordt, Frau Klinner) sowie den Schülerinnen und Schülern, die den Projekttag zusammen organisiert haben, wurden durchweg positive Rückmeldungen gegeben.

Somit haben wir jetzt alle Voraussetzungen für die Zertifizierung erfüllt und freuen uns auf die Verleihung des Zertifikats zu Beginn des nächsten Schuljahres.

Anna Liedtke & Timo Eismann, Jgst. Q1

(Ein großes Lob an unsere Schülerinnen und Schüler, die den Wunsch haben, dass unsere Schule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird. Sie haben ein Jahr lang mit Höhen und Tiefen intensiv daran gearbeitet um dieses Ziel zu erreichen.

Denn dass die Organisation und die Durchführung der Unterschriftenaktion, das Gewinnen einer Patin und die Organisation und Gestaltung des Projekttages von den Jugendlichen geleistet werden muss, gehört mit zu den Voraussetzungen für die Zertifizierung.

Das haben sie sehr gut gemacht.

(K. Klinner, J. Kordt, A. Nolting)

Kulinarisches Fest am 04.07.20018

Kulinarisches Fest am 04.07.20018

Seit diesem Schuljahr engagiert sich das EBG im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gegen Rassismus. Damit unsere Schule auch offiziell den Titel einer „Schule ohne Rassismus“ tragen darf, soll jedes Jahr ein Projekt gegen Rassismus durchgeführt werden, was von einer prominenten Person begleitet werden soll.

Die für das Projekt zuständige AG aus Schülerinnen und Schülern mehrerer Stufen hatte die Idee, ein kulinarisches Fest zu veranstalten, bei dem SchülerInnen (evtl. mit Unterstützung der Eltern) ein Gericht vorbereiten, dass typisch für eine Kultur oder ein Land ist, um so ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Das Projekt wird am 04. Juli nach der sechsten Stunde (also in den Nachmittagsunterricht hinein) stattfinden. Auch Eltern, die teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen! Die prominente Person, die unser Projekt begleiten wird, wird Rana Tokmak sein. Sie ist eine rhythmische Sportgymnastin, die auch Schülerin am EBG war. Sie wird unter anderem einige Worte sagen.

Die Mensa ist an diesem Tag geschlossen!

Während des Festes kann Geld gespendet werden, welches einer Organisation zugutekommen wird, die sich gegen Rassismus einsetzt.

Den Elternbrief können sie sich hier runterladen * einfach klicken

(Timo Eismann Jgst. 11)

Sani-AG engagiert sich bei den Bundesjugendspielen einer Herner Grundschule

Sani-AG engagiert sich bei den Bundesjugendspielen einer Herner Grundschule

Am Montag, den 18.6.2018 war es wieder soweit, unsere Schulsanitäter begaben sich morgens zu den Bundesjugendspielen einer Herner Grundschule. Dort erwarteten uns die Kinder schon freudig, da sie die meisten noch aus dem letzten Jahr kannten. Die ersten „Weh-Weh-chen“, wie Schürfwunden an den Knien ließen nicht lange auf sich warten, schnell und mit viel Freude wurden die Kinder behandelt. Ein Kind klagte über Schwindel, doch auch hier wussten die Sanis direkt was zu tun war und auch der Grund war schnell gefunden.  

Einige der reichlich erschienenen Schulsanitäter boten ihre Hilfe allerdings auch bei anderen Stationen an, wie dem Weitsprung, wo die Hilfe dankend angenommen wurde. Wir halfen dort beim Harken und Messen.

Auch unsere Sanis ließen sich mitreißen und nachdem alle Klassen fertig waren, sprangen sie was das Zeug hielt und erreichen beachtliche Weiten.

Als krönenden Abschluss haben wir dann jede einzelne Klasse beim 800-Meter-Lauf tatkräftig unterstützt und angefeuert. Die Schüler, Lehrer und Eltern waren uns sehr dankbar und uns hat der Tag einen riesen Spaß gemacht. Vor allem für die neuen Schulsanitäter war es eine gute Erfahrung, aus der sie viel für die nächsten Jahre mitnehmen konnten.

Jasmin Stasker

Humanitäres Projekt und Jahresausklang der Schulsanitäter

Am humanitären Projekt, das am 28.06 stattfindet, müssen natürlich auch die Schulsanitäter teilnehmen. Da diese allerdings am Projekttag selbst mit der Organisation und Durchführung beschäftigt sind, haben die Schülerinnen und Schüler den Lauf schon am Dienstag (19.06.) absolviert. Nachdem alle mit dem Lauf fertig waren, gab es dann auch noch gleich den Ausklang des Jahres. Die Mitglieder der AG grillten gemeinsam mit der betreuenden Lehrerin Frau Rudolf im Atrium der Schule. Während des Essens wurden zukünftige Projekte gesprochen.

Timo Eismann

„Menschen für Menschen“ Referenten besuchen das EBG

„Menschen für Menschen“ Referenten besuchen das EBG

Wie schon häufiger in den letzten 34 Jahren (Ja, tatsächlich engagieren sich SchülerInnen und Schüler des EBG seit fast 35 Jahren für Menschen für Menschen!!!) hatte die AG „Menschen für Menschen“ Besuch von Referenten der Stiftung Menschen für Menschen.

Rosanna Heinz und Steffen Klemmt von den Referaten Jugend, Schule und Öffentlichkeitsarbeit haben von den Aktivitäten von Menschen für Menschen und aus der aktuellen Projektarbeit von HIGH FIVE 4 LIFE berichtet. So konnten unsere Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Projekte sie durch ihr Engagement fördern.

Der Vortrag basierend auf eigenen Erfahrungen in Projekten in Äthiopien und veranschaulichende Kurzfilme haben den Jugendlichen die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit nochmals vor Augen geführt. Das zeigte sich auch besonders durch die vielen interessanten Nachfragen und Anmerkungen. Mit hoher Motivation und großem Engagement machen sich die AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Weiterarbeit.

(A. Nolting)

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Unser Steingarten ist fertig!

Unser Steingarten ist fertig!

Puh, das war ganz schön viel Arbeit. Aber nun ist es geschafft – der alpine Steingarten ist vorerst (- warum vorerst? – das erzählen wir euch und Ihnen am Ende des Berichtes) fertig. Und wir sind stolz! Stolz, weil der Bau eine Menge Arbeit war, stolz, weil viele Schülerinnen und Schüler geholfen haben und schlussendlich stolz, weil wir einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen haben.

Die Planung des Steingartens begann bereits im letzten Jahr. Wir haben viel recherchiert – was muss vorbereitet werden? – welche Steine können wir nutzen, wie viele Tonnen davon benötigt man überhaupt und wo bekommen wir diese her? – welche Pflanzen gibt es in den Alpen und wo kann man diese kaufen? – was muss generell beim Bau eines alpinen Steingartens beachtet werden?

Das waren ganz schön viele Fragen und wir hatten glücklicherweise eine Menge Hilfe. Ein Vater eines Siebtklässlers hat uns vor Beginn allgemein beraten, das Grünflächenamt hat uns netterweise mit einem kleinen Bagger die Grundfläche ausgekoffert, unser HausmeisterInnen – Team hat ununterbrochen mit Rat und Tat zur Seite gestanden, Frau Grandi vom Steinbruch Grandi *klick in Herdecke hat uns bei der Auswahl der Steine geholfen und uns bei der benötigten Menge optimal beraten und Hr. Drippe von der Castroper Gärtnerei Drippe *klick hat uns bezüglich der Bepflanzung mit fachlichem Rat zur Seite gestanden. Dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

Bedanken möchten wir uns aber auch bei allen Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Jahrgangsstufen, welche einen Großteil der körperlichen Arbeit erledigt haben. So ein Stein kann eine ganze Menge wiegen und da haben die OberstufenschülerInnen uns wirklich tatkräftig unterstützt. Aber auch das Verteilen der kleineren Steine hätten wir Schulgartenkids nicht alleine geschafft. 14 Tonnen Steine sind doch ganz schön viel!!!

Nachdem jeder große Stein seinen finalen Platz gefunden hatte, konnten die kleineren Steine verteilt werden. Eimerweise wurden sie von SchülerInnen unterschiedlichster Jahrgangsstufen verteilt. Lücken zwischen den großen Steinen wurden gefüllt und die ganze Fläche mit Steinen unterschiedlicher Körnung aufgefüllt. Die Fläche ähnelte immer mehr einem alpinen Lebensraum.

Letzten Montag dann war es endlich soweit – die Pflanzen konnten gesetzt werden. Hr. Drippe hat bei der Auswahl der Pflanzen geholfen und uns erläutert, dass man am besten immer drei Pflanzen der gleichen Art in unmittelbarer Nähe pflanzt. Daran haben wir uns dann auch gehalten und die Pflanzen zunächst auf der Fläche verteilt. Nachdem die Anordnung für gut befunden wurde, konnten sie eingepflanzt werden. Dabei wurde ein wenig Erde verteilt, die Pflanze jeweils gut in die Spalte zwischen den Steinen gedrückt und mit kleineren Steinen aufgefüllt. Alpine Pflanzen sind Überlebenskünstler und kommen mit sehr wenig Erde aus. Beim Bepflanzen der Anlage haben wir schon einige Insekten gesehen, welche den Steingarten besuchten – Schmetterlinge und Bienen haben sich zum Beispiel bereits auf den Blüten niedergelassen. Auch eine Menge Ameisen und ein paar Spinnen wurden schon gesichtet.

Nun sind alle Pflanzen eingepflanzt und wachsen hoffentlich gut an. Bis zum nächsten Jahr haben sie sich dann sicherlich schon gut ausgebreitet. Unter den Pflanzen findet man übrigens auch Enzian und Edelweiß – diese alpinen Pflanzen kennen zwar viele SchülerInnen vom Namen her, aber ERKENNEN können sie die wenigsten. Jetzt kann man sich die Pflanzen in unserem alpinen Steingarten anschauen. (Memo an uns: Wir sollten noch Namensschilder basteln).

Zum Schluss noch ein paar Worte dazu, warum wir vorerst fertig sind. Wir haben mal wieder weitere Ideen. Ein kleiner Wasserlauf vom Steingarten zu unserem Teich wäre eine tolle Idee. Wir können uns gut vorstellen, dass dieser Bachlauf an der rechten Seite des Steingartens ergänzt und mit einer solarbetriebenen Pumpe versehen werden könnte. Das wäre echt toll. In diesem Jahr schaffen wir das nicht, zumal wir noch ordentliche Bänke bauen wollen, aber vielleicht nächstes Jahr? Es gibt also immer was zu tun im Schulgarten.

Und wer auf dem Laufenden bleiben möchte, klickt auf der EBG Homepage einfach mal auf die Biene am linken Bildrand und wird dann direkt auf den Schulgartenblog geleitet. Denn nebenbei haben wir natürlich unsere bestehenden Projekte gepflegt – hier und da Unkraut entfernt, Himbeeren geerntet, Möhren gepflanzt, eine Wildblumenwiese angelegt, unsere Schlauchkiste neu gestrichen und die Gartenanlage bewässert …

Ihre/eure Schulgarten – Kids

Die Schöpfung bewahren – EBG Schülerinnen und Schüler pflanzen Bäume

Die Schöpfung bewahren – EBG Schülerinnen und Schüler pflanzen Bäume

Montags 11.55 Uhr. 26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 treffen sich mit Lehrerin Angelika Nolting zum wöchentlichen Religionsunterricht. Es wird heiß diskutiert – die Schöpfung bewahren – wie geht denn das und was können wir selber tun?

Im vorangegangen Unterricht haben sich die Schülerinnen und Schüler mit den biblischen Schöpfungsgeschichten beschäftigt, beleuchteten diese auch aus der Sicht anderer Religionen und Völker und schauten sich zudem die wissenschaftliche Seite der Entstehungsgeschichte unserer Erde an. Dass der blaue Planet schützenswert ist und vor allem unseren Schutz auch benötigt wurde sehr schnell deutlich.

Wir wollen ein Zeichen setzen!

Schnell war klar, dass die Religionsklasse ein Zeichen setzen wollte. Viele Ideen zum Bewahren wurden in den Raum geworfen – Müll vermeiden, Ressourcen schonen und Energie sparen, mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto fahren – vieles kann jeder jeden Tag leisten. Die Schülerinnen und Schüler wollten aber etwas Sinnvolles und Nachhaltiges für ihren persönlichen Lebensraum – also auch für den Lebensraum Schule tun. Und so entstand die Idee einen Apfelbaum zu pflanzen.

Gärtnerei Drippe unterstützt das EBG mit Rat und Tat

Eine Pflanzaktion muss natürlich geplant werden. „Wir haben Geld gesammelt“ berichtet Marja Dreyer „und uns bei den Schulgarten – Kids schlau gemacht, ob das Pflanzen auf der Wiese vor der Schule erlaubt ist.“ Der Neigungskurs Schulgarten hat sich daraufhin spontan der Aktion angeschlossen, so konnten drei weitere Bäume finanziert werden. Mit guten Ratschlägen stand auch die Castroper Gärtnerei Drippe den Kindern zur Seite. Ulf Drippe hat sich sehr über das Engagement der Schülerinnen und Schüler für die Umwelt gefreut und den Kontakt zur Baumschule Wegemann hergestellt.

Vier Bäume für das EBG

Am 30. April war es dann soweit. Die vier Bäume, zwei Apfel- und zwei Kirschbäume wurden morgens angeliefert und gemeinsam gepflanzt. Einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 übernahmen das Pflanzen dreier Bäume und der Religionskurs von Angelika Nolting pflanzte gemeinschaftlich den vierten – den ausgesuchten Apfelbaum – auf die Wiese vor der Aula des EBG. „Eine großartige Aktion haben sich die Kids da ausgedacht. Ich bin wirklich beeindruckt, welche Gedanken sich unsere Schülerschaft um die Umwelt macht und was für tolle Ideen sie entwickeln.“, kommentiert Ulrike Kuhlmann, Leiterin des Neigungskurses Schulgarten. Für die Zukunft haben die Bäume einen zusätzlichen Sinn. Die Schulgarten Kids möchten im kommenden Jahr gerne einen Bienenstock anschaffen – und Bienen lieben ja bekanntlich Apfel- und Kirschblüten.

(Ulrike Kuhlmann)

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